„Rettet den Diesel“ – Laschets Irrweg

Laut Emnid-Umfrage sind 57 Prozent der Bevölkerung für Diesel-Fahrverbote

„Rettet den Diesel“ – Laschets Irrweg

Die Autolobby wird dieser Tage wohl ungern daran denken, dass Martin Luther vor 500 Jahren seine Thesen an die Kirche in Wittenberg nagelte. Denn die Sache, die ihn einst dazu bewegte, ist hinlänglich bekannt: Es waren die Ablassbriefe, mit denen man sich damals bei der katholischen Kirche von seinen Sünden freikaufen konnte.

Olympia in NRW: Verrückte Idee

Der olympische Geist neigt zur Verklärung

Olympia in NRW: Verrückte Idee

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will die Olympischen Spiele 2032 nach NRW holen. Weil die meisten Sportstätten hier längst gebaut seien, blieben die Kosten im Rahmen. Das Land bekäme einen Investitionsschub vor allem für die Infrastruktur. Und einen weltweiten Imagegewinn obendrein. So die Argumentation.

Laschet muss zeigen, dass er es besser kann

NRW-Koalitionsvertrag: Ist das liberal?

Laschet muss zeigen, dass er es besser kann

Von Demut hat auch Ihre Vorgängerin gern gesprochen – kurz bevor sie zur Ministerpräsidentin des Landes NRW gewählt wurde. Ob Hannelore Kraft diese Tugend in der Schlussphase ihrer Amtszeit noch mit dem gleichen Elan beherzigte wie am Anfang, ist Auslegungssache.

Wackliger Riese: Gabriel sieht sich von Thyssen-Krupp „hinters Licht geführt“

Thyssen-Krupp-Betriebsrat setzt im Kampf gegen Stahlfusion auf Laschet

Wackliger Riese: Gabriel sieht sich von Thyssen-Krupp „hinters Licht geführt“

Der Thyssen-Krupp-Betriebsrat hofft im Kampf gegen eine mögliche Fusion der Stahlsparte mit dem indischen Konzern Tata auf Rückendeckung durch den künftigen NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU). Bundesaußenminister Sigmar Gabriel warnte, ein Verkauf von Thyssen-Krupp Steel „nach Holland oder anderswo“ werde vor allem in Deutschland Jobs kosten: „Die Überkapazitäten am Stahlmarkt werden dann nicht an den schlechtesten Standorten abgebaut, sondern ausgerechnet an den besten bei uns in Deutschland.“

Team Laschet – so bunt wie NRW

Kabinett des Proporzes

Team Laschet – so bunt wie NRW

Der neue Ministerpräsident hat beim Poker um sein Landeskabinett das Blatt ganz eng an der Brust gespielt. Bis zur Bekanntgabe der Regierungsmannschaft drangen kaum Namen nach draußen, was im geschwätzigen Politikbetrieb für sich eine Kunst ist. Herausgekommen ist ein Personaltableau, das ziemlich gut ausbalanciert wirkt. Treue Wasserträger wie Lienenkämper, Scharrenbach und Biesenbach werden belohnt.

Schwarz-Gelb in NRW: Konfliktlage der Koalitionäre

Laschet bleibt nur wenig Zeit zur Freude

Schwarz-Gelb in NRW: Konfliktlage der Koalitionäre

CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen haben es ganz geschickt gemacht. Über Wochen gaben die Koalitionäre nach ihren eng getakteten Verhandlungsrunden mal erhellende Einblicke, mal schöne Versprechungen, bis die Parteien das Vertragswerk mit überwältigender Mehrheit von der Basis abnehmen ließen.

Hannelore Kraft und Martin Schulz haben SPD aus dem Rennen geworfen

Eine Partei lähmt sich selbst

Hannelore Kraft und Martin Schulz haben SPD aus dem Rennen geworfen

Am Sonntag soll ein Parteitag in Dortmund das SPD-Wahlprogramm beschließen. Und eigentlich sollte das auch ihr Tag werden: Hannelore Kraft als strahlende Gastgeberin und Mutmacherin für den großen September-Sturm aufs Kanzleramt. Wird es aber nicht. Mit der krachenden Niederlage bei der NRW-Wahl hat Kraft alle ihre Parteiämter niedergelegt – keine 30 Minuten nach Schließung der Wahllokale.

Laschet warnt vor wachsender Terror-Gefahr in NRW

Laschet will Druck auf Islamverband Ditib erhöhen

Laschet warnt vor wachsender Terror-Gefahr in NRW

Der designierte Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet (CDU), warnt vor einer zunehmenden Terrorgefahr durch Islamisten in NRW. Laschet sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Die Gefahr, die von rückkehrenden IS-Kämpfern ausgeht, wird sich in Nordrhein-Westfalen weiter verschärfen.“

NRW-Koalitionsvertrag: Eine Koalition der Einladung

Atmosphäre des Vorwärtskommens

NRW-Koalitionsvertrag: Eine Koalition der Einladung

Die Spitzen der nordrhein-westfälischen CDU und FDP haben sich auf die Bildung einer schwarz-gelben Regierung geeinigt. Am Vormittag wollen die Verhandlungsführer den ausgearbeiteten Koalitionsvertag der Öffentlichkeit präsentieren. Der Koalitionsvertrag von CDU und FDP muss anschließend noch in einer Mitgliederbefragung der FDP und von einem CDU-Landesparteitag gebilligt werden. Am 27. Juni will sich Armin Laschet im Landtag zum Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen wählen lassen. phoenix-Kommunikation

Gauland: Für wie dumm halten Laschet und Co. die Wähler?

Alles auf AnfangKommt die SPD wieder auf die Beine?

Gauland: Für wie dumm halten Laschet und Co. die Wähler?

Im Schmerz über den rasanten Sinkflug ihrer Partei blieb den Sozialdemokraten um Martin Schulz zuletzt ein kleiner Trost: Wenigstens der Abstand zur Union schien sich bei den demoskopischen Erhebungen auf ein niedrigeres Niveau eingependelt zu haben als in den Zeiten von SPD-Chef Sigmar Gabriel. Doch damit ist es nun offenbar auch vorbei.