Türkei: Merkel ignoriert Nazi-Methoden bei Landgericht Düsseldorf

Heuchelei der Kanzlerin - Seit 2012 über Nazi-Methoden bei Landgericht Düsseldorf informiert

Die Bundeskanzlerin hat die Nazi-Vergleiche türkischer Regierungsmitglieder, insbesondere vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, als traurig, depremierend und auch ungerechtfertigt zurückgewiesen und somit scharf verurteilt. Doch sind die Anschuldigungen aus der Türkei tatsächlich so abwegig? Nein, sind sie nicht! Denn die Kanzlerin wurde schon vor einigen Jahren über Nazi-Methoden wie einst unter Roland Freisler informiert. Reagiert hat sie bis heute nicht. 

Türkei: Merkel ignoriert Nazi-Methoden bei Landgericht Düsseldorf

Unter dem Vorsitz von Stefan Galle am Landgericht Düsseldorf und zuvor im Verfahren am Amtsgericht Düsseldorf unter dem Vorsitz von Richterin Ruth Lysko wurde eine Strafanzeige wegen Beleidigung eines städtischen Bediensteten verhandelt die der legendäre Oberstaatsanwalt Johannes Puls (Vodafone) zur Anklage gebracht hat. Die erwähnten Vorsitzenden haben in einem Schauprozess durchzogen von Willkür und Missachtung rechtsstaatlicher Prinzipien das vom verstorbenen Ordnungsdezernent der Stadt Düsseldorf, Werner Leonhardt, beantragte Strafverfahren drehbucharbeit abgeurteilt.

Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, weltweite Verteidigerin der Demokratie und Menschenrechte wurde vor Ihrer China-Reise auf dieses Verfahren aufmerksam gemacht. Zeitgleich erhielt der Präsident Chinas eine Kopie dieser Mitteilung. Das ist der Grund, weshalb Angela Merkel, Hüterin der Menschenrechte und Verteidigerin der Demokratie von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sowie Amnesty International kritisiert wurde, Menschenrechtsverletzungen in China nicht verurteilt zu haben. Chinas Präsident hatte einen Faustpfand gegen Angela Merkel. Wenn der türkische Präsident also sagt: “ Ich dachte, dass der Nationalsozialismus in Deutschland beendet ist, er in Wirklichkeit aber immer noch andauert“, muss man ihm zu einhundert Prozent zustimmen.

Nun geben sich wegen der Erdogan-Äußerungen bekanntlich Politik, Medien und auch „Volkes Stimme“ in Deutschland hochempört darüber, dass der Möchtegern-Sultan vom Bosporus die Nazikeule geschwungen hat. Allerdings sind die Empörten, zumindest in Politik und Medien, dieselben, die auch 72 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur bei jeder sich bietenden Gelegenheit diesen dunkelsten Abschnitt der deutschen Nationalgeschichte für ihre politischen oder volkserzieherischen Zwecke zu instrumentalisieren und zu nutzen verstehen.

Bei aller Empörung über den Türken wirkt die öffentliche deutsche Reaktion spürbar lahm und unsicher. Kanzlerin Merkel, zudem gefesselt von dem schändlichen Flüchtlingsgeschäft mit Erdogan, nennt den Nazivorwurf „absurd und deplatziert“. Aber die gerade in Deutschland selbst so untote Nazivergangenheit ist keineswegs eine Absurdität, sondern weiterhin ein sehr reales Politikum. Und was meint Merkel mit „deplatziert“? Gibt es folglich nur bessere Gelegenheiten, Nazivorwürfe gegen das heutige Deutschland zu platzieren? Politically Incorrect

Wegen der gegen türkische Politiker verhängten Auftrittsverbote in Deutschland, die fadenscheinheilig mit „Sicherheitsbedenken“ begründet wurden, als ob die AKP oder ihre Anhänger eine Bande Hooligans wären, sprach Präsident Erdogan gestern mit Blick auf Deutschland von „Nazi-Methoden“.

Was deutsche Politiker und ihre Medien unter „Demokratie“ verstehen, ist dehnbar wie Kaugummi. Da das Volk in Deutschland bekanntlich – von regionalem Gedöns abgesehen – nichts zu bestimmen hat, wurde der „Demokratie“-Begriff in den letzten Jahren bis zur Unkenntlichkeit ausgehöhlt und verzerrt.

„Demokratie“ im Deutschland des Jahres 2017 ist, wenn schrille Travestiten für ihren Auftritt bei einer Operetteninszenierung mit dem Titel „Bundes­präsi­denten­wahl“ gefeiert werden, bei der der „Wahlsieger“ lange zuvor in den Hinterzimmern der Macht ausgekungelt wurde. Es ist eine abgeschmackte Show, die totale Infanti­lisierung und medial vorangetriebene Verblödung eines Volkes, das eins drüber bekommt, wenn es das Maul aufmacht und schlucken soll, was Politik und Medien­huren ihm im Chor eintrichtern. Und wenn es trotz umfassender Hirnwäsche einer immer mehr an Einfluss verlierenden Riege gekaufter Journalisten nicht willig ist, dann regiert man halt ganz schamlos gegen das Volk und erklärt den Pöbel zum Problem.

Die aktuellen Zustände in der Türkei sind vielleicht schlechter, allerdings hat diese gerade einen gewaltsamen Putsch erlebt und niemand kann sich vorstellen, was in Deutschland in einer vergleichbaren Situation los wäre, wenn etwa AFD-nahe Kreise nach Merkels Grenzöffnung versucht hätten, die Macht vorübergehend an sich zu reißen, um die im Parteiprogramm festgelegte Forderung nach direkter Demokratie mit Waffengewalt durchzusetzen. Ein Plot für einen spannenden Roman – Ende offen.

Wenn die Staatssender ARD,  ZDF, MDR etc. am Sonntag Abend zu einer Runde „Wir sind die Guten“ einlädt, um – nach Afghanistan, Irak, Syrien, Putin und Trump – mit den stinkenden und blutigen Fingern Richtung Erdogan zu zeigen, dann geht es – wie immer – nicht um Aufklärung, Vermittlung oder Völkerverständnis, sondern einmal mehr um Meinungsmache, Agitation, Feindbildung und vor allem Selbst­beweih­räucherung.

Was in der medial geschürten Hysterie gerne verschwiegen wird: Erst vor wenigen Wochen hatte Luxemburgs Außenminister Asselborn dem türkischen Präsidenten Erdogan vorgeworfen „Nazi-Methoden“ zu verwenden und wurde daraufhin von der ARD „als Freund deutlicher Worte“ gelobt. Propagandaschau

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