Oppermann: Merkel soll Trump von Weltoffenheit überzeugen

Merkel fährt "neugierig" und selbstbewusst zu Trump

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist mit Zuversicht zum neuen US-Präsidenten Donald Trump. Der „Saarbrücker Zeitung“ sagte Merkel kurz vor ihrer Abreise: „Es ist immer besser, miteinander zu reden als übereinander.“ Das erste persönliche Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump musste zunächst wegen eines Schneesturms verschoben werden.

Oppermann: Merkel soll Trump von Weltoffenheit überzeugen

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann erwartet von dem an diesem Freitag anstehenden Gespräch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump ein Werben für westliche Werte. „Es wäre gut, wenn Frau Merkel den amerikanischen Präsidenten vom europäischen Weg aus Freiheit, Solidarität und Weltoffenheit überzeugen könnte“, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Davon würden auch die USA profitieren, sagte Oppermann. Europa habe in 70 Jahren gezeigt, dass Frieden und wirtschaftlicher Erfolg vor allem miteinander erreichbar seien und nicht gegeneinander. „Der Bau von Mauern, die Androhung von Zollschranken oder Verbote der Einreise aus bestimmten Ländern passen dazu nicht“, sagte der SPD-Politiker. Rheinische Post

Merkel fährt „neugierig“ und selbstbewusst zu Trump

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist mit Zuversicht zum neuen US-Präsidenten Donald Trump. Der „Saarbrücker Zeitung“ sagte Merkel kurz vor ihrer Abreise: „Es ist immer besser, miteinander zu reden als übereinander.“ Auf die Frage, ob man von offener Neugier auf beiden Seiten sprechen könne, erklärte die Kanzlerin: „Neugier in jedem Fall. Und auch Freude, sich kennenzulernen. Das gilt zumindest für mich.“

Sie wolle mit Trump über Sicherheits- und Wirtschaftsfragen sowie über die künftige internationale Zusammenarbeit sprechen. Angesichts der Sorgen vor einem Handelskrieg zwischen den USA und Deutschland sowie Europa mahnte Merkel: „Unsere Länder profitieren davon, wenn wir gut und fair zusammenarbeiten.“ Auch Deutschland habe gute Argumente, denn gebe es nicht nur den deutschen Handelsüberschuss gegenüber den USA, sondern auch hohe deutsche Direktinvestitionen in Amerika. So exportiere das BMW-Werk in den USA von dort „mehr Autos als GM und Ford zusammen“, sagte Merkel. „Das werde ich deutlich machen“. Saarbrücker Zeitung

Das erste persönliche Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump musste zunächst wegen eines Schneesturms verschoben werden. Es wird die erste Begegnung zweier Staatenlenker, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Bundeskanzlerin Angela Merkel reist zum ersten Treffen mit US-Präsident Donald Trump nach Washington.

Beim Treffen von Angela Merkel und Donald Trump wird es vor allem um die transatlantische Partnerschaft gehen. Angela Merkel will ausloten, wie die zukünftige wirtschaftliche Zusammenarbeit aussehen könnte – auch, um sich auf den G20-Gipfel im Juli in Hamburg vorbereiten zu können, bei dem es um Wirtschaftspolitik gehen soll. Weil sie weiß, dass Trump eher auf Geschäftsleute hört und um dem Wunsch nach einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit den USA Ausdruck zu verleihen, lässt sich Merkel bei ihrer Reise von Siemens-Chef Joe Kaeser und BMW-Chef Harald Krüger begleiten. Die beiden Konzernchefs sollen dabei helfen, eine gute Gesprächsatmosphäre mit dem hemdsärmeligen ehemaligen Unternehmer Trump zu schaffen. phoenix-Kommunikation

Exklusive Emnid-Umfrage für „Tina“: Die Deutschen würden ihren Haustürschlüssel am ehesten Angela Merkel anvertrauen

Welchem Politiker vertrauen die Deutschen so sehr, dass sie ihm oder ihr während des Urlaubs den Haustürschlüssel anvertrauen würden? Die Wähler entscheiden sich für Angela Merkel: Sie landet auf dem ersten Platz vor Wolfgang Schäuble und Martin Schulz, die sich den zweiten Platz teilen. Auf Platz drei folgt Horst Seehofer, Sigmar Gabriel belegt den siebten Platz. „Das ist ein schöner Indikator für das Alltagsvertrauen in die Kanzlerin“, bewertet Politik-Experte Jürgen Falter das Ergebnis der exklusiven Emnid-Umfrage* für tina (EVT 01.03.).

Deshalb würden die Wähler sich bei der Bundestagswahl für Angela Merkel entscheiden

Die Deutschen vertrauen ihrer Kanzlerin: Knapp die Hälfte der Befragten gibt dies als Grund für Angela Merkel an – bei den Frauen sind es sogar rund 54 Prozent. „Unserer Wirtschaft geht es gut, und an der Stabilität unseres Landes hat die Kanzlerin entscheidend mitgewirkt. Dank ihr wird Deutschland weltweit viel Vertrauen entgegengebracht“, erklärt Professor Falter im Gespräch mit tina. Dass Merkel gut mit Männern wie Putin, Trump und Erdogan umgehen kann, finden 48 Prozent entscheidend. Immerhin ein Viertel der Befragten geben an, sie würden Angela Merkel ihre Stimme geben, weil sie eine Frau sei. Anna Hezel – Bauer Media Group

Ihre Meinung ist wichtig!

Persönliche Angaben freiwillig! Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.