Oberbürgermeister Geisel: „Airlines glauben an Düsseldorf“

OB in Düsseldorf erwartet Unterstützung für Flughafen-Erweiterung

Oberbürgermeister Geisel: „Airlines glauben an Düsseldorf“

Oberbürgermeister Thomas Geisel warnt davor, den Flughafen Düsseldorf aus parteipolitischen Gründen schlechtzureden. Auf Berichte über einen Teilrückzug der Lufthansa reagierte er mit der Frage nach verkehrspolitischen Strategien der Kritiker. „Was Düsseldorf betrifft, so erwarte ich eine möglichst zügige und konfliktfreie Entscheidung über den Antrag des Flughafens auf Erweiterung der Betriebserlaubnis. Darauf sollten sich die politischen Kräfte konzentrieren“, sagte der OB: „Im Übrigen weiß ich, dass die Geschäftsführung des Flughafens auf dem Markt aktiv und erfolgreich handelt. Die Airlines glauben weiterhin stark an die Region und sehen Chancen in Düsseldorf.“

„Der Flughafen stand noch nie so gut da wie heute“, so der Oberbürgermeister weiter. „Seit Jahren wollen immer mehr Menschen ab Düsseldorf fliegen, alleine in den NRW-Sommerferien nutzen 3,4 Millionen Menschen den Flughafen Düsseldorf. Und erstmals in seiner Geschichte bietet der Airport in diesem Sommer 125 Abflüge zu Langstreckenzielen weltweit an.“ In Kenntnis dieser Fakten könne er die Kritik aus den Reihen der CDU nicht nachvollziehen.

Geisel ist laufend im Gespräch mit den Vorständen der Airlines, so auch mit den Chefs der Lufthansa Group und ihrer Tochter Eurowings. Er verweist auf eine Klarstellung des Unternehmens, wonach die Eurowings GmbH weiterhin ihren Sitz in Düsseldorf haben werde. Eurowings habe auch in Zukunft ihre Flugzeuge, Piloten und Flugbegleiter in Düsseldorf und stärke nach eigenen Worten den Standort Düsseldorf, so der Oberbürgermeister. Thomas Geisel sieht den Flughafen weiterhin als „funktionierende Jobmaschine“. „Denn bei allen Restrukturierungsmaßnahmen einzelner Unternehmen, zum Beispiel beim Check-In, bleiben die Jobs ja am Flughafen erhalten, weil auch die Nachfrage weiter besteht.“

Schließlich verweist Geisel darauf, dass trotz des bedauerlichen Verlusts einer Lufthansa-Direktverbindung nach Chicago diese Destination von einer weiteren Airline – zur Hauptverkehrszeit – direkt von Düsseldorf angeflogen werde. Zudem würden neben Chicago, New York, Los Angeles, Atlanta, Miami und Fort Meyers aus Düsseldorf heraus angeflogen. Der Langstreckenverkehr entwickle sich weiter positiv – ab Herbst auch mit einer Verbindung Düsseldorf – Hongkong durch Cathay Pacific.

Angesichts dieser Tatsachen und Ziele antwortet der Oberbürgermeister auf Anwürfe des CDU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek: „Statt die Attraktivität in Zweifel zu ziehen, würde ich es sehr begrüßen, wenn wir gemeinsam an der Entwicklung des Flughafens Düsseldorf als Drehkreuz arbeiten.“ Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf

DasParlament

Kommentar verfassen