SPD-Chef Schulz fordert Erhalt der deutschen Stahlstandorte von Thyssen-Krupp

High Noon in Essen

SPD-Chef Schulz fordert Erhalt der deutschen Stahlstandorte von Thyssen-Krupp

Angesichts einer möglichen Stahlfusion von Thyssen-Krupp mit dem indischen Hersteller Tata hat SPD-Chef Martin Schulz einen Erhalt der deutschen Standorte gefordert. „Ich hoffe, dass die Stahlmanager von Thyssen-Krupp Vernunft walten lassen“, sagte Schulz der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Wackliger Riese: Gabriel sieht sich von Thyssen-Krupp „hinters Licht geführt“

Thyssen-Krupp-Betriebsrat setzt im Kampf gegen Stahlfusion auf Laschet

Wackliger Riese: Gabriel sieht sich von Thyssen-Krupp „hinters Licht geführt“

Der Thyssen-Krupp-Betriebsrat hofft im Kampf gegen eine mögliche Fusion der Stahlsparte mit dem indischen Konzern Tata auf Rückendeckung durch den künftigen NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU). Bundesaußenminister Sigmar Gabriel warnte, ein Verkauf von Thyssen-Krupp Steel „nach Holland oder anderswo“ werde vor allem in Deutschland Jobs kosten: „Die Überkapazitäten am Stahlmarkt werden dann nicht an den schlechtesten Standorten abgebaut, sondern ausgerechnet an den besten bei uns in Deutschland.“

Attacke aus der SPD-Kernklientel

Kritik an der NRW-Ministerpräsidenten

Attacke aus der SPD-Kernklientel

Wenn Stahlkocher die Rückendeckung der Ministerpräsidentin vermissen, hat die NRW-SPD ein Problem. Denn darunter sind viele Getreue der eigenen Basis, die sehr enttäuscht sein müssen. Sonst würden sie nicht zehn Tage vor der Wahl Kraft zum Schwur zwingen wollen.