WAZ: Geschichten, die uns berühren

Wir haben diese Geschichten oft gehört. Von der Oma, vom Opa, von Onkeln und Tanten. Die Geschichten vom Erstkontakt mit dem amerikanischen Soldaten (“Ein Schwarzer”), von weißen Flaggen, von eiligst verborgenen Hitlerbildern, von der Angst vor Vergewaltigung oder vom Durchatmen: Endlich eine neue Zeit!

Wir haben sie oft gehört, aber wir werden sie offenbar nicht leid. 70 Jahre nach Kriegsende serviert uns das ZDF einen Geschichts-Mehrteiler, und Millionen sehen zu. Warum? Weil uns alle die uralte Menschheitsfrage umtreibt, woher wir kommen; weil solche Filme uns daran erinnern, dass Freiheit nicht vom Himmel fällt und Wohlstand zerbrechlich ist; und weil sie uns erklären, wie weh Weltgeschichte tut, wenn sie denn vor der eigenen Haustür auftaucht. Geschichten helfen dabei, Gut und Böse, Richtig und Falsch, Opfer und Täter zu unterscheiden. Oder zu erkennen, wie eng verwandt dies alles mitunter ist. Erzählen wir uns ruhig solche Geschichten, schauen wir s

junge Welt: XX. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz

Otto Köhler begeht seinen 80. Geburtstag mit Eröffnungsvortrag

Die Tageszeitung junge Welt veranstaltet am Samstag, 10. Januar 2015, bereits die XX. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz in der Urania Berlin. Der Hamburger Journalist und Schriftsteller Otto Köhler begeht seinen 80. Geburtstag mit dem Eröffnungsvortrag:

Ja, ich bin es, Thersites – Schmäher aller Kriege, ihrer Feldherrn, ihrer Propagandisten und ihrer Professoren.

Seit Jahrzehnten ist Otto Köhler, geboren am 10. Januar 1935, einer der kritischsten Chronisten der BRD. Als 2009 die Jubelfeiern zum 60. Jahrestag der Verabschiedung des Grundgesetzes und zum 20. der DDR-Grenzöffnung anhoben, meldete er sich mit einer Reihe von Beiträgen zu Wort, in denen er die Nachkriegsgeschichte dieser Republik gegen den Strich bürstete. Solcherart Staatsereignisse bewirken bei ihm stets einen Produktivitätsschub. So war bei ihm nachzulesen, wie der spätere Bundeskanzler Ludwig Erhard im Januar

„Exit“ – ARD Radio Tatort im Januar vom Westdeutschen Rundfunk mit Uwe Ochsenknecht und der „Task Force Hamm“

Hamburg – Scholz ahnt nichts Böses, als er einen Anruf von seinem ehemaligen Kollegen Kurrat bekommt. Aber Kurrat ist schwer in der Klemme. Als Undercover-Agent des Landeskriminalamtes im Dortmunder Rockerclub “Chulos” lebt er auf beiden Seiten des Gesetzes. Und es gibt Anzeichen, dass es beim LKA eine undichte Stelle gibt. Kurrat will raus – allerdings zu seinen Bedingungen. Nachdem sich auch das LKA umgehend, aber ergebnislos einschaltet, ist das Team aus Hamm gespalten. Als Kurrat ihm von einem bevorstehenden Drogendeal erzählt, beschließt Scholz, das Spiel mitzuspielen – er sieht die große Chance, aus Hamm rauszukommen.

ARD Radio Tatort mit Uwe Ochsenknecht, Matthias Leja, Sönke Möhring, Hans Peter Hallwachs und vielen anderen. Autor: Dirk Schmidt; Regie: Claudia Johanna Leist.

Dirk Schmidt, geboren 1964 in Essen, studierte nach dem Abitur Geschichte, Germanistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Ruhr-Universit

„ZDF-History: Elvis und Priscilla – Der King und das Mädchen“

ZDF blickt hinter den Mythos einer großen Liebe

Am 8. Januar 2015 wäre der 80. Geburtstag des King of Rock ‘n’ Roll, Elvis Presley. Aus diesem Anlass zeigt das ZDF am Sonntag, 11. Januar 2015, 23.30 Uhr, “Elvis und Priscilla – Der King und das Mädchen”. Die Autorinnen Natascha Walter und Annette Baumeister blicken für “ZDF-History” hinter den Mythos dieser großen Liebe.

Es klingt wie ein modernes Märchen: Elvis Presley ist wie verzaubert, als er 1959 in Wiesbaden das erste Mal auf die 14-jährige Priscilla Beaulieu trifft. Doch die Begegnung ist arrangiert, die Schülerin hat alles dafür getan, ihr Idol zu treffen. Alsbald findet sich die minderjährige Freundin des Superstars allein und verlassen in dessen Villa in Memphis wieder, während Elvis als vorgeblicher Junggeselle auf Tournee geht. Jahre später heiraten die beiden, obwohl ihre Liebe längst abgekühlt ist. Auch Priscilla hat Affären. Für sie gleicht die S

Name nicht nötig / Bei Eigenbedarf muss man nicht sagen, wer der Partner ist

Ein heftiger Streitpunkt zwischen Vermietern und Mietern sind die Eigenbedarfskündigungen. Immer wieder wird den Eigentümern unterstellt, sie schöben den Eigenbedarf nur vor, um unliebsame Mieter los zu werden. Deswegen gibt es genaue Regeln. Diese gehen nach Information des Infodienstes Recht und Steuern aber nicht so weit, dass sogar der Name des Lebenspartners genannt werden muss, mit dem der Eigenbedarfsberechtigte zusammenziehen und die Wohnung beanspruchen will. (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 284/13)

Der Fall: Ein Ehepaar hatte eine 158 Quadratmeter große Wohnung vermietet. Eines Tages ging dem Mieter eine Eigenbedarfskündigung zu. Die Begründung: Die Tochter des Paares, die bisher in der Nähe auf 80 Quadratmetern wohnte, benötige das Objekt, um gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten einen Hausstand zu gründen. Nun zog der Mieter vor Gericht und monierte einen Formfehler in der Eigenbedarfskündigung: Der Name des Lebensgefährten fehle.

Das Urte

Nur Rohbau gekauft? Fiskus und Bauherr stritten um die Höhe der Grunderwerbsteuer

Grundstückskäufer sind bestrebt, den Nennwert des erworbenen Objekts gegenüber dem Finanzamt gering zu halten, denn danach bemisst sich die Grunderwerbsteuer. Auf raffinierte Vertragsgestaltungen reagiert der Fiskus nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS überaus empfindlich und wird dabei von der Rechtsprechung unterstützt.

(Finanzgericht Düsseldorf, Aktenzeichen 7 K 3536/12)

Der Fall: Laut Vertrag erwarben Immobilienkäufer ein Grundstück mit Rohbau. Die Grunderwerbsteuer für diese Transaktion betrug gut 18.000 Euro und wurde zunächst vom Finanzamt auch vorbehaltlich so festgesetzt. Doch dann stellte sich heraus, dass in einer Anlage zum Vertrag auch gleich der Innenausbau bis hin zum Tapezieren geregelt worden war. Rechnete man die Kosten für diese späteren Arbeiten hinzu, dann erhöhte sich der Kaufpreis und demzufolge auch die Grunderwerbsteuer. Der Fiskus forderte nun knapp 25.000 Euro.

Das Urteil: Die Düsseldorfer Finanzrichte

Ein tiefer Sturz / Bauherr musste Handwerker nicht auf Gefahren hinweisen

Zwar legt der Gesetzgeber großen Wert auf die Verkehrssicherungspflicht – also darauf, dass der Besitzer eines Grundstücks auf alle erdenklichen Gefahren beim Betreten des Anwesens hinweist. Aber diese Regelung hat auch ihre Grenzen. Ein privater Bauherr hatte einen Elektriker mit Arbeiten auf dem Dach eines Gebäudes beauftragt. Der Handwerker trat dabei von oben auf durchsichtige Plastikleuchtfelder in der Decke, fiel sieben Meter tief und verletzte sich schwer. Anschließend forderte er vom Auftraggeber ein Schmerzensgeld in Höhe von 27.000 Euro, weil dieser ihn nicht gewarnt habe. Doch nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS erhielt der verunglückte Elektriker nichts. Er hätte als Fachmann mit den typischen Gefahren bei der Verrichtung seiner Arbeit vertraut sein müssen, hieß es im Urteil. Für die Sicherheitsvorkehrungen seien Handwerker in aller Regel selbst verantwortlich.

(Oberlandesgericht Hamm, Aktenzeichen 11 W 15/14)

Dr. Ivo

Serienpower im Januar: Der Disney Channel startet mit zwei Deutschland-Premieren

München – Starke Frauen und ein Daddy wider Willen – der Disney Channel startet mit zwei deutschen TV-Premieren und einer Free-TV-Premiere in das Neue Jahr 2015!

Den Startschuss gibt Andie MacDowell (Vier Hochzeiten und ein Todesfall). Sie spielt die Richterin Olivia Lockhart am Gemeindegericht in der Kleinstadt Cedar Cove. Als sie sich in den Herausgeber des Cedar Cove Chronicle, Jack Griffith (Dylan Neal/ Dawsons Creek, Blood Ties), verliebt, steht sie plötzlich in der Öffentlichkeit. Jack und Olivia wollten die Beziehung eigentlich geheim halten, doch eines Morgens findet sich das Paar auf der Titelseite des Chronicles wieder! Was sagen Freunde und Arbeitskollegen? Und vor allem, welche Auswirkungen hat das auf Olivias Nominierung zur Bundesrichterin in Seattle? Cedar Cove basiert auf der gleichnamigen Romanreihe von Debbie Macomber und ist eine Auftragsproduktion des US-amerikanischen Hallmark Channel. Als Free-TV-Premiere im Disney Channel: Cedar Cove, ab

Amazon.de gibt die beliebtesten Weihnachtsgeschenke 2014 bekannt

– Zu den Bestsellern in der Vorweihnachtszeit gehörten der Kindle Paperwhite, Amazon Fire TV, das neue Album von AC/DC und der Film Die Eiskönigin – Völlig Unverfroren – Amazon.de verzeichnete beste Weihnachtssaison aller Zeiten – in der Woche vor Weihnachten wurden 20 Prozent mehr Bestellungen getätigt als in der gleichen Woche im Vorjahr – In der Weihnachtszeit testeten weltweit 10 Millionen Kunden erstmals Amazon Prime

Amazon.de gab heute die meistgekauften Weihnachtsgeschenke 2014 bekannt, wobei der Kindle Paperwhite, Amazon Fire TV und das AC/DC Album Rock or Bust die Charts anführten.

Amazons eigene Geräte waren unter den Kunden-Favoriten in diesem Jahr. Kindle Paperwhite und Amazon Fire TV führten die Bestseller-Liste in der Kategorie “Elektronik” an. Auch “smarte” Blu-Ray Player und Navigationssysteme waren unter den beliebtesten Produkten.

Zwei Zeichentrickfilme, Die Eiskönigin – Völlig Unve

ZDF-Dreiteiler „TANNBACH – Schicksal eines Dorfes“: Auftakt überzeugt Millionenpublikum

Mainz – Der erste Teil des ZDF-Dreiteilers “TANNBACH – Schicksal eines Dorfes” mit dem Titel “Der Morgen nach dem Krieg” fesselte die Fernsehzuschauer. 6,35 Millionen (Marktanteil 17,1 Prozent) verfolgten am Sonntagabend, 4. Januar 2015, 20.15 Uhr, die Geschichte um die unterschiedlichen Lebenswege der Bewohner eines kleinen Ortes an der bayerisch-thüringischen Grenze. Bei den 14- bis […]