Bundestagsabgeordnete erhalten 214 Euro mehr an Diäten

Armuts- und Reichtumsbericht

Bundestagsabgeordnete erhalten 214 Euro mehr an Diäten

Nun ist es amtlich: Die Diäten der 630 Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden ab Juli um rund 214 Euro im Monat steigen. Die Bundesregierung rechnet sich die Zahlen zur Entwicklungszusammenarbeit erneut schön. Ohne die Kosten zur Unterbringung von Geflüchteten wäre die Quote nur bei knapp 0,5 Prozent.

Riexinger: Deutschland hat kein Problem mit Flüchtlingen, sondern mit sozialer Ungerechtigkeit

Einkommensschere zwischen Ost und West muss geschlossen werden

Riexinger: Deutschland hat kein Problem mit Flüchtlingen, sondern mit sozialer Ungerechtigkeit

Der LINKE-Ko-Vorsitzende Bernd Riexinger hat Obergrenzen für Geflüchtete abgelehnt und stattdessen Investitionen für eine soziale Einwanderungsgesellschaft gefordert. „Eine fünfprozentige Millionärssteuer würde gut 80 Milliarden Euro in den öffentlichen Haushalt spülen.

Abartiges Ausmaß an Ungleichheit: Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle

In der Politik dominieren die Interessen der wirtschaftlich Mächtigen

Abartiges Ausmaß an Ungleichheit: Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle

Die Ergebnisse der Studie sind erschreckend. Die soziale Ungleichheit nimmt weltweit zu. Die Superreichen dieser Welt konnten ihren Wohlstand weiter vergrößern. Vor zwei Jahren besaßen laut Oxfam noch 62 Menschen so viel, wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.

Oxfam-Bericht: Soziale Ungleichheit weit dramatischer als bisher bekannt

Acht Milliardäre besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung

Oxfam-Bericht: Soziale Ungleichheit weit dramatischer als bisher bekannt

Die weltweite soziale Ungleichheit ist deutlich dramatischer als bisher bekannt – und nimmt weiter zu: Die acht reichsten Männer der Welt besaßen im Jahr 2016 zusammengenommen 426 Milliarden US-Dollar und damit mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (3,6 Milliarden Menschen mit insgesamt 409 Milliarden US-Dollar).

Vermögen der reichsten Deutschen stark überschätzt

Reichtum der Wohlhabenden gerade in Industrieländern überschätzt

Vermögen der reichsten Deutschen stark überschätzt

Caritas fordert höhere Steuer auf Vermögensgewinne: Der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Peter Neher, hat gefordert, Vermögensgewinne stärker zu besteuern. Es sei „nicht nachvollziehbar, warum Kapitalerträge mit 25 Prozent, Erwerbseinkommen aber mit 42 Prozent besteuert werden“, sagte Neher dem Berliner „Tagesspiegel am Sonntag“. Das Gleiche gelte für die Erbschaftssteuer. Der Tagesspiegel