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Das Land NRW setzt die Förderung der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ bis zum Jahr 2018 fort. Dies gaben Schulministerin Sylvia Löhrmann und Kinder- und Jugendministerin Ute Schäfer bekannt. Seit dem Jahr 2005 leistet die Serviceagentur durch Information, Beratung, Qualifizierung und Vernetzung einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung im Ganztag.
 
Ministerin Sylvia Löhrmann betonte: „Die Entwicklung zur Ganztagsschule hat das Lernen in den Schulen und unsere Gesellschaft nachhaltig verändert. Die Serviceagentur ‚Ganztägig lernen‘ trägt in Nordrhein-Westfalen dazu bei, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Schulen zu qualifizieren und zu stärken. Diese Unterstützung werden wir auch in den kommenden vier Jahren fortsetzen. In dieser Zeit soll die Zusammenarbeit mit den Regionalen Bildungsnetzwerken ausgebaut werden, um den regionalen Austausch über Qualitätsentwicklung an Ganztagsschulen voranzutreiben.“
 
Ministerin Ute Schäfer erklärte: „Ein besonderes Merkmal der Ganztagsschulen in NRW ist die Verantwortungsgemeinschaft von Schule und Jugendhilfe. Multiprofessionelle Teams verknüpfen in den Ganztagsschulen ihr vielfältiges Wissen und Können. Getragen wird dies vom Zusammenspiel von Schule, Kommunen, freien Trägern der Jugendhilfe und weiteren Bildungspartnern. Die Ganztagsschule gewinnt durch diese Vielfältigkeit und ihre Öffnung zum Stadtteil.“
 
Träger der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ ist neben den Ministerien des Landes das Institut für soziale Arbeit (ISA) e.V. in Münster. Weiterer beteiligter Partner ist die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).
 
Ministerin Löhrmann und Ministerin Schäfer teilten mit, dass auch das wissenschaftliche Begleitprojekt zur Ganztagsschulentwicklung „Bildungsberichterstattung Ganztagsschule“ bis Ende 2018 fortgesetzt wird. „Wie in den zurückliegenden Jahren wollen wir auch künftig sicherstellen, dass aktuelle Ergebnisse aus der Forschung in die Aktivitäten der Serviceagentur ‚Ganztägig lernen‘ einfließen können“, so Ministerin Löhrmann. Ministerin Schäfer ergänzte: „Unabhängige Forschung und Praxisentwicklung miteinander zu verknüpfen, ist aus unserer Sicht zukunftsweisend. So bekommen wir wichtige Impulse in die Ganztagsschulen und Bildungslandschaften vor Ort.“
 
Welche Chancen ein erfolgreich zwischen den Partnern abgestimmtes kommunales Ganztagsangebot den Kindern und Jugendlichen eröffnen kann, war auch Thema der Fachveranstaltung „ganz!vernetzt – Ganztag im Bildungsnetzwerk“ in Düsseldorf. Rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich mit Vertretern aus dem Schul- sowie Kinder- und Jugendministerium über die Bedeutung von Netzwerken bei der kommunalen Gestaltung des Ganztagsangebots aus.
 
In NRW haben 50 der 53 Kreise und kreisfreien Städte seit dem Jahr 2008 einen Kooperationsvertrag mit dem Land über den Aufbau von Regionalen Bildungsnetzwerken geschlossen, um die Kooperation der Bildungsakteure vor Ort systematisch zu stärken.

Weitere Informationen:

www.schulministerium.nrw.de
www.mfkjks.nrw.de
www.ganztag.nrw.de
www.bildungsbericht-ganztag.de
 

Mitteilungen des Landes Nordrhein-Westfalen


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