WP: Nur jeder zehnte Autoknacker in NRW ermittelt

Hagen – Autoknacker haben in Nordrhein-Westfalen gute Chancen, ungeschoren davonzukommen. Nicht einmal jeder zehnte Diebstahl an und aus Fahrzeugen (9,5 Prozent) konnte im ersten Halbjahr 2014 in NRW aufgeklärt werden. Das berichtet die Westfalenpost (Freitagausgabe), die aus einer noch nicht veröffentlichten Antwort des Landesinnenministeriums auf eine CDU-Anfrage zitiert. Regional sind die Aufklärungsquoten sehr unterschiedlich: Während im Kreis Minden-Lübbecke mehr als jeder zweite Diebstahl aufgeklärt wurde (53,6 Prozent), sind es im Kreis Coesfeld nur 2,2 Prozent.

Fest installierte Navigationsgeräte und Airbags sind bei Diebesbanden besonders beliebt. Nach Erkenntnissen der Kriminalpolizei in NRW wird die Beute “häufig in das osteuropäische Ausland verbracht” und auf Auto-, Flohmärkten und im Internet verkauft. Die Kriminellen bevorzugen hochwertige Fahrzeuge der deutschen Automarken BMW und Mercedes-Benz – gefolgt von VW und Audi. Der B

Deutsches Kinderhilfswerk: Deutschland muss seinen kinderrechtlichen Verpflichtungen nachkommen

Berlin – Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft Bund, Länder und Kommunen dazu auf, bei den Kinderrechten in Deutschland seinen auf internationaler Ebene eingegangen Verpflichtungen nachzukommen. “Deutschland hat in den letzten Jahren auf internationaler Ebene an einer Vielzahl von kinderrechtlichen Bestimmungen mitgewirkt, ohne diese in Deutschland selbst umzusetzen. Beispiele sind die Kinderrechte in der EU-Grundrechte-Charta, die Entschließung des Europäischen Parlaments zum 25. Jahrestag der UN-Kinderrechtekonvention oder die Stockholmer Strategie zur Partizipation von Kindern. Deshalb sollten Bund, Länder und Kommunen zum Jahresbeginn den guten Vorsatz fassen, die Kinderrechte stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit zu nehmen”, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

“Leider werden auch in Deutschland Kinderrechte vielfach missachtet. Das gilt angesichts von rund 2,8 Millionen Kindern und Jugendlichen, die von Armut betr

stern-Umfrage: 13 Prozent würden an Protestmärschen gegen Islamisierung Deutschlands teilnehmen

71 Prozent der AfD-Anhänger halten Pegida-Demos für gerechtfertigt

Zwei Drittel der Bundesbürger – nämlich 67 Prozent – finden, dass die Gefahr einer Islamisierung Deutschlands übertrieben dargestellt werde. 29 Prozent meinen, der Islam habe auf das Leben in diesem Land einen so großen Einfluss, dass Protestmärsche wie die Pegida-Montagsdemos in Dresden gerechtfertigt seien. Dieser Auffassung sind nach einer Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin stern mit 71 Prozent vor allem die Sympathisanten der rechtspopulistischen AfD. Forsa-Chef Manfred Güllner: “Dieser Befund bestätigt einmal mehr, dass die Anhänger der AfD keinesfalls die Mitte der Gesellschaft repräsentieren, sondern eine Randgruppe mit klarer fremdenfeindlicher Tendenz sind.”

13 Prozent aller Befragten würden sich gegebenenfalls an Protestmärschen gegen eine Islamisierung Deutschlands beteiligen, wenn sie in der Nähe ihres Wohnorts stattfänden. Die größte Bereitsc

stern-RTL-Wahltrend: Linke steigt auf 11 Prozent, Union verliert

Forsa-Chef Güllner: AfD profitiert nicht vom Problem Zuwanderung

Auf elf Prozent kommt im aktuellen stern-RTL-Wahltrend die Linke, ihr höchster Wert im Jahr 2014. Die Unionsparteien CDU/CSU verlieren im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und liegen wieder bei 42 Prozent. Die SPD bleibt bei 23 Prozent, auch die Grünen können nicht zulegen und verharren bei 10 Prozent. Die AfD rangiert weiter bei nur noch 5 Prozent, die FDP bei 2 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen 7 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 30 Prozent.

“Das größte Problem am Ende des vergangenen Jahres war für die Deutschen die Zuwanderung von Ausländern”, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. Mit 38 Prozent sei es von den Befragten am meisten genannt worden. “Die Bürger machen das fest an der ungeschickten Verteilung der Asylbewerber, am Missbrauch von Sozialleistungen oder auch an der vermeintlich hohen Zahl von Flüchtlingen, die Deu

Kostenschock Beitragssatz: Sozialverband SoVD warnt vor deutlichem Anstieg

Berlin – Zum 1. Januar wird der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf 14,6 Prozent festgesetzt. Während die Arbeitgeber vor den steigenden Kosten geschützt sind, müssen die Beschäftigten sowie die Rentnerinnen und Rentner sämtliche Kostensteigerungen im Gesundheitsbereich über Zusatzbeiträge alleine schultern. So sieht es das neue Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FQWG) vor, das 2015 in Kraft tritt. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor den langfristigen Folgen des Gesetzes und stellt Forderungen an die Bundesregierung.

“Ein deutlich erhöhter Beitragssatz für die Arbeitnehmer ist künftig möglich. Der Gesetzgeber muss deshalb intervenieren, um notfalls den Anstieg von Zusatzbeiträgen für die Versicherten zu begrenzen. Zudem ist es erforderlich, die steigenden Kosten durch eine Anhebung des Beitragssatzes der Arbeitgeberseite einzufange

1 201 202 203