Piloten-Revolte bei Air Berlin: Das wird nix

Piloten sehen Air-Berlin-Langstrecke bedroht

Piloten-Revolte bei Air Berlin: Das wird nix

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat davor gewarnt, dass der Langstreckenbetrieb der insolventen Air Berlin komplett eingestellt werden könne. VC-Präsident Ilja Schulz sagte der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“, es bestehe die Sorge, dass mit „enormen Preiserhöhung die Langstrecke so unattraktiv gemacht werden soll, dass sie noch vor der Übernahme eingestampft werden kann“.

Streik bei Lufthansa: Pistole auf der Brust

Tarifexperte Lesch erwartet Totlaufen des Pilotenstreiks

Streik bei Lufthansa: Pistole auf der Brust

Der Pilotenstreik werde versanden, erwartet Hagen Lesch, Tarifexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft. „Ich gehe davon aus, dass sich der Streik totläuft, zumal der öffentliche Druck auf die Piloten steigt“, sagte Lesch der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“.

Eurowings-Streik: Gewerkschaftsexperte spricht von „raffiniertem Taktieren der Gewerkschaft Ufo“

Eurowings mit Verspätungsrekord: Lufthansa-Billigtochter kämpft mit Problemen im Europa-Verkehr

Eurowings-Streik: Gewerkschaftsexperte spricht von „raffiniertem Taktieren der Gewerkschaft Ufo“

Als „raffiniertes Taktieren der Gewerkschaft Ufo“ bewertet der Gewerkschaftsexperte Hagen Lesch vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“, dass nun überraschend auch bei Germanwings statt nur bei Eurowings Deutschland gestreikt werden soll.

Lufthansa: Eine Woche lang Streiks

Ferienflieger schüttelt ungläubig den Kopf

Lufthansa: Eine Woche lang Streiks

Im Grunde haben all diese Konflikte einen gemeinsamen Nenner: Lufthansa-Chef Carsten Spohr will die Kosten bei Deutschlands größter Fluggesellschaft deutlich senken.

Klaus Ernst zum Sieg der Lufthansa gegen Piloten Streik

Gericht schränkt Grundrechte ein

Klaus Ernst zum Sieg der Lufthansa gegen Piloten Streik

Dass erst ein Gericht den Ausstand gestoppt hat, ist für die Beteiligten kein Ruhmesblatt und wird die Verhandlungen nicht erleichtern. Die Piloten machen keinen Hehl daraus, dass sie Zugeständnisse bei der Altersversorgung nur machen wollen, wenn Spohr von seinen Eurowings-Billigplänen abrückt. Damit aber streikte die Gewerkschaft für ein Ziel, das sie mit diesem Mittel nicht anstreben darf. Der Protest gegen die Verlagerung ist deshalb ein Eigentor der Pilotengewerkschaft. Nun hat Spohr freie Hand für seine Pläne. Stuttgarter Nachrichten

Lufthansa kann sich Luxus-Piloten nicht mehr leisten

Verbissene Piloten - Umbuchen und Alternativen für Urlaub und Geschäftsreise finden

Lufthansa kann sich Luxus-Piloten nicht mehr leisten

Beide Seiten sind sich auch darüber einig, dass die Leute im Low-Cost-Cockpit weniger verdienen müssen als die Piloten der klassischen Lufthansa. Die Verbissenheit, mit der die Piloten der Lufthansa gerade gegen ihren Arbeitgeber vorgehen, markiert einen historischen Rekord: So lange und so folgenschwer wurde Deutschlands größte Fluggesellschaft noch nie bestreikt.

Piloten-Streik bei Lufthansa wegen Übergangsversorgung

Vereinigung Cockpit legt Flugbetrieb lahm

Piloten-Streik bei Lufthansa wegen Übergangsversorgung

Verständlich ist die Unnachgiebigkeit beider Seiten durchaus. Lufthansa-Chef Carsten Spohr treibt den Umbau des Konzerns voran, um Kosten zu sparen und so das Überleben der Fluggesellschaft zu sichern. Dabei ist der Vorstandschef nicht gewillt, seine Pläne zum Gegenstand von Tarifverhandlungen zu machen. Begreiflich ist aber auch der Widerstand der Gewerkschaften Cockpit und Ufo, weil sie einen Ausverkauf der Mitbestimmungsrechte und ein Absinken auf das Niveau der Billigkonkurrenz fürchten. Einziger Ausweg aus dieser Lage ist, dass beide Seiten sich zunächst einmal bereitfinden, ohne Vorbedingungen miteinander zu sprechen berichtet die Mitteldeutsche Zeitung.

Bsirske kann geweckte Erwartungen nicht erfüllen

Zu den drohenden neuen Kita-Streiks

Bsirske kann geweckte Erwartungen nicht erfüllen

Selbst die eingesetzten Schlichter sahen keinen finanziellen Spielraum für die geforderte flächendeckende Höhergruppierung um rund zehn Prozent Gehaltsplus.