Deutschland gewinnt durch Zuwanderung

1,2 Millionen Menschen wanderten 2013 nach Deutschland ein und machten die Bundesrepublik damit zum zweitbeliebtesten Einwanderungsland weltweit. Ein Kommentar von Ralf Fücks zum Migrationsbericht 2013 der Bundesregierung.

Fakten gegen Vorurteile: Deutschland ist ein Einwanderungsland – nach den USA das zweitattraktivste Zielland weltweit. 2013 kamen mehr als 1,2 Millionen Menschen nach Deutschland. Gleichzeitig verließen 800.000 die Bundesrepublik. Der Wanderungssaldo mit der Türkei ist negativ. Drei Viertel der Zuwanderer kamen aus Europa. Auch wenn man die Flüchtlinge einbezieht, kommt der weit überwiegende Teil der Immigranten aus christlich geprägten Ländern.

Zuwanderung verjüngt Deutschland: 2013 waren zwei Drittel der Zuwanderer unter 45 Jahre alt. Bundesweit liegt ihr Anteil unter der Hälfte. 110.000 Asylanträge wurden gestellt, 2014 stieg ihre Zahl auf 208.000 – immer noch nur ein Bruchteil der Flüchtlingszahlen aus den

Frühjahr Top, Winter Flop

2014 war für den Schuheinzelhandel ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Das erste Halbjahr verlief mit einem Umsatzplus von rund 6 Prozent äußerst positiv. Die Witterungsverhältnisse in der Frühjahr-Sommer-Saison passten, vor allem im ersten Quartal. Die folgenden Sommermonate waren dann recht durchwachsen, der August brachte allerdings noch einmal passable Abverkäufe.

Das komfortable Umsatzplus schmolz ab September jedoch zusehends dahin, Herbst und Winter waren bekanntlich viel zu warm. Die Kundinnen und Kunden hatten zu wenig Bedarf an Winterschuhen, auch die modischen Impulse vermochten diese Lücke nicht zu schließen. Das gesamte Modebild brachte keine gravierenden Veränderungen, so dass viele Spontankäufe unterblieben.

So waren Langschaftstiefel im breiten Markt nur schwer zu verkaufen. Und die modischen Innovationen bei Stiefeletten motiverten nicht alle Kundinnen zum Neukauf. Kurze Schnürer hingegen verkauften sich nach wie vor gut. Auch Chelsea-Boots kame

“Knöllchen wegen eingeschneiter Windschutzscheibe”

Verbraucherfrage der Woche der D.A.S.

Bernhard S. aus Stuttgart:
Auf unseren Parkscheinen steht immer, dass man sie gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe legen soll. Aber wie ist es eigentlich bei Schneefall? Bekomme ich einen Strafzettel, wenn man den Schein wegen der Schneeschicht nicht sieht?

Michaela Zientek, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung:
Unabhängig davon, was auf dem Parkschein steht: Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt vor, dass dieser von außen gut lesbar am oder im Fahrzeug angebracht werden muss. Aber: Dies gilt nur unter normalen Umständen. Sie sind nicht verpflichtet, bei jedem Schneefall zurück zum Auto zu laufen und die Scheibe zu säubern. Wenn Sie den Parkschein also bei freier Windschutzscheibe gut sichtbar aufs Armaturenbrett gelegt haben, haben Sie Ihre Pflicht erfüllt. Dies gilt auch für Anwohner-Parkausweise. Bekommen Sie trotzdem einen Strafzettel, legen Sie der Behörde den Parkschein vor – am best

Chemie-Tarifrunde 2015 – Arbeitgeber weisen Forderung als realitätsfern zurück

“Die IG BCE hat es leider versäumt, ihre überzogenen Vorstellungen deutlich nach unten zu korrigieren”, kontert BAVC-Verhandlungsführer Hans-Carsten Hansen die heute von der IG BCE-Bundestarifkommission beschlossene Forderung für die Tarifrunde 2015. “4,8 Prozent sind ein Unding, ohne Substanz und Fundament. Diese Forderung liegt meilenweit entfernt von dem, was Produktivität und Inflation überhaupt zulassen. Und einen ‘Harmonie-Bonus’ werden wir nicht zahlen.”

Arbeitgeber warnen vor falschen Erwartungen

Auch die IG BCE müsse die wirtschaftlichen Realitäten endlich anerkennen. Die Lage der deutschen Chemie habe sich im Jahresverlauf 2014 deutlich verschlechtert und sei hinter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zurückgeblieben. “Gedrosselte Produktion und steigende Lohnstückkosten haben die chemische Industrie empfindlich getroffen”, betont Hansen. Bei anhaltend hoher Unsicherheit seien die Wachstumserwartu

Lucke: Verzweiflungstat der EZB

Stellungnahme von Prof. Dr. Bernd Lucke, Bundessprecher der Alternative für Deutschland:

Die heutige Entscheidung ist eine Verzweiflungstat der EZB, deren Folgen die deutschen Sparer und Steuerzahler zu tragen haben werden. Dass die EZB Staatsanleihen in Höhe von einer Billion Euro mit frisch gedrucktem Geld kauft, wirkt wie eine Einführung von Eurobonds durch die Hintertür. Denn nach Draghis Ankündigung wird zumindest ein Teil der aufgekauften Staatsschulden zu Lasten der Steuerzahler vergemeinschaftet. Zudem rutschen die Zinsen zu Lasten der Sparer noch tiefer in den Keller, weil Staatsanleihen gekauft und die Zinsen für TLTROs gesenkt werden. Die EZB nimmt all dies in Kauf, weil die Eurozone immer stärker von Stagnation und Deflation bedroht ist.

Während in Amerika die Wirtschaft boomt, während die Schweiz lieber eine kräftige Aufwertung des Franken hinnimmt als weiter Euros aufzukaufen, bemüht die EZB ihre letzten Geschütze, um den Zerfall des Euro ab

Branche weiter optimistisch: Interim Management Markt wächst 2015 wieder zweistellig

Der Interim Management Markt setzt sein Wachstum auch 2015 weiter fort. Dies ist das Ergebnis der jährlichen Befragung der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management bei Führungskräften auf Zeit sowie Interim Management Unternehmen. Bis Ende 2015 wird sich das Honorarvolumen für die oberen Führungsebenen bei knapp 1,5 Mrd. Euro einstellen, so die Prognose, und damit rund 10 Prozent über Vorjahresniveau liegen.Interim Management ist heute ein fester Bestandteil in der deutschen Wirtschaft. Denn viele Auftraggeber wissen um die Vorteile der flexiblen Beschäftigungslösung und fragen diese verstärkt nach. Die immer noch gute Konjunktur fördert die optimistische Marktprognose zusätzlich, so die Aussage der Befragten. Auf der Anbieterseite ist ebenfalls viel Bewegung – so lockt die steigende Nachfrage von Unternehmensseite hochqualifizierte Manager auf Zeit auf den Markt – diese trägt ebenso zu dem Marktwachstum bei. Nicht zuletzt steigt auch die Qualität im In

Fertigstellung des Mülheimer Campus der Hochschule Ruhr West verzögert sich

Lehrbetrieb startet im Sommersemester 2016

Die Hochschule Ruhr West wird den neuen Campus in Mülheim an der Ruhr zum Sommersemester 2016 in Betrieb nehmen können. Das teilte der zuständige Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) im Rahmen der turnusmäßigen Lenkungsgruppensitzung am 21. Januar 2015 mit. Ursprünglich war eine Fertigstellung zum Wintersemester 2015/16 geplant. Die zeitliche Verzögerung beim Bauablauf ist durch Vergabebeschwerden entstanden. Der geplante Kostenrahmen in Höhe von 139 Millionen Euro wird dennoch eingehalten werden.

Im August 2012 wurde auf dem Campusgelände mit den Erdarbeiten begonnen. Parallel sollten auch die Rohbauarbeiten starten, allerdings wurde hier aus dem Bieterkreis eine Vergabebeschwerde vorgetragen, die in erster Instanz vor der Vergabekammer Münster und in zweiter Instanz vor dem OLG Düsseldorf verhandelt wurde. Das Gericht erkannte die Vergabe des BLB NRW zwar als rechtmäßig an, doch durch den unausweichlich

ÖH zum Internationalen Holocaust Gedenktag

Wien Mit dem morgigen Tag jährt sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz zum 70. Mal. Stellvertretend für alle Orte des Holocausts wurde der 27.01 als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust von der UNO ausgerufen. Auch die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) fordert an diesem Tag wiederholt die historische Verantwortung Österreichs ein. “Bis heute wird Österreich seiner Verantwortung nur lückenhaft gerecht. Wichtige erste Schritte wären es hier einen offiziellen Gedenktag in Österreich einzuführen, die Verbrechen von Maly Trostinec verstärkt zu thematisieren und ein Denkmal zu errichten”, fordert Julia Freidl vom Vorsitzteam der ÖH.

Mehr als 9.000 österreichische Jüd_innen, aber auch Roma und Sinti, wurden nach Auschwitz deportiert. Die meisten der österreichischen Jüd_innen, mehr als 13.500, wu

EP this week: anti-terrorism measures, economic governance, climate agreement

Parliamentarians meet in their committees this week, and on Wednesday in plenary, to discuss Commission president Juncker’s investment plan, anti-terrorism measures and the international climate agreement. Meanwhile German and Italian finance ministers Wolfgang Schäuble and Pier Carlo Padoan will review rules for economic governance in the Parliament, and president Martin Schulz will take part in the International Holocaust Remembrance Day in Prague.

On Tuesday the German and Italian finance ministers Wolfgang Schäuble and Pier Carlo Padoan review economic governance and discuss upcoming challenges with the economic and monetary affairs committee.

Members of the international trade and legal affairs committees discuss regulatory aspects of the TTIP trade agreement, arbitration and the investor to state dispute settlement (ISDS) in a hearing on Tuesday. The exchange will be led by the chairs of the two committees Bernd Lange (international trade

ThyssenKrupp stockt Investition in Motorenprojekt in Chinas Hightechregion Changzhou auf

Am 19. Januar 2015 hat ThyssenKrupp (China) seine Investition um 75 Million Euro (ca. 85 Millionen US-$) aufgestockt. Mit dem Geld entsteht ein Werk für elektronische Lenkhilfesysteme (EPS) in der Hightechregion Changzhou (CND), die zur ostchinesischen Provinz Jiangsu gehört. Das Werk soll 2016 die Produktion aufnehmen. Bislang haben fast 200 Unternehmen im Automobilsektor Changzhou als Standort für eine Niederlassung gewählt.

ThyssenKrupp hat sich angesichts des ausgezeichneten Erfolgs des Werks entschieden die Investition in sein CND-basiertes Motorenwerk ThyssenKrupp Engine Systems (Changzhou) um 30,33 Millionen Euro (ca. 34,2 Millionen US-$) aufzustocken. Die erste Investition in den Standort belief sich auf 38 Millionen Euro (ca. 42,9 Millionen US-$). Das Werk, das in der zweiten Projektphase entsteht, wird montierte Nockenwellen-Zylinderkopf-Module produzieren.

“Sowohl die Regierung von Changzhou als auch CND haben sich nach unserer Entscheidung zum Bau