Krank durch den Abgasskandal? Erste Musterklage soll Verantwortung der Autokonzerne feststellen

Diesel-Fahrverbote - Schlechte Luft in Deutschlands Städten

Krank durch den Abgasskandal? Erste Musterklage soll Verantwortung der Autokonzerne feststellen

Ob Berlin, Frankfurt oder Hamburg – schlechte Luft in Deutschlands Städten, nun drohen Diesel-Fahrverbote. Klar ist, es muss etwas passieren, aber was? Kanzlerin Merkel hält die Fahrverbote nicht für verhältnismäßig, wenn die Grenzwerte für Stickstoffdioxid nur in geringem Umfang überschritten werden und will sogar Gesetze ändern, um Verbote zu vermeiden. Ist der Kanzlerin das Klima egal, Hauptsache die Autofahrer sind zufrieden? Wann setzt die Autoindustrie auf saubere Motoren, die wirklich zuverlässig sind? Und wer kommt für den finanziellen Schaden auf, der den Verbrauchern durch den Abgasskandal der Autoindustrie entstanden ist?¹

Manipulierte Diesel-Fahrzeuge haben jahrelang unkontrolliert Giftstoffe ausgestoßen. Stoffe, die Auslöser für zahllose Krankheiten sind. Der bislang erste diesbezügliche Gerichtsprozess soll jetzt die Frage beantworten, ob die verantwortlichen Hersteller, allen voran der VW-Konzern, für die Gesundheitsschäden haften müssen. Das Rechtsdienstleistungs-Startup halloAnwalt hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen zu helfen, die an Autoabgasen erkrankt sind. Daher wird halloAnwalt eine Musterklage gegen die Hersteller finanzieren und in Kooperation mit der spezialisierten Anwaltskanzlei KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Rechtssicherheit für Betroffene schaffen.

Die Luft in deutschen Großstädten – Luft, die uns krank macht? immer wieder kommt dieser Verdacht auf. Flughäfen, Kreuzfahrtschiffe und LKWs – die Liste von vermeintlichen Verantwortlichen für die Schadstoffe ist lang. Doch an erster Stelle steht mit weitem Abstand der Autoverkehr, und hier insbesondere die Dieselautos. Sie blasen den Hauptteil der gesundheitsschädlichen Stickoxide in die Luft.

Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die belegen, dass schwere Erkrankungen und sogar Todesfälle auf das Konto der Luftverschmutzung gehen, die insbesondere durch Dieselmotoren verursacht wird. Zu den belegten Gesundheitsschäden gehören Husten und Atembeschwerden sowie Asthma und andere Lungenkrankheiten. Ebenso besitzen Personen, die erhöhten NOx-Werten ausgesetzt sind, ein gesteigertes Alzheimer-Risiko. Zudem sorgt Stickoxid für eine erhöhte Feinstaubbelastung, die als krebserregend gilt. Autokonzerne weisen jegliche Verantwortung dafür weit von sich – obwohl sie mit der Diesel-Betrugsmasche ein großer Teil des Problems sind. Und kein anderer Hersteller hat in einem solchen Ausmaß Manipulationen vorgenommen, wie der VW-Konzern.

Was können Betroffene tun?

Schäden an einem Gegenstand lassen sich relativ leicht in Geld beziffern. Geschädigte im Abgasskandal können sich im Rahmen der Musterfeststellungsklage gegen VW auch kollektiv wehren. Gesundheitsschäden sind jedoch ein ganz anderes Thema. Die Beschwerden, die durch Abgase verursacht werden, lassen sich oftmals nicht mehr vollständig heilen. Die Kosten für solche chronischen Krankheiten betragen nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds weltweit über 200 Milliarden Euro. Sie setzen sich insbesondere aus Arztkosten und Verdienstausfällen zusammen. Der Verlust an Lebensqualität, der für jeden einzelnen Betroffenen mit seiner Erkrankung einhergeht, lässt sich jedoch kaum mit Geld aufwiegen.

halloAnwalt finanziert Ihren Prozess

Die Gründer von halloAnwalt sind der Meinung, dass es in Deutschland zahlreiche Patienten gibt, die Ansprüche aufgrund einer Gesundheitsschädigung geltend machen können. Diese Ansprüche werden nicht von der Musterfeststellungsklage gegen VW abgedeckt. Deswegen wird die KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei wenn nötig gerichtlich gegen den VW-Konzern und andere Hersteller vorgehen. Da es einen vergleichbaren Prozess noch nie gab, ist der Ausgang dieser Musterklage offen. Doch ein Kostenrisiko besteht aufgrund der Kostenübernahme nicht. Auch für ärztliche Gutachten, die die gesundheitlichen Probleme bestätigen, kommt halloAnwalt auf. Interessierte können jetzt mit halloAnwalt Kontakt aufnehmen und weitere Informationen erhalten.²

¹Programmkommunikation WELT und N24 Doku ²KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei

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