Gauland lehnt Ausschlussverfahren gegen Höcke weiterhin ab

AfD und Björn Höcke

Gauland lehnt Ausschlussverfahren gegen Höcke weiterhin ab

Man fragt sich schon, was eigentlich in der AfD noch passieren muss, damit sie sich von Charakteren wie Björn Höcke trennt. Offenbar will die Partei, dass die völkisch-faschistoiden Gedanken, denen nicht nur Höcke anhängt, als Teil ihrer Identität behalten. Wohl gemerkt ist das dieselbe Partei, die im Herbst mit einem wohl zweistelligen Ergebnis in den Bundestag einziehen dürfte.

Zerstritten, verfeindet: Petry und die AfD-Führung

Eine weitere Spaltung überlebt die AfD nicht

Zerstritten, verfeindet: Petry und die AfD-Führung

Der Verzicht Petrys auf die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl ist logische Folge der Einsicht, dass ihr auf dem Kölner Bundesparteitag ein ähnliches Schicksal wie Lucke gedroht hätte. Die AfD ist eine im Kern zügellose Partei, deren Führung untereinander zerstritten, wenn nicht verfeindet ist. Was sie zeitweise eint, ist Machtgier und Verachtung fürs angeblich arrogante Establishment.

Machtkampf bei der AfD: Frauke Petry will Björn Höcke loswerden

AfD-Ausschlussverfahren gegen Björn Höcke

Machtkampf bei der AfD: Frauke Petry will Björn Höcke loswerden

AfD-Spitze will Höcke loswerden: Höcke wird voraussichtlich am Ende des Verfahrens das sein, was er vorher war, Thüringer AfD-Vorsitzender und Extremist. Mit den Worten des Landesvorstands: „Die Alternative für Deutschland ohne Björn Höcke ist keine Alternative mehr.“ Jedenfalls nicht für Rechtsextremisten. Mitteldeutsche Zeitung