AfD: Etabliert und doch nicht reif

Alice Weidel: AfD ist frühestens 2021 koalitionsfähig

AfD: Etabliert und doch nicht reif

Alice Weidel, eine der beiden frisch gekürten AfD-Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl, sieht ihre Partei in den nächsten Jahren klar in der Opposition. „Man muss ja auch realistisch bleiben: Mit der AfD möchte niemand koalieren. Da sind die Lippenbekenntnisse ja längst draußen“, sagte Weidel beim Kölner AfD-Parteitag im phoenix-Interview. Eine Regierungsbeteiligung in der kommenden Legislaturperiode schloss sie aus.

Zerstritten, verfeindet: Petry und die AfD-Führung

Eine weitere Spaltung überlebt die AfD nicht

Zerstritten, verfeindet: Petry und die AfD-Führung

Der Verzicht Petrys auf die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl ist logische Folge der Einsicht, dass ihr auf dem Kölner Bundesparteitag ein ähnliches Schicksal wie Lucke gedroht hätte. Die AfD ist eine im Kern zügellose Partei, deren Führung untereinander zerstritten, wenn nicht verfeindet ist. Was sie zeitweise eint, ist Machtgier und Verachtung fürs angeblich arrogante Establishment.

Der schleichende Untergang von Frauke Petry und AfD

Frauke Petry erwägt Rückzug aus der AfD

Der schleichende Untergang von Frauke Petry und AfD

Schönen Gruß von Bernd Lucke, er weiß, wie Untergang geht. Frauke Petry, die kleine freche Frau von damals, die ihn beerbte und nun mit dem Stuttgarter Jörg Meuthen die Partei anführt, steckt jetzt im gleichen Schlamassel. Sie redet plötzlich davon, Politik und AfD seien nicht alternativlos für sie, deutet Rückzug an, gewiss kokettiert sie auch damit, und wartet ab, was ihre Worte auslösen.

Machtkampf bei der AfD: Frauke Petry will Björn Höcke loswerden

AfD-Ausschlussverfahren gegen Björn Höcke

Machtkampf bei der AfD: Frauke Petry will Björn Höcke loswerden

AfD-Spitze will Höcke loswerden: Höcke wird voraussichtlich am Ende des Verfahrens das sein, was er vorher war, Thüringer AfD-Vorsitzender und Extremist. Mit den Worten des Landesvorstands: „Die Alternative für Deutschland ohne Björn Höcke ist keine Alternative mehr.“ Jedenfalls nicht für Rechtsextremisten. Mitteldeutsche Zeitung

Petry: „Wer privat Muslim sein will, braucht dafür kein Minarett“

Petry sieht Verbände der Muslime als Integrations-Hindernis

Petry: „Wer privat Muslim sein will, braucht dafür kein Minarett“

AfD-Chefin Frauke Petry hat sich vor Beginn des AfD-Programmparteitags klar gegen Minarette in Deutschland positioniert: „Wer privat Muslim sein will, braucht dafür kein Minarett“, sagte Petry der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. In Minaretten komme der „Herrschaftsanspruch“ des Islams zum Ausdruck, sagte Petry zur Begründung. „Der ist grundgesetzwidrig und den müssen wir von privater Religionsausübung trennen.“