Gehaltsaffäre um Rainer Wendt – Ministerium am Pranger

NRW-Innenministerium offenbar seit 2012 über "Fall Wendt" informiert

Gehaltsaffäre um Rainer Wendt – Ministerium am Pranger

Das NRW-Innenministerium war offenbar bereits seit 2012 über den Fall Wendt informiert. Das geht aus Unterlagen hervor, die dem WDR-Magazin Westpol vorliegen. Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, hatte jahrelang Sold als Polizist bekommen, obwohl er längst nur noch für seine Gewerkschaft arbeitete. Und das war offenbar mit den NRW-Innenministerium abgesprochen.

Chef der Polizeigewerkschaft attackiert Innenminister

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Polizeigewerkschafter Wendt bezieht 50.000 Euro von Axa: Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), bezieht 50.000 Euro für seine Tätigkeit als Aufsichtsrat beim Versicherungskonzern Axa. Dies bestätigte die Gewerkschaft gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“.

Ex-Innenminister Behrens bestreitet Vereinbarung mit Wendt

Affäre Wendt: Narrenfreiheit macht sprachlos

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Zehn Jahre dienstfrei bei fortlaufender Besoldung. Beurteilung und Beförderung in Abwesenheit. Zehntausende Euro als ungenehmigter Nebenverdienst. Keine nennenswerten Einträge in der Personalakte. Wer das alles genehmigt, gefördert oder mal kritisch hinterfragt hat? Niemand.