Brandherd Nahost: Streit um den Tempelberg in Jerusalem

Israel am Pranger

Brandherd Nahost: Streit um den Tempelberg in Jerusalem

Benjamin Netanjahu und Mahmud Abbas wissen, dass in der aufgeheizten Atmosphäre ein Funke genügt, um das Pulverfass zur Explosion zu bringen. Doch beide schielen mit ihren Aktionen lieber darauf, innenpolitisch gegen die Hardliner im eigenen Lager zu punkten. Dafür nehmen sie auch einen Flächenbrand in der gesamten Region in Kauf. Das ist nichts anderes als eine Politik der Verantwortungslosigkeit. Solange sich die Verantwortlichen beider Seiten auf diese Weise in die Hände der Extremisten begeben, wird es im Nahen Osten keine Chance auf einen Frieden geben. Stuttgarter Zeitung

Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert Gabriel

Netanjahus Absage des Treffens mit Sigmar Gabriel

Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert Gabriel

Was bei vielen Auslandbesuchen deutscher Politiker zur Gepflogenheit geworden ist, nämlich auch die jeweilige Zivilgesellschaft anzuhören, sollte im meinungsvielfältigen Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, nicht weniger selbstverständlich sein. Wer bei Reisen nach Ägypten, Russland oder in die Türkei auf diesem Recht besteht, kann in Jerusalem nicht darauf verzichten, nur weil das Netanjahu nicht passt.

Netanjahu gießt neues Öl ins Nahost-Feuer

Absurdes Theater: Einlassungen von Israels Regierungschef

Netanjahu gießt neues Öl ins Nahost-Feuer

Merkel muss Netanjahu vom Eskalationskurs abbringen. Gerade weil wir Deutsche angesichts des Holocausts eine historische Verantwortung für Israel haben, müssen wir immer wieder den Finger in die Wunde legen.