Özdemir fordert mehr wirtschaftlichen Druck auf Erdogan

Erdogans Achillesferse

Özdemir fordert mehr wirtschaftlichen Druck auf Erdogan

Der deutsch-türkische Schriftsteller Dogan Akhanli, der auf Geheiß der türkischen Regierung in Spanien festgesetzt wurde, ist wieder frei. Das ist eine gute Nachricht, wenngleich Akhanli für die Dauer eines möglichen Auslieferungsverfahrens an die Türkei in Spanien bleiben muss. Der Fall ist brisant, denn das Vorgehen Ankaras verschärft die ohnehin schon brüchige Beziehung mit Berlin.

Lambsdorff (FDP): Türkei-Politik der Großen Koalition krachend gescheitert

Berlins klares Signal an die Türkei

Lambsdorff (FDP): Türkei-Politik der Großen Koalition krachend gescheitert

Die Bundesregierung hat sich mit ihrem unmissverständlichen Signal an die türkische Regierung aus ihrer passiven Rolle befreit. Das wurde Zeit. Immer wieder hat Berlin Beschimpfungen, Unterstellungen und Nazi-Vergleiche hingenommen, stets hoffend, dass Präsident Erdogan auf den Pfad von Dialog, Partnerschaft und Demokratie zurückkehrt.

SPD-Politiker Arnold zweifelt an Türkei als NATO-Bündnispartner

SPD-Politikerin Müntefering: Türkeipolitik auch Fall für die Nato

SPD-Politiker Arnold zweifelt an Türkei als NATO-Bündnispartner

Die jüngsten deutsch-türkischen Spannungen könnten sich nach Ansicht des SPD-Verteidigungspolitikers Rainer Arnold auch auf die Zusammenarbeit in der NATO auswirken. Möglicherweise sei für das Militärbündnis irgendwann der Punkt erreicht, an dem es feststellen müsse, dass die Türkei kein verlässlicher Partner mehr sei, sagte Arnold am Freitag im rbb-Inforadio.

Bundesregierung muss gegenüber Erdogan Taten folgen lassen

Tief, tiefer, Türkei

Bundesregierung muss gegenüber Erdogan Taten folgen lassen

Mehr als ein Jahr nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei geht die Erdogan-Regierung nach wie vor erbarmungslos gegen unliebsame Stimmen vor. Alexander Graf Lambsdorff kritisierte die Inhaftierungen von sechs Menschenrechtsaktivisten, darunter ein Deutscher, als untragbar.

Türkei: Staatengemeinschaft gefordert, auf sofortige Freilassung von Amnesty-Vertretern zu dringen

Peter Steudtner und weitere Amnesty-Aktivisten schnell freilassen

Türkei: Staatengemeinschaft gefordert, auf sofortige Freilassung von Amnesty-Vertretern zu dringen

Ankaras Vorgehen gegen Menschenrechtler überschattet Vorbereitungen der EU von Spitzentreffen: Am Dienstagmorgen entschied ein türkisches Gericht, dass die türkischen Behörden İdil Eser von Amnesty International und fünf weitere Menschenrechtsverteidiger weiter in Untersuchungshaft halten.

FDP fordert ein Ende der milliardenschweren EU-Heranführungshilfen an die Türkei

Lambsdorff: Vor-Beitrittshilfen für einen Beitritt, den es nicht geben wird, sind unsinnig

FDP fordert ein Ende der milliardenschweren EU-Heranführungshilfen an die Türkei

Eigentlich sollte die Türkei am Jahrestag des Putsches Solidarität erfahren. Doch die Türkei selbst verhindert, dass ihr diese Form von Unterstützung zuteilwerden kann. Die Kräfte, die 2016 den Putsch unternahmen, handelten illegal und müssen selbstverständlich bestraft werden. Doch die Massenverhaftungen, die dem Putschversuch folgten, entbehrten jeder Verhältnismäßigkeit.

Westliche Weltordnung liegt in Trümmern

Niemand braucht diesen Gipfel

Westliche Weltordnung liegt in Trümmern

Der Club der Mächtigen trifft sich in Hamburg. Es ist ein Irrsinn, diesen Gipfel inmitten einer Großstadt abzuhalten. Der Steuerzahler wird weit über 100 Millionen Euro zahlen müssen, damit sich die Staats- und Regierungschefs der G20 für zwei Tage ungestört vom Demonstrationsgeschehen austauschen können.

Gipfel der Nationalisten: Kann Merkel Trump und Co. zähmen?

G20-Gipfel in Hamburg - Chance nutzen

Gipfel der Nationalisten: Kann Merkel Trump und Co. zähmen?

Im Vorfeld des G20-Gipfels begrüßt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Berlin. Themen des Delegationsgesprächs werden der bevorstehende G20-Gipfel in Hamburg, die Intensivierung der bilateralen Beziehungen sowie weitere weltpolitische Fragen sein.

Horror-Gipfel in Hamburg und das G20-Treffen

Türkische Botschaft: Erdogan kann in Konsulaten auftreten

Horror-Gipfel in Hamburg und das G20-Treffen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan benötigt nach Einschätzung der türkischen Botschaft in Berlin nicht in jedem Fall eine Genehmigung der Bundesregierung für einen Redeauftritt in Deutschland. „Für einen Auftritt des Präsidenten in einem türkischen Generalkonsulat bedarf es keiner Genehmigung der Bundesregierung“, sagte Botschaftssprecher Refik Sogukoglu der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“.

Volker Beck: Haarsträubendes Unwissen und Konsequenzlosigkeit

Ahnungslosigkeit, Abwiegeln und Verantwortung von sich schieben

Volker Beck: Haarsträubendes Unwissen und Konsequenzlosigkeit

Die Grünen haben den Umgang der Bundesregierung und des Sicherheitsapparats mit der Türkisch-Islamischen Union Ditib scharf kritisiert. Nach der Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion spricht deren Religionsexperte Volker Beck von „haarsträubendem“ Unwissen über die inneren Verhältnisse der Ditib und einer „Carte blanche“ des Innenministeriums für den von Ankara gesteuerten Dachverband.

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