SPD nicht unschlagbar: Laschet rechnet mit Mobiliserung zugunsten der Union

Plakatiert die NRW-SPD mit Kraft und Schulz?

SPD nicht unschlagbar: Laschet rechnet mit Mobiliserung zugunsten der Union

Trotz des Höhenfluges der SPD und ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz muss die Union nach Ansicht von CDU-Vize Armin Laschet ihre Wahlkampfstrategie mit Blick auf die Bundestagswahl nicht verändern. Laschet sagte der „Saarbrücker Zeitung“: „Je klarer die Programmatik von Herrn Schulz wird, desto größer wird auch die Mobilisierung zu unseren Gunsten ausfallen.“

Jugendforscher Hurrelmann sieht Ende der Politikverdrossenheit bei jungen Menschen

Mitautor der Shell-Jugendstudie spricht von einer Trendwende

Jugendforscher Hurrelmann sieht Ende der Politikverdrossenheit bei jungen Menschen

Am 14. Mai 2017 ist es soweit: Rund 13,1 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, den neuen NRW-Landtag zu wählen. Der Landtag wird für fünf Jahre gewählt. 128 der mindestens 181 Abgeordneten werden direkt in den Wahlkreisen gewählt. Die übrigen – mindestens 53 – Mandate werden aus den Landeslisten der an der Sitzverteilung teilnehmenden Parteien besetzt.

WDR-Magazin „Westpol“: SPD laut Umfrage in NRW deutlich vor der CDU

Katarina Barley gratuliert Hannelore Kraft

WDR-Magazin „Westpol“: SPD laut Umfrage in NRW deutlich vor der CDU

Die Arbeit der Landesregierung wird insgesamt etwas besser bewertet als noch im Herbst 2016. Etwa die Hälfte der Nordrhein-Westfalen (51 Prozent; +4) ist mit der Arbeit der Landesregierung zufrieden. 47 Prozent (-3) sind eher unzufrieden. Mit der Beurteilung liegt das Düsseldorfer Kabinett im bundesweiten Vergleich der Landesregierungen im Mittelfeld.

Martin Schulz mischt die Politik auf – Der Schulz-Effekt beflügelt Kraft

Politikwissenschaftler hält nach neuer Umfrage rot-grüne Mehrheit in NRW für denkbar

Martin Schulz mischt die Politik auf – Der Schulz-Effekt beflügelt Kraft

Martin Schulz zündet – an der SPD-Basis und in den Umfragen. Woher kommt dieser Erfolg und wie lange wird er halten? Findet die Union noch Mittel, um Schulz zu entzaubern? Oder zeigt sich jetzt: Nach 12 Jahren sind viele Bürger Merkel-müde? Hannelore Kraft, NRW-Ministerpräsidentin, stellvertretende SPD Parteivorsitzende profitiert vom Schulz-Wahn.

Grüne zersetzen sich selbst – FDP profitiert

Nicht mehr grün

Grüne zersetzen sich selbst – FDP profitiert

Wenn sich der Trend verfestigen sollte, könnte es FDP-Chef Christian Lindner tatsächlich gelingen, seine Partei zur drittstärksten Kraft in NRW zu machen. Mit derzeit nur noch sieben Prozent sind die Grünen auf den niedrigsten Stand seit 2010 gerutscht. Offenbar hat sich der Schulz-Effekt, der den Sozialdemokraten kräftigen Aufwind beschert hat, im Gegenzug negativ auf die Grünen ausgewirkt.

Ausgemerkelt: FDP-Chef Lindner wirbt um AfD-Wähler

Kleinster Wahlsieger aller Zeiten

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Dass die Große Koalition so miserabel abgeschnitten hat, liegt allerdings nicht nur an der CDU, dem allgemeinen Verdruss über die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin und ihrem wenig populären Spitzenkandidaten Frank Henkel. Es war auch Müllers leicht beleidigte, gerne bei anderen die Schuld suchende Art, die beide Regierungsparteien zusammen viele Prozentpunkte gekostet hat.

Kretschmann: Gespräche mit allen demokratischen Parteien

Faktor Kretschmann

Kretschmann: Gespräche mit allen demokratischen Parteien

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat nach den Landtagswahlen in seinem Land angekündigt, schon bald Verhandlungen über die Bildung einer neuen Regierung aufzunehmen. „Ich sehe in diesem Wahlergebnis einen Auftrag, eine neue Regierung zu bilden und dazu werde ich mit allen demokratischen Parteien im Landtag Gespräche aufnehmen und ausloten, wer dieses Land in Zukunft regieren möchte und wer es regieren kann, weil es zusammenpasst“, so Kretschmann im Fernsehsender phoenix.

Ralf Stegner: Durchwachsene Bilanz des Wahlsonntags

Persönlichkeiten und Haltung entscheiden Wahlen

Ralf Stegner: Durchwachsene Bilanz des Wahlsonntags

Für die im Bundestag etablierten Parteien war es ein bitterer Abend. Sie sind gut beraten, die Ergebnisse dieses Super-Wahlsonntags sehr ernst zu nehmen. Die CDU hat jetzt mit der AfD einen populistischen Gegner rechts von sich sitzen.

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn übt Selbstkritik

Spahn: Brauchen klare Botschaften

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn übt Selbstkritik

Die Grünen haben einen Wahlerfolg historischen Ausmaßes gelandet. Der wurzelt erwiesenermaßen viel stärker im Ansehen Kretschmanns als in Programm und Positionen seiner Partei. Der Erfolgsfaktor Kretschmann ist leicht erklärt: Der geradlinige Stil des Schwaben kommt an.