Dank NRW-Innenminister Jäger und Polizei „Größte Kirmes am Rhein“ in Düsseldorf ohne Zwischenfälle

NRW-Polizei mit starker Präsenz bei Großveranstaltungen

NRW-Innenminister Ralf Jäger zeigte sich wegen des jüngsten Terroranschlags in Nizza entsetzt und verurteilte diesen deutlich: „Dieser massenmörderische Wahnsinn macht fassungslos. Wieder mussten unschuldige Menschen sterben. Das ist ein sehr trauriger Tag für ganz Europa. Unsere Gedanken sind jetzt bei unseren französischen Freunden“, sagte Jäger.

Dank NRW-Innenminister Jäger und Polizei „Größte Kirmes am Rhein“ in Düsseldorf ohne Zwischenfälle

Minister Jäger: Wir dürfen nicht zulassen, dass Terroristen uns ein Angstdiktat aufdrücken

In Düsseldorf und Köln stehen mit der Rhein-Kirmes und den Kölner Lichtern zwei Großveranstaltungen unmittelbar bevor. Wo erforderlich, wird die Polizei-Präsenz jetzt nochmals verstärkt.

„Der Terror kann heute jeden an fast jedem Ort treffen“, erklärte Jäger. „Deshalb schützt die NRW-Polizei gefährdete Objekte und Großveranstaltungen seit längerem besonders intensiv.“ Wo erforderlich, werde die Präsenz jetzt nochmals verstärkt. In Düsseldorf und Köln stehen mit der Rhein-Kirmes und den Kölner Lichtern zwei Großveranstaltungen unmittelbar bevor. „Die Terroristen wollen uns ein Angstdiktat aufdrücken. Das werden wir nicht zulassen“, betonte Jäger. Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen

Düsseldorfer Polizei erhöht Sicherheitsvorkehrungen zum Kirmesfeuerwerk – Keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung

Nach den Geschehnissen in München und den bislang noch unklaren Hintergründen erhöht auch die Düsseldorfer Polizei ihre Sicherheitsvorkehrungen. Speziell anlässlich des Feuerwerks auf der „Größten Kirmes am Rhein“ wurden weitere Polizisten in die Landeshauptstadt beordert, um bei der Großveranstaltung für zusätzliche Sicherheit zu sorgen. Derzeit liegen der Polizei keinerlei Hinweise für eine konkrete Gefährdung in Düsseldorf vor. Polizei Düsseldorf

Die „Größte Kirmes am Rhein“ in Düsseldorf ist nach zehn Tagen heute zu Ende gegangen. Die Veranstalter, der „St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf 1316“, der in diesem Jahr sein 700-jähriges Bestehen feiert, meldete mit ca. 3,5 Mio. Besuchern rund 500.000 Besucher weniger als im Vorjahr. Der Anschlag von Nizza zu Beginn der Großkirmes sowie die Ereignisse in Würzburg und München und die Tropenhitze am Mittwoch dieser Woche hätten die Besucherzahlen gedrückt. Positiv: Die Kirmes verlief überaus friedlich. Die Polizei registrierte nicht eine einzige Schlägerei. Lediglich ein Raubdelikt und vier minderschwere Sexualdelikte wurden verzeichnet.

Glanzlichter des zweitgrößten deutschen Volksfestes waren neue Attraktionen bei den Fahrgeschäften wie der größte transportable Kettenflieger „Condor“ und weitere Neuheiten wie „Apollo 13“ und „Infinity“. Hohe mediale Aufmerksamkeit, mit rund 20 Mio. Kontakten im Internet, brachte ein Center Court, auf dem – eine Weltneuheit – erstmalig Tennis auf einer Kirmes präsentiert wurde. Prominenz wie Charly Steeb, Eric Jelen, Hans Sarpei, Oliver Pocher, Nico Hülkenberg und Christoph Metzelder sowie Fortuna-Düsseldorf-Kapitän Oliver Fink schlugen zwischen Riesenrad und Kinderkarussell auf und Düsseldorfer Tennisfans belegten schon vor Kirmesbeginn alle privaten Aufschlagzeiten.

Ein Höhepunkt für die Besucher war die Wiederkehr des „Französischen Dorfes“, eines Ensembles, das eine Ruheoase im Rummel darstellte. Für die Polizei war das zweitgrößte deutsche Volksfest, zugleich Schützenfest der St. Sebastianus Schützen von 1316, noch friedlicher als sonst, was auch an stärkerer Präsenz auf dem Schützenplatz am Rhein lag: Mindestens 100 Beamte waren zusätzlich zu privaten Security-Kräften täglich anwesend. Das einzige „Massendelikt“, das man in Verbindung mit der Düsseldorfer Kirmes kennt, Falschparken mit Abschleppen, bewegte sich auf Niedrigstniveau: Nur 182 Autos kamen an den Haken, so wenige wie seit 20 Jahren nicht.

Polizei und Feuerwehr galt denn auch der Dank von Thomas König, dem Kirmesorganisator und Vorsitzenden der Platzkommission: „Ohne diese massive Unterstützung hätten wir diese Veranstaltung nicht durchführen können.“

Geprägt durch die Terrorereignisse sei das Publikum in diesem Jahr „von unbeschwerter Feierlaune eine Stück weit entfernt“ gewesen, urteilte König.

Lothar Inden, Chef der St. Sebastianus-Schützen, sah auch die breite Ankündigung von Wetterwarnungen, die sich im Nachhinein als nicht zutreffend herausstellten, als Grund für den Besucherrückgang. osicom GmbH, Wolfgang Osinski

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