AfD: Schulz ist kein Hoffnungsträger, sondern der Totengräber Deutschlands

SPD gewinnt weiter und klettert über 30-Prozent-Marke

Wer dafür ist, dass Deutschland noch mehr Rechte an die Europäische Union abgibt, wählt Schulz. Wer dafür ist, dass ein Meister des Kunglens und undurchsichtiger Machtspielchen der nächste Bundeskanzler wird, wählt Schulz. Wer noch mehr Umverteilung, noch mehr Zuwanderer und noch mehr Steuern möchte, wählt Schulz.

AfD: Schulz ist kein Hoffnungsträger, sondern der Totengräber Deutschlands

Zu den neuesten Umfragen, die erstmals seit langer Zeit die SPD vor der CDU/CSU sehen, erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Paul Hampel: „Die AfD begrüßt die steigenden Umfragewerte für die Schultz-SPD, weil damit klare politische Positionen für die Bürger verständlich werden. Während die Unionsparteien, Grüne und FDP zum Hype um Martin Schulz bisher nichts zu melden haben, setzt die AfD auf ein klares Kontrastprogramm.

Wer dafür ist, dass Deutschland noch mehr Rechte an die Europäische Union abgibt, wählt Schulz. Wer dafür ist, dass ein Meister des Kunglens und undurchsichtiger Machtspielchen der nächste Bundeskanzler wird, wählt Schulz. Wer noch mehr Umverteilung, noch mehr Zuwanderer und noch mehr Steuern möchte, wählt Schulz.

Schulz hat zusammen mit Schäuble alle Maßnahmen zur Vergemeinschaftung der Eurozone mitgetragen: Eurobonds, Griechenlandrettung und die desaströse Zinspolitik der EZB. Schulz ist kein Hoffnungsträger, er ist der Totengräber eines freien und souveränen Deutschlands. Wer dagegen will, dass die deutsche Interessen konsequent vertreten werden, wählt AfD. Wer will, dass die Anliegen der Bürger im Zentrum der Politik stehen, wählt AfD. Wer die Bürger finanziell entlasten und die unnötigen Ausgaben für Zuwanderern kürzen will, wählt AfD. Noch nie waren die Alternativen so klar.“  Alternative für Deutschland (AfD)

Umfrageerfolge des SPD-Kanzlerkandidaten Schulz

Was ist bloß dran an diesem Mann? Diese Frage stellen sich die Meinungsforscher spätestens seit den Umfrageergebnissen des vergangenen Wochenendes: Martin Schulz, Kanzlerkandidat und Hoffnungsträger der SPD, hat die Sozialdemokraten zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder in die Poolposition der Parteienlandschaft katapultiert. Das Institut Insa sieht die SPD einen Punkt vor der Union. Historisch – so eine schnelle Aufholjagd, da sind sich die Experten einig, habe es bisher in der Bundesrepublik noch nie gegeben. Einige schränken aber direkt wieder ein: Dieses Strohfeuer halte nicht bis zur Bundestagswahl im September. Nun hat das vergangene Jahr viele Meinungsforscher rund um den Globus und deren Prognosen Lügen gestraft. Und es sieht so aus, als träfe das auch auf den Mann aus Würselen und dessen Erfolg zu. Denn die Sozialdemokratie hat nicht nur einen – zumindest im eigenen Land – scheinbar unverbrauchten Kandidaten ins Rennen geschickt. Nein, Martin Schulz trifft offensichtlich die Seele der von manchem bereits abgeschriebenen Partei. Fast macht es den Eindruck, als wirke der Rheinländer mit seinem markanten Dialekt wie eine Verjüngungskur auf die Genossen und vor allem jene Wähler, die sich in den vergangenen Jahren enttäuscht von der SPD abgewandt hatten.

Woran liegt das? Wohl kaum an der inhaltlichen Positionierung des gelernten Buchhändlers Schulz. Im Internet kursieren bereits Zusammenschnitte seiner Reden, in denen er gebetsmühlenartig wiederholt, für die „hart arbeitenden Menschen“ in diesem Lande zu kämpfen. Wie, mit welchem Ziel, wen er denn genau meint – das alles bleibt der ehemalige Bürgermeister bisher schuldig. Dafür packt er die Zuhörer mit Wärme, er umarmt sie emotional und macht vor allem aus seinem Siegeswillen keinen Hehl. Als er in seiner ersten Rede bereits ausrief, die SPD wolle wieder stärkste Kraft im Lande werden, belächelten ihn viele Politikexperten. Inzwischen lacht niemand mehr. Damit steht Schulz in der Tradition des letzten Kanzlers, den die SPD stellte. Der Legende nach rüttelte Gerhard Schröder bereits in seiner Juso-Zeit nach einer Kneipentour am Eingang des Bonner Kanzleramtes: „Ich will da rein!“ Siegeswille, die Fähigkeit zu simplifizieren und auf Gefühl statt auf Fakten zu setzen: Das verbindet die Fußballfans Schulz und Schröder, das erreicht die SPD-Seele. Ganz im Gegensatz zu ihren Vorgängern Steinmeier und Steinbrück, die zwar inhaltlich überzeugten, aber nie die Menschen bewegten.

Dieser SPD-Kandidat trifft nun auf eine Kanzlerin, die zwar eine saubere politische Bilanz präsentieren kann, aber inzwischen blass und verbraucht wirkt. Es wird nicht ausreichen wie vor vier Jahren den Gegner zu ignorieren, in Diskussionen nicht einmal seinen Namen zu nennen und auf die eigenen Stärken zu vertrauen. Unerwartet und erfreulicherweise hat die SPD Angela Merkel einen ebenbürtigen Gegner entgegengesetzt. Das ist gut für unsere Demokratie, das ist gut für dieses Land. Südwest Presse

Kanzlerpräferenz: Schulz und Merkel gleichauf

Die nach der Nominierung von Martin Schulz zum SPD-Kanzlerkandidaten eingesetzte Sog-Wirkung hält weiter an: Im stern-RTL-Wahltrend klettert die SPD im Vergleich zur Vorwoche um weitere fünf Prozentpunkte von 26 auf nun 31 Prozent – und damit seit langer Zeit wieder über die 30-Prozent-Marke, die sie zuletzt Anfang Oktober 2012 erreicht hatte.

Mit 34 Prozent – ein Punkt weniger als in der Vorwoche – liegt die Union aus CDU und CSU jetzt nur noch drei Prozentpunkte vor der SPD. Forsa-Chef Manfred Güllner dazu im stern: „Eine so entschiedene Wechselstimmung aber wie 1998, als Gerhard Schröder mit dem weit verbreiteten Überdruss an 16 Jahren Helmut Kohl punkten konnte, können wir momentan noch nicht ausmachen.“ Zulauf, so Güllner, bekomme die SPD von bisherigen Anhängern aller anderen Parteien – auch von den wenigen gemäßigten der AfD.

Einzig die Grünen, die in der Vorwoche schon zwei Punkte einbüßten, können ihre 8 Prozent halten. Die Linke verliert einen Punkt auf ebenfalls 8 Prozent. Auch die AfD verschlechtert sich wiederum um einen Punkt auf 10 Prozent. Die FDP gibt ebenfalls einen ab und müsste mit 5 Prozent wieder um ihren Einzug in den Bundestag bangen. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 4 Prozent, ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt nach wie vor 24 Prozent.

Auch bei der Kanzlerpräferenz gewinnt Martin Schulz weiter dazu und liegt nun mit Angela Merkel gleichauf. Wenn der Regierungschef direkt gewählt werden könnte, würden sich 37 Prozent der Wahlberechtigten für Martin Schulz entscheiden, vier Punkte mehr als in der Vorwoche. Ebenfalls 37 Prozent erhält Angela Merkel, die fünf Punkte verloren hat. Der designierte SPD-Vorsitzende Schulz kann nicht nur 78 Prozent der eigenen Anhänger hinter sich versammeln, sondern liegt in der Kanzlerfrage aktuell auch bei den Anhängern der Grünen und der Linken sowie bei den Arbeitern, den Angestellten und vor allem den Beamten vor Merkel.

Bei der Einschätzung der politischen Kompetenz – welche Partei mit den Problemen in Deutschland am besten fertig wird – gewinnt die SPD zwar zwei Punkte hinzu, liegt mit 13 Prozent aber immer noch weit unter dem Wert von 31 Prozent für die Union. „Das ist der kritische Punkt“, sagt Forsa-Chef Güllner. „Das muss sich in den nächsten Wochen ändern, wenn tatsächlich eine Wechselstimmung entstehen soll.“

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 30. Januar bis 3. Februar 2017 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten. Quelle stern-RTL-Wahltrend. Sabine Grüngreiff, Matthias Bolhöfer, Gruner+Jahr, STERN

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