Deutsche Umwelthilfe fordert fünfstellige Strafgebühr bei SUV-Zulassungen

Autobauer in der Zwickmühle

Deutsche Umwelthilfe fordert fünfstellige Strafgebühr bei SUV-Zulassungen

Die PS-Branche will lieber in die Zukunft als in alte Motoren investieren. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor der Eröffnung der Automesse IAA eine Strafgebühr auf die Zulassung von Diesel-SUV gefordert. Auto-Empfehlung mit realistischen Verbrauchsdaten: Benzin-Hybride und Erdgasfahrzeuge sind eine gute Wahl, Elektroautos werden besser.

VW Skandal – Landgericht Freiburg verurteilt VW zu Schadensersatz, Gericht geht von Vorsatz des Vorstandes aus

Politisch motiviert und zum Schutz des systemrelevanten Herstellers VW

VW Skandal – Landgericht Freiburg verurteilt VW zu Schadensersatz, Gericht geht von Vorsatz des Vorstandes aus

Im VW Skandal geht das Landgericht davon aus, dass der Vorstand der Volkswagen AG einen Geschädigten vorsätzlich geschädigt hat. Zwei Passat-Käufer dürfen ihren vom Abgasskandal betroffenen Kombi an einen Autohändler aus dem Freiburger Umland zurückgeben. Dies entschied das Landgericht Freiburg Ende August 2017 (Urteil vom 25.08.2017, Aktenzeichen: 2 O 317/16, nicht rechtskräftig).

Kauder lehnt „Schnellschuss“ bei Verbraucher-Sammelklage ab

MyRight scheitert vorerst mit seinem Klagemodell

Kauder lehnt „Schnellschuss“ bei Verbraucher-Sammelklage ab

Unionsfraktionschef Volker Kauder hat den Vorstoß der Grünen zurückgewiesen, eine Sammelklage-Möglichkeit für geschädigte Verbraucher im Dieselskandal noch in der laufenden Legislaturperiode einzuführen. „Eine solche grundlegende Änderung im Zivilprozessrecht kann nicht einfach übers Knie gebrochen werden“, heißt es in einem Brief Kauders an die Fraktionsspitzen der Grünen. Er liegt der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ vor.

FDP stellt Rolle der Deutschen Umwelthilfe infrage

Deutsche Umwelthilfe hat weitere 45 formale Rechtsverfahren für "Saubere Luft in unseren Städten" eingeleitet

FDP stellt Rolle der Deutschen Umwelthilfe infrage

Die DUH klagt bereits in 16 Städten für „Saubere Luft“ und hat alle bisher entschiedenen Fälle gewonnen. Für Düsseldorf, München und zuletzt hat Stuttgart hat die DUH Gerichtsentscheidungen erwirkt, die konkrete Diesel-Fahrverbote ab 2018 als einzige vom Gericht als wirksam angesehene Maßnahmen bewerten.

Trittin fordert Dobrindt zum Rücktritt auf

Dobrindt ist zur Belastung geworden

Trittin fordert Dobrindt zum Rücktritt auf

Der frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) hat nach den jüngsten Berichten im Dieselskandal den Rücktritt von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) gefordert. Deutschland benötigt für diese epochale Veränderung nicht nur mutige, weitsichtige Manager, sondern auch ebensolche Politiker. Verkehrsminister Dobrindt ist dafür nicht der Richtige. Jetzt ist die Kanzlerin gefordert.

„Rettet den Diesel“ – Laschets Irrweg

Laut Emnid-Umfrage sind 57 Prozent der Bevölkerung für Diesel-Fahrverbote

„Rettet den Diesel“ – Laschets Irrweg

Die Autolobby wird dieser Tage wohl ungern daran denken, dass Martin Luther vor 500 Jahren seine Thesen an die Kirche in Wittenberg nagelte. Denn die Sache, die ihn einst dazu bewegte, ist hinlänglich bekannt: Es waren die Ablassbriefe, mit denen man sich damals bei der katholischen Kirche von seinen Sünden freikaufen konnte.

Alexander Dobrindt und die Autobosse – Es wird ungemütlich

Fahrplan für Strukturwandel der Autoindustrie

Alexander Dobrindt und die Autobosse – Es wird ungemütlich

Die einen verzockten sich auf den Immobilienmärkten. Die anderen setzten auf Atom und Großkraftwerke und verschliefen den Wandel. Die Dritten verspekulierten sich bei der Entscheidung, welche Techniken echtes Zukunftspotenzial bergen. Eine Konstante verbindet die Krisen: Geht die Spekulation nicht auf, soll der Steuerzahler einspringen. Schon bei den Banken galt, dass zu einer Marktwirtschaft auch die Haftung für eigene Fehler gehört. Das gilt auch für Autokonzerne. Mitteldeutsche Zeitung

Autokartell: Die Geister, die sie riefen

Automafia

Autokartell: Die Geister, die sie riefen

Dass weniger der Klimaschutz als vielmehr deutsche Autokonzerne mit ihren Tricks dem Diesel den Garaus machen, ist eine Ironie der Geschichte. Für fossile Treibstoffe, vor allem den Diesel, wird es immer enger. Die Autoindustrie steht vor einer Revolution, die sie jahrelang verhindern wollte.

Abgas-Affäre: Özdemir wirft Bundesregierung „Kumpanei“ mit Autoindustrie vor

Auto-Industrie-Subvention: EU-Industriekommissarin begrüßt Pläne zur Diesel-Nachrüstung

Abgas-Affäre: Özdemir wirft Bundesregierung „Kumpanei“ mit Autoindustrie vor

Grünen-Politikerin Künast: Autofahrer werden organisiert betrogen: Neue Vorwürfe gegen den Daimler-Konzern im Kontext der Diesel-Ermittlungen zeigen nach Ansicht der Grünen-Politikerin Renate Künast, „dass Verbraucherinnen und Verbraucher organisiert betrogen werden“. Die Vorsitzende des Rechtsausschusses des Bundestages sagte dem „Tagesspiegel“: „Zu den 2,5 Millionen VW-Betrogenen könnten jetzt laut Staatsanwaltshaft Stuttgart eine Millionen Daimler-Geschädigte hinzukommen. Die Bundesregierung schaut weiter zu.“ Die frühere Verbraucherschutzminsterin forderte die Hersteller auf, sämliche betroffenen Dieselfahrzeuge endlich so umzurüsten, „dass sie alle Vorgaben der Europäischen Union einhalten und ohne Fahrverbote überall fahren dürfen“. Der Tagesspiegel