Erdogans Verfassungsreferendum: Entspannung ist in der Türkei nicht absehbar

Evet oder Hayir, Ja oder Nein

Erdogans Verfassungsreferendum: Entspannung ist in der Türkei nicht absehbar

Die neuen Provokationen des türkischen Präsidenten Erdogan zielten wieder auf den inhaftierten Journalisten Deniz Yücel. Dabei ist es entlarvend, dass Erdogan von „Auslieferung“ spricht und nicht – wie man in Deutschland fordert – von Freilassung. Das mag als Erbsenzählerei erscheinen, inhaltlich aber besteht ein gewaltiger Unterschied.

EVP-Chef Weber: „Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU wird es nie geben“

Auftrittsverbote zeigen Wirkung

EVP-Chef Weber: „Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU wird es nie geben“

Es bedurfte des mutigen Auftretens einiger Kommunen, türkische Minister an anti-demokratischen Wahlkampfreden zu hindern, um Präsident Recep Tayyip Erdogan jetzt zum Einlenken zu bewegen. Unterstützt von einer Öffentlichkeit, die kein Verständnis für Spitzeleien, Provokationen und Aufhetzung türkischer Migranten zeigt, hat sich die deutsche Demokratie als wehrhaft erwiesen.

Schulz hält Türkei-Beitritt gegenwärtig für „völlig ausgeschlossen“

Jahrestag EU-Türkei-Deal

Schulz hält Türkei-Beitritt gegenwärtig für „völlig ausgeschlossen“

Die Bundesregierung sollte die Teilaussetzung des Flüchtlingsabkommens durch Ankara nicht als Drohung, sondern als Chance begreifen. Die aktuelle Drohung der Türkei den Flüchtlingsdeal aufkündigen zu wollen entspricht unserer Einschätzung, dass sich die Bundesregierung damit in eine Position manövriert, die sie erpressbar macht.

Bundesregierung: Liebe Türkei, es reicht! – Maulkorb für Erdogan

Erdogans verbale Ausfälle

Bundesregierung: Liebe Türkei, es reicht! – Maulkorb für Erdogan

„Erdogans Tiraden sind keineswegs unkontrollierte Ausbrüche. Sie sind politische Taktik. Die Auftrittsverbote für seine Minister spielen ihm in die Hände. Erdogan zeichnet das Bild einer von Feinden umgebenen Türkei. So will er die Reihen schließen und möglichst viele Wähler mobilisieren. Seine sich ständig steigernden Ausbrüche zeigen eine wachsende Nervosität.

Niederlande/Türkei: Willkommene Eskalation vor Wahl für niederländischen Ministerpräsident

Konflikt mit der Türkei

Niederlande/Türkei: Willkommene Eskalation vor Wahl für niederländischen Ministerpräsident

Innerhalb von Stunden ist der Streit zwischen der Türkei und den Niederlanden eskaliert und hat sich zu einem diplomatischen Konflikt unter Nato-Partnern ausgeweitet, der in der jüngeren Geschichte seinesgleichen sucht. Wie konnte das bloß passieren? Ganz einfach: Weil dem türkischen Präsidenten Rezept Tayyip Erdogan die Zuspitzung ebenso gelegen kommt wie dem niederländischen Ministerpräsidenten Marc Rutte. Beide hoffen, mit ihrer Härte ihre Wähler zu beeindrucken. Straubinger Tagblatt

Barley: Merkel hat Türkei unterschätzt

Erdogan: Nazi-Deutschland errichtet "Berliner Mauer" gegen Türkei

Barley: Merkel hat Türkei unterschätzt

SPD-Generalsekretärin: Politik der Union trug dazu bei, dass sich Türkei von Europa abwendet. Merkel habe sich „nicht wirklich um ein gutes Verhältnis mit der Türkei geschert.“ Streit um Wahlkampfauftritte türkischer Minister in Deutschland und diplomatische Verstimmungen wegen der Nazi-Vergleiche aus der Türkei: Das Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei bleibt weiterhin angespannt. Welcher Weg führt aus der Krise?

Umgang mit der Türkei: Scharfmacherei nutzt nichts

Deutschland-Türkei-Streit: Sind wir machtlos gegen Erdogan?

Umgang mit der Türkei: Scharfmacherei nutzt nichts

Deutsche Politiker sind empört über den Vergleich zum Dritten Reich. Übertreibt Erdogan? Inwieweit sind die Auftrittsabsagen gerechtfertigt? Was, wenn der Streit weiter eskaliert? Und haben wir uns durch den Flüchtlings-Deal mit Erdogan erpressbar gemacht?

Streit mit Erdogan: Türkei will Wahllokale in 13 deutschen Städten einrichten

Union will weitere Belastung des deutsch-türkischen Verhältnisses in Kauf nehmen

Streit mit Erdogan: Türkei will Wahllokale in 13 deutschen Städten einrichten

EU und die Türkei driften immer weiter auseinander. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan geht im eigenen Land massiv gegen Andersdenkende vor und erwägt sogar die Wiedereinführung der Todesstrafe. Damit wäre allerdings die rote Linie überschritten und ein Beitritt in die EU unmöglich. Schon jetzt sind die Beziehungen beschädigt, das könnte sich auch auf den Flüchtlingsdeal auswirken. Auf diesen kann die EU allerdings nur schwer verzichten. phoenix-Kommunikation

Türkei Präsident Erdogan und der Schwarze Peter

Türkei Präsident Erdogan und der Schwarze Peter

Landesregierung: Bund soll Erdogan-Auftritt in NRW verhindern: Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Bundesregierung aufgefordert, einen Auftritt des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan in NRW zu verhindern. Es entsteht ein Schwarzer-Peter-Spiel mit aufgeregter öffentlicher Debatte, und am Ende passiert wenig.

Flüchtlingsnot führt zu illegalem Organhandel in der Türkei

EU-Türkei-Vereinbarung menschen- und flüchtlingsrechtlich nicht haltbar

Flüchtlingsnot führt zu illegalem Organhandel in der Türkei

Aufgrund prekärer Lebensverhältnisse sehen sich syrische Flüchtlinge in der Türkei gezwungen, ihre Nieren zu verkaufen. Das ergeben Recherchen des ARD-Magazins „FAKT“. Reporter werteten dazu Verkaufsanzeigen in sozialen Netzwerken aus und führten Interviews mit potentiellen Spendern in der Türkei.