Alice Weidel greift Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime scharf an

Mazyek ruft nach Anschlag von Dortmund zur Solidarität auf

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, hat nach dem Anschlag von Dortmund zur Solidarität zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen aufgerufen. Alice Weidel: „Es gibt wohl kaum einen politischen Akteur, der nach dem Bombenanschlag in Dortmund noch nicht die mittlerweile schon üblichen, einstudierten Floskeln zu Protokoll gegeben hat.“

Alice Weidel greift Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime scharf an

„Es ist schockierend welch mörderischen Methoden sich die Verbrecher ausdenken, um in die Gesellschaft einen Keil zu setzen und die Angst vor Muslimen weiter zu schüren“, sagte Mazyek der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Wäre er selber kein Muslim, er bekäme es ebenso mit der Angst vor dem Islam zu tun, sagte Mazyek. „Aber wir wollen gemeinsam ihren teuflischen Plan durchkreuzen, indem wir uns solidarisch mit unserem Land und in diesen Stunden zur Borussia zeigen“, sagte Mazyek. Rheinische Post

Alice Weidel: Williger Helfer Aiman Mazyek

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland hat nach dem Anschlag von Dortmund zur Solidarität aufgerufen, dazu sagte AfD-Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel:

„Es gibt wohl kaum einen politischen Akteur, der nach dem Bombenanschlag in Dortmund noch nicht die mittlerweile schon üblichen, einstudierten Floskeln zu Protokoll gegeben hat. Dass sich nun ausgerechnet auch Aiman Mazyek in den Reigen der Plattitüden-Abgeber einreiht, ist zwar wenig verwunderlich, aber ebenso unpassend. Herr Mazyek und sein ominöser Zentralrat der Muslime haben sich nie glaubhaft von der Steinzeit-Scharia und religiösem Fundamentalismus distanziert. Es ist daher einfach wohlfeil und der reine Opportunismus nun zur Solidarität aufzurufen, wenn kein echtes Bekenntnis gegen den ideologischen Unterbau des islamistischen Terrorismus abgegeben wird.

Islamlobbyisten wie Herr Mazyek sollten zu allererst ihr Verhältnis zu Erdogan, DITIB, Rechtsstaatlichkeit und der Scharia klären. Denn besonders letzteres ist es, woraus viele Terroristen eine vermeintliche Legitimation für ihr Handeln ableiten. Mazyek ist dabei williger Helfer.“ Alternative für Deutschland

Anschlag in Dortmund

Noch ist nicht ansatzweise genug über den Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus bekannt, um sich ein Urteil über Hintergrund, Motiv und Täter bilden zu können. Die Spekulationen reichen von einem Racheakt radikaler Fans von RB Leipzig bis zu einer Erpressung, die Borussia Dortmund schon länger belasten soll. Es ist klug und richtig, dass sich die Sicherheitsbehörden nicht festlegen und tatsächlich in alle Richtungen ermitteln. Eines ist aber jetzt schon klar: NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat eine weitere Baustelle. Nicht seine Behörden, sondern der Generalbundesanwalt hat die Festnahme des verdächtigen, kampferprobten irakischen IS-Kämpfers veranlasst.

Weitergedacht bedeutet das: Wenn der Anschlag auf den Dortmunder Bus nicht passiert wäre, könnte sich dieser Gefährder weiter frei bewegen. Und das kann nicht wahr sein. Es ist schon schlimm genug, dass IS-Kämpfer mit deutschem Pass aus Syrien nach Deutschland zurückkehren können. Aber ein Iraker? Fragen über Fragen, die Ralf Jäger beantworten muss. Westfalen-Blatt

Terror als Routine – nur welcher?

Die Hintergründe des Anschlags auf den BVB-Mannschaftsbus sind noch nicht restlos geklärt, aber es war eine gezielte Attacke, so viel wissen die Ermittler. Dass der Verein zunächst von einem „Vorfall“ sprach, wenn Sprengsätze explodieren, erscheint fragwürdig. Beschönigen ist jetzt genauso falsch wie Panikmache. Wenn sich die Hinweise der Bundesanwaltschaft verdichten und sich ein terroristisches Motiv hinter der Attacke verbirgt, haben wir es mit einer weiteren (Ab-)Art des Terrors zu tun. Prominente als Zielpersonen. Es ging den Tätern offenbar nicht um Anschläge auf gut besuchte Plätze, um wahllos Zivilisten zu töten. Es ging offenbar auch darum, wer getroffen wird. Publicity. Maximale Aufmerksamkeit ist bei einem Bundesligateam garantiert. Der Terror wird diffus. Lkw, Axt, Sprengsätze. Trittbrettfahrer? Ein Muster ist nicht erkennbar. Das macht es den Sicherheitsbehörden schwer. Die Bevölkerung ist mehr denn je gefragt. Hinsehen, aufmerksam sein. Das Vertrauen in die Behörden zulassen. Und wenn es doch passiert, sollten wir so agieren, wie es die Dortmunder getan haben. Besonnen, solidarisch, ruhig. So wird der Terror nie sein Ziel erreichen, die Gesellschaft zu destabilisieren. Michael Bröcker – Rheinische Post

DeutschlandTrend: Deutsche bleiben nach Anschlag in Dortmund gelassen

Nach der Sprengstoffattacke auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund bleiben die Deutschen mehrheitlich gelassen: 82 Prozent der Befragten fühlen sich alles in allem in Deutschland eher sicher. 17 Prozent fühlen sich eher unsicher. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends von Mittwoch dieser Woche ergeben.

56 Prozent der Bürger sind der Auffassung, dass Deutschland gegen terroristische Angriffe alles in allem gut geschützt ist (-1 Punkt im Vergleich zu Januar 2017). 42 Prozent halten den Schutz hingegen für unzureichend. 42 Prozent geben an, dass sie in ihrem Alltag verstärkt auf verdächtig aussehende Personen und Gegenstände achten (-1). 57 Prozent der Befragten tun dies nicht. WDR-Pressedesk

Befragungsdaten

  • Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
  • Fallzahl: 564 Befragte
  • Erhebungszeitraum: 12.4.2017
  • Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI) – Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame – Fehlertoleranz: 1,7* bis 4,0** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%

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