Reitz' Epos bewahren

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat den Spielfilmzyklus „Heimat. Eine deutsche Chronik“ als eines der herausragenden Film- und Fernsehwerke des 20. Jahrhunderts gewürdigt. Bei der Vorab-Präsentation der restaurierten und digitalisierten Kinofassung in Mainz sagte sie: „,Heimat´ ist ein Lebenswerk, und es ist die kulturelle Pflicht unseres Landes beizutragen, dieses Epos zu bewahren.“ Regisseur Edgar Reitz, den die Ministerpräsidentin zur Preview im „Frankfurter Hof“ begrüßen konnte, habe mit seinem Schaffen Filmgeschichte geschrieben. Durch sein Hauptwerk, die Heimat-Trilogie, habe er ein Stück deutscher, insbesondere aber auch ein Stück rheinland-pfälzischer Geschichte in bewegten und bewegenden Bildern nachvollziehbar gemacht.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Edgar Reitz hat mit der Heimat-Trilogie nicht nur einen wichtigen Teil der Geschichte beschrieben, er hat mit seinen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat den Spielfilmzyklus „Heimat. Eine deutsche Chronik“ als eines der herausragenden Film- und Fernsehwerke des 20. Jahrhunderts gewürdigt. Bei der Vorab-Präsentation der restaurierten und digitalisierten Kinofassung in Mainz sagte sie: „,Heimat´ ist ein Lebenswerk, und es ist die kulturelle Pflicht unseres Landes beizutragen, dieses Epos zu bewahren.“ Regisseur Edgar Reitz, den die Ministerpräsidentin zur Preview im „Frankfurter Hof“ begrüßen konnte, habe mit seinem Schaffen Filmgeschichte geschrieben. Durch sein Hauptwerk, die Heimat-Trilogie, habe er ein Stück deutscher, insbesondere aber auch ein Stück rheinland-pfälzischer Geschichte in bewegten und bewegenden Bildern nachvollziehbar gemacht.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Edgar Reitz hat mit der Heimat-Trilogie nicht nur einen wichtigen Teil der Geschichte beschrieben, er hat mit seinen Filmen den Begriff von Heimat wieder zu dem gemacht, was ihn mittlerweile auch international so auszeichnet. Heimat ist nicht nur eine Gegend oder eine Region, in der man zu Hause ist oder mit der man sich verbunden fühlt; Heimat ist in ganz entscheidendem Maße auch ein Gefühl.“

Das Filmmaterial sei aufgrund seines natürlichen Alterungsprozesses vom Verfall bedroht gewesen, dadurch sei die Restaurierung notwendig geworden. Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur habe das fast fünf Jahre dauernde aufwendige und umfangreiche Verfahren für die ersten elf Filme der Heimat-Trilogie in Kooperation mit der Bundeskulturstiftung mit insgesamt 136.000 Euro unterstützt, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die auch Vorstandsvorsitzende der rheinland-pfälzischen Kulturstiftung ist.

Viele Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer hätten die Filme im Fernsehen und Kino gesehen, doch sei dieses Epos in den vergangenen zehn Jahren trotz seiner Bedeutung von den Leinwänden verschwunden. Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Ab jetzt wird Heimat wieder in den Kinos zu sehen sein – aber in nie gekannter Ton- und Bildqualität. 2,2 Millionen einzelne Bilder wurden für dieses Vorhaben nachbearbeitet und überarbeitet.“ Sie freue sich sehr, nun eines der wichtigsten Zeugnisse deutscher Filmkunst sehen zu können.  „Mit allen Kino- und Filmbegeisterten können wir jetzt die Arbeit und Mühe, die Edgar Reitz, sein Sohn und sein Team in die Restaurierung und Digitalisierung investiert haben, würdigen“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Vor mehr als 30 Jahren, im Jahr 1984, wurde „Heimat. Eine Deutsche Chronik. Ein Film in 11 Teilen von Edgar Reitz“ im Fernsehen ausgestrahlt. Elf Filme mit einer Dauer von über 16 Stunden erzählen die Geschichte der Maria Simon und ihrer Familie im Hunsrückdorf „Schabbach“ und damit die Geschehnisse eines ganzen Jahrhunderts.
Landesregierung Rheinland-Pfalz

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