Altmaier: Mehrheit der Flüchtlinge integrierbar / CSU: Muslime müssen Bier und Schweinefleisch respektieren

EU-Türkei-Abkommen ist Einstieg in nachhaltige Lösung zur Begrenzung der Flüchtlingswanderung

Der Kanzleramtschef und Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung, Peter Altmaier (CDU), schätzt, dass jeder zweite Flüchtling in absehbarer Zeit in Arbeit gebracht und integriert werden kann. „Ich schätze, dass wir mit geeigneten Integrations- und Ausbildungsprogrammen die meisten Flüchtlinge vermitteln können: Rund ein Drittel sehr schnell oder mit geringem Aufwand, ein weiteres Drittel erst nach längerer Qualifizierung, die sich aber unterm Strich für alle lohnen wird“, sagte Altmaier.

Altmaier: Mehrheit der Flüchtlinge integrierbar / CSU: Muslime müssen Bier und Schweinefleisch respektieren

Zugleich räumte der CDU-Politiker eine Mitschuld der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung am Erstarken der AfD ein. „Solche Herausforderungen und Krisen haben auch früher schon Parteien am Rand des politischen Spektrums gestärkt“, sagte Altmaier. Der Kanzleramtschef mahnte eine konsequentere Politik der inneren Sicherheit an, um der AfD die Grundlage zu entziehen. „Wir sind entschlossen, Parteien wie der AfD die Grundlage zu entziehen, indem wir die Probleme lösen, die dem Protest der Bürger zugrunde liegen. Dazu gehört für mich auch ein stärkeres Augenmerk auf Alltags- und Kleinkriminalität wie Wohnungseinbrüche, Taschendiebstähle und Rowdytum.“ Rheinische Post

CSU-Vize und Landwirtschaftsminister Schmidt: Muslime und Flüchtlinge sollen deutsche Leitkultur mit Bier und Schweinefleisch respektieren

Der stellvertretende CSU-Vorsitzende und Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat an in Deutschland lebenden Muslime und an Flüchtlinge muslimischen Glaubens appelliert, die deutsche Leitkultur anzuerkennen. Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, RND, zu dem mehr als 30 Tageszeitungen gehören, sagte Schmidt: Deutschland habe eine große Brauereidichte und die Braukunst sei „eine ganz besondere kulturelle Tradition“. Auch deshalb erwarte er grundsätzlich, „wer zu uns kommt, der muss die Leitkultur zwar nicht übernehmen – aber er muss sie respektieren“. Er verstehe auch nicht, „weshalb man einen Muslim provoziert, der sich getreu der islamischen Vorgaben ernährt, wenn es neben ihm Menschen gibt, die Würstchen essen, die aus Schwein gemacht sind“. Er sei „dagegen, dass wir den kleinsten gemeinsamen Nenner zur Grundlage unseres kulturellen Verhaltens machen“.

Wenn es kulturelle Vielfalt gebe „sollte diese zu mehr Vielfalt auf dem Speiseplan führen und nicht zur Einschränkung des Angebots für die Mehrheit der Bürger“. In diesem Zusammenhang bekräftige Schmidt seinen Plan, Flüchtlinge insbesondere auf dem Land anzusiedeln, um den Bauernstand zu stärken. Deutschland müsse Parallelgesellschaften in den großen Ballungsgebieten verhindern. „Dezentrale Angebote sind integrationsfördernder als Parallelgesellschaften. Deswegen erarbeite ich mit dem Chef der Migrationsbehörde, Frank-Jürgen Weise, ein Konzept, wie wir dem Einwohnerschwund im ländlichen Raum entgegenwirken und Flüchtlingen dosiert Angebote machen, in diese Regionen zu gehen.“ Redaktionsnetzwerk Deutschland

Hardt: Erfolg für Kanzlerin in Brüssel

Am vergangenen Freitag wurde ein Abkommen zwischen der EU und der Türkei zur Begrenzung der Flüchtlingswanderung beschlossen. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt:

„Das beharrliche Festhalten am Ziel einer gesamteuropäischen Lösung hat sich gelohnt. Das Brüsseler Ergebnis ist auch ein klarer Erfolg von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Vereinbarung von Brüssel ist ein enormer Fortschritt auf dem Weg, die Herausforderung der Flüchtlingskrise nachhaltig zu bewältigen. Vor allem wird sie das Geschäftsmodell der Schlepper in der Ägäis völlig unattraktiv machen. Die Legende der Schlepper, dass man durch Zahlung von Dollars an sie über die Türkei sicher nach Deutschland und Europa gelangen könne, kann nicht mehr aufrechterhalten werden.

In welcher Weise die jetzt getroffene Vereinbarung schon die abschließende Lösung der Krise darstellt, wird sich jedoch erst in den nächsten Wochen und Monaten erweisen. Es gibt aber nun endlich einen Rahmen, wie die EU gemeinsam und geschlossen auf eine Herausforderung wie die aktuelle Flüchtlingsbewegung reagiert: durch wirksamen Schutz der Außengrenzen, Kooperation mit den Nachbarstaaten der EU und Bekämpfung der Fluchtursachen. Dieses Konzept wird sich in seinen Grundzügen auch in künftigen Krisensituationen Europas bewähren.“ CDU/CSU – Bundestagsfraktion

CDU-Europa-Experte Krichbaum rechnet nach EU-Beschlüssen mit Entspannung der Flüchtlingslage

Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Gunther Krichbaum (CDU), sieht in den Beschlüssen des jüngsten EU-Gipfels realistische Chancen für eine Entspannung der Flüchtlingssituation. „Durch die Einführung der Visa-Pflicht für die Maghreb-Staaten durch die Türkei werden sich die Menschen aus diesen Ländern nicht mehr via Türkei nach Europa aufmachen können. Das wird viel Druck wegnehmen“, sagte Krichbaum der „Saarbrücker Zeitung (Samstag-Ausgabe). Am Ende sei das Problem allerdings nur in den Griff zu bekommen, wenn man für die Menschen eine Perspektive in ihrer Heimatregion schaffe.

Optimistisch zeigte sich Krichbaum auch bei der künftigen Verteilung der Flüchtlinge in der EU. „Viele Länder haben sich deshalb geweigert, Flüchtlinge aufzunehmen, weil der Schutz der EU-Außengrenzen nicht gewährleistet war und damit für sie die Zahlen nicht kalkulierbar waren“, erläuterte der CDU-Politiker. Auch hier sei man dabei, Ordnung in das System zu bringen. „Deshalb darf man auch hier zuversichtlich sein, dass es zu einem Umdenken kommt“, so Krichbaum. Saarbrücker Zeitung

Eine Meinung zu "Altmaier: Mehrheit der Flüchtlinge integrierbar / CSU: Muslime müssen Bier und Schweinefleisch respektieren". Wie lautet Ihre?

  1. müller   Montag, 21. März 2016, 21:56 um 21:56

    altmaier und Simone Peter sind idiote

    die null Ahnung von die Realität haben es gibt

    genügen armen leute in Deutschland und arbeitslose

    die kein stelle bekommen aber diese verflucht Flüchtlingen bekommen alles Ausbildung und sow ein
    schander ist das diese feiglink sollten für ihr lände
    kämpfen nicht abhauen .

    Antworten

Ihre Meinung ist wichtig!

Persönliche Angaben freiwillig! Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.