Stadt Düsseldorf bringt Flüchtlinge in Wohnungen

Neue Unterkünfte für Flüchtlinge

Die Stadt Düsseldorf ist weiterhin bemüht, für die Unterbringung von Flüchtlingen sozialverträgliche Lösungen zu finden.

Stadt Düsseldorf bringt Flüchtlinge in Wohnungen

Der Stadt ist es gelungen, Wohnungen an der Syltstraße und der Juist-straße in Düsseldorf-Unterrath, an der Hansaallee in Oberkassel und am Niederkasseler Lohweg für die Unterbringung von Flüchtlingen anzu-mieten. Dort können voraussichtlich kurzfristig weitere Flüchtlinge un-tergebracht werden. Außerdem soll ein ehemaliges Bürogebäude am Vogelsanger Weg in Düsseldorf-Mörsenbroich als Flüchtlingsunterkunft hergerichtet werden. Es bietet Platz für bis zu 150 Menschen. Wegen der deutlich gestiegenen Zuweisungen von Flüchtlingen durch die Bezirksre-gierung, sieht sich die Stadt Düsseldorf aber nicht in der Lage, alle diese Menschen in Wohnungen oder entsprechend hergerichteten, anderen festen Gebäuden unterzubringen. Deshalb werden in dieser Woche zwei weitere Turnhallen für die eventuell notwendig werdende, kurzfristige Belegung mit Flüchtlingen hergerichtet. Das sind die Turnhalle der Carl-Sonnenschein-Schule an der Gerresheimer Landstraße in Unterbach und die zweite Turnhalle an der Stettiner Straße in Garath.

Die Stadt Düsseldorf ist weiterhin bemüht, für die Unterbringung von Flüchtlingen sozialverträgliche Lösungen zu finden. Sie verfolgt das Ziel, die Menschen nicht zentral an einem Standort unterzubringen, sondern auf das gesamte Stadtgebiet zu verteilen. Düsseldorf ist nach einem fest-gelegten Verteilungsschlüssel verpflichtet, Menschen, die in der Bundes-republik Deutschland Asyl beantragen, aufzunehmen und unterzubrin-gen. Die hierfür notwendigen Kapazitäten sind entsprechend bedarfs-orientiert bereit zu halten. Derzeit leben rund 3.350 Flüchtlinge in der Landeshauptstadt. Bis Ende 2015 werden es voraussichtlich rund 5.000 Flüchtlinge sein. Von Michael Bergmann Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf

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