Depressionen heilen mit Hypnose

Der bekannte Hypnosetherapeut Dr. Norbert Preetz bietet im Rahmen eines Fernsehbeitrags kostenlose Behandlung (NL/1731761327) Magdeburg, 22.01.2015. In Deutschland gehören Depressionen zu den häufigsten und am meisten unterschätzten Erkrankungen. Dabei erkrankt jeder fünfte Bundesbürger ein Mal im Leben an einer Depression. Insgesamt leiden etwa vier Millionen Deutsche an einer behandlungsbedürftigen Depression, von denen jedoch nur wenige eine optimale Behandlung erfahren. Depressionen können sich vielfältig äußern: anfangs häufig mit allgemeinem Leistungsabfall und diffusen körperlichen Beschwerden, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen. Hinzu kommen können Interessenverlust, Lust- und Antriebslosigkeit sowie die Fä…

Pflegende demonstrieren gegen Pflegekammer

bpa und ver.di rufen zu Protest vor dem Landeshaus auf Wenn der schleswig-holsteinische Landtag am 21. Januar 2015 in erster Lesung über das umstrittene Gesetz zur Einrichtung einer Pflegekammer berät, wird vor den Türen deutlicher Protest zu sehen und zu hören sein. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) und die Gewerkschaft ver.di rufen alle Pflegefachkräfte im Land zu einer Demonstration auf, um den Politikern hautnah zu zeigen, wie viele Betroffene die Kammer ablehnen. Ab 10 Uhr wollen Pflegende aus ganz Schleswig-Holstein direkt vor dem Landeshaus ihre Kritik an der Zwangskammer sichtbar machen. bpa und ver.di fordern alle Pflegefachkräfte auf, sich am Protest zu beteiligen und ein deutliches Zeichen an die Politik zu senden, nicht gegen den Willen der Betroffenen zu handeln. Eine Umfrage zur Pflegekammer hatte viel Ablehnung gegen die Pläne der Landesregierung gezeigt: Eine deutliche Mehrheit der befragten Pflegefachkräfte will…

Neue Vereinbarung erleichtert Zusammenarbeit von Pflegeeinrichtungen und Zahnärzten

Kooperation von bpa-Landesgruppe und Kassenzahnärztlicher Vereinigung Sachsen-Anhalt Die Landesgruppe Sachsen-Anhalt des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KZV) haben eine Kooperationsvereinbarung für die zahnärztliche Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen abgeschlossen. “Mit dieser Vereinbarung können wir die Zusammenarbeit von Pflegeeinrichtungen und Zahnärzten vor Ort wesentlich erleichtern und verbessern”, sagt Sabine Mrosek, Vorstandsvorsitzende des bpa Sachsen-Anhalt. “Geregelt werden damit unter anderem die Hausbesuchstätigkeit des Zahnarztes und die Mitwirkung der Verantwortlichen im Pflegeheim.” Auf Bundesebene gibt es seit dem vergangenen Jahr eine Vereinbarung über Anforderungen an die zahnärztliche und pflegerische Versorgung von pflegebedürftigen Versicherten in stationären Pflegeeinrichtungen. Nun werden diese Anforderungen auch…

Mitteldeutsche Zeitung: AOK-Chef Dralle: Günstiger Beitragssatz hält mindestens zwei Jahre lang

Ralf Dralle, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt, ist optimistisch, den günstigen Beitragssatz der Kasse von 14,9 Prozent mindestens zwei Jahre halten zu können. Die AOK Sachsen-Anhalt habe durch günstige Rahmenbedingungen in der gesetzlichen Krankenversicherung einen Überschuss von fast 100 Millionen Euro erwirtschaftet, sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Wochenendausgabe). “Für 2014 erwarten wir einen guten Abschluss. Darauf gründen sich unsere mittelfristigen Planungen und Kalkulationen”, fügte er hinzu. Dralle schließt sich Prognosen des Gesundheitsökonomen Jürgen Wasem an, der davon ausgeht, dass der Beitragssatz ab 2015 jedes Jahr um 0,2 bis 0,3 Prozent steigen wird. Dies sei, die gesamte gesetzliche Krankenversicherung betrachtet, richtig. “Entgegen diesem Trend gehe ich davon aus, dass wir uns davon abkoppeln können”, sagte der AOK-Chef. Er sei sicher, dass das zwei Jahre lang klappe. “Danach müssen auch…

VKA muss selbstgewählte Erstarrung aufgeben

Tarifverhandlungen für Ärzte in kommunalen Kliniken gestalten sich schwierig Ohne greifbare Fortschritte ist die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die rund 52.500 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Kliniken zu Ende gegangen. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ließ keine Bereitschaft erkennen, die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern zu verbessern. So lehnt die VKA die vom Marburger Bund geforderte Reduzierung der zulässigen Zahl an Wochenenddiensten und eine neue Systematik der Bereitschaftsdienstvergütung rundweg ab. “Die Arbeitgeber verweigern sich der notwendigen Weiterentwicklung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes und ignorieren völlig die hohe Arbeitsbelastung der Ärztinnen und Ärzte in den 24-Stunden-Diensten. Wenn die VKA hier weiterhin uneinsichtig ist, steuern wir auf eine sehr konfliktgeladene Tarifauseinandersetzung zu”, sagte RA Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes. Der Mar…

Freie Ärzteschaft: E-Health-Gesetz zwingt Ärzte und Patienten zur Datenpreisgabe

Kaum hat das Bundesgesundheitsministerium sein “Versorgungsschwächungsgesetz” aus dem Sack gelassen, folgt der nächste Knüppel: Mit einem E-Health-Gesetz will Minister Hermann Gröhe (CDU) die digitale Transformation im Gesundheitswesen und dabei vor allem das Projekt elektronische Gesundheitskarte (eGK) durchsetzen. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kritisiert den Referentenentwurf zu diesem Gesetz scharf: “Statt für gute Medizin zu sorgen, kommt jetzt ein neues Gesetz, mit dem massiv Druck auf Ärzte und Patienten ausgeübt wird”, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Donnerstag in Essen. “Minister Gröhe entwickelt sich zum obersten Zwangsbeamten in unserem Land. Freiwilligkeit der Datenpreisgabe – informationelle Selbstbestimmung als europäisches Grundrecht – soll es nicht mehr geben! Er sollte sich aber klar machen: Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Ärzte und Versicherte werden ihren Widerstand gegen zentral gespeicherte Patienten…

MDS-Bericht: Pflegequalität wird immer besser

Anstrengungen der Dienste und Einrichtungen tragen Früchte Nach der Auswertung von Prüfungen in mehr als 23.000 Pflegediensten und -einrichtungen ist es nun schwarz auf weiß im 4. Pflege-Qualitätsbericht zu lesen: Die Qualität der Pflege hat sich in den letzten drei Jahren weiterhin deutlich verbessert. “Der vorliegende Bericht bescheinigt den Pflegeeinrichtungen, -diensten und Pflegekräften erneut eine gute Arbeit. Diese verdient ebenso wie die weiteren Verbesserungsmaßnahmen Anerkennung, Wertschätzung und lobende mediale Aufmerksamkeit. Unsere Mitglieder haben die Messlatte für die Qualität ihrer Arbeit sehr hoch gehängt, und sie haben ihren an sich selbst gestellten Anspruch erfüllt”, kommentiert Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), das Ergebnis. “Es ist offensichtlich, dass sich alle gemeinsam um gute Noten bemühen, und von diesem Einsatz profitieren die über 2,6 Millionen Pflegebedü…

Südwest Presse: KOMMENTAR · PFLEGEQUALITÄT

Ein LichtblickIn deutschen Pflegeheimen läuft immer noch einiges schief. Dochdas sind Einzelfälle. Für ein großes “Pflege-Bashing”, also eineGeneralkritik an den Zuständen, gibt es dagegen “wenig Anlass”. Solautet das Urteil des Chefs des Medizinischen Dienstes derKrankenkassen, Peter Pick. Er sollte wissen, was er sagt: SeineOrganisation nimmt jedes Jahr alle Heime unter die Lupe. Sicherlichkönnen die Prüfer dabei nicht alle Missstände aufdecken. Aber ihreBerichte zeigen doch, dass sich innerhalb eines Jahrzehnts dieQualität der Pflege deutlich verbessert hat. Das ist erfreulich – undes war dringend nötig. Vor zehn Jahren hatten die Prüfer noch zu Tagegefördert, dass jeder dritte Heimbewohner nicht ausreichend zu essenund zu trinken bekam. Die jüngste Untersuchung ergab deutlich wenigerMängel, selbst wenn jeder einzelne Fall einer zu viel ist. Dennochgibt es negative Entwicklungen: Immer mehr Heimbewohner erhaltenWindeln oder Kathe…

EU-Kommission plädiert für gegenseitige Anerkennung statt Harmonisierung beim Marktzugang von Medizinprodukten

TTIP: Erfreuliche Signale für die Medizintechnikbranche Wiederholt hat sich SPECTARIS zu dem derzeit zwischen der EU-Kommission und den USA verhandelten Transatlantischen Handelsabkommen (TTIP) geäußert und dabei eine gegenseitige Anerkennung bei den Zulassungs- und Marktzugangsverfahren von Medizinprodukten gefordert. Die Signale, die zu Jahresbeginn aus Brüssel empfangen wurden, werden daher von SPECTARIS positiv bewertet. Die Europäische Kommission hat am 7. Januar im Rahmen ihrer neuen Transparenzinitiative zum Transatlantischen Handelsabkommen eine Reihe von Dokumenten veröffentlicht, welche die EU-Position in den Verhandlungen mit den USA ausweisen. Im Kapitel zu Medizinprodukten heißt es, dass von EU-Seite keine Harmonisierung der Marktzugangsverfahren beabsichtigt ist. Marcus Kuhlmann, Leiter des Fachverbandes Medizintechnik bei SPECTARIS, begrüßt dies: “Die EU-Kommission scheint erkannt zu haben, dass – obwohl beide Systeme unterschiedli…

BDSI: Verzicht von Süßwaren in der Kassenzone macht Kinder nicht schlanker

Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) hält den von der Regierungskoalition vorgeschlagenen Verzicht von Süßwaren im Kassenbereich für nicht geeignet, um einen Beitrag zum gesamtgesellschaftlichen Problem des Übergewichts zu leisten.”Es bleibt dem Handel selbstverständlich überlassen, wie er seine Kassenzone gestaltet. Doch durch einen Süßwarenverzicht im Kassenbereich wird niemand schlanker. In Maßen genossen hat jedes Lebensmittel in einer ausgewogenen Ernährung seinen Platz. Und wenn es um die Entschärfung von “Quengelsituationen” geht, reicht die Einrichtung einzelner Familienkassen”, sagt Stephan Nießner, Vorsitzender des BDSI. An der Entstehung von Übergewicht – so belegt es die Wissenschaft – sind viele Faktoren beteiligt. Der Kampf gegen Übergewicht muss daher als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe begriffen werden, die die Vielzahl von Ursachen und deren Vernetzung bei den Lösungsansätzen…

Pflegequalität in Heimen und durch Pflegedienste hat sich verbessert

Die Versorgungsqualität in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten ist besser geworden. Das zeigt der vierte MDS-Pflege-Qualitätsbericht, der heute vom GKV-Spitzenverband und vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) in Berlin vorgestellt wurde. Grundlage des Berichts sind Daten aus über 23.211 Qualitätsprüfungen, die im Jahr 2013 in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten stattfanden. Die MDK-Gutachter untersuchten dabei die Versorgungsqualität bei 146.000 Menschen. Verbesserungen gab es bei der Dekubitusprophylaxe und der Vermeidung von freiheitsentziehenden Maßnahmen. Schwächen zeigten sich im Schmerzmanagement. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Pflege in Deutschland. “Der Bericht zeigt, dass sich die Pflegequalität in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert hat. Er zeigt aber auch, dass noch viel zu tun ist. Mit einem modernen Schmerzmanagement könnte pflegebedürftigen Menschen viel Leid erspart werden, doch hier wird in…

Apotheker begrüßen Vorstoß für Medikationsplan im E-Health-Gesetz

Deutschlands Apotheker begrüßen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf einen Medikationsplan einzuräumen, wenn sie fünf oder mehr Medikamente einnehmen. Der Medikationsplan ist im jetzt bekannt gewordenen Referentenentwurf zum E-Health-Gesetz vorgesehen, das den Nutzwert der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) erhöhen und den Prozess ihrer Weiterentwicklung beschleunigen soll. “Ein konsequent geführter Medikationsplan ist eine entscheidende Voraussetzung für ein systematisches Medikationsmanagement, bei dem gefährliche Wechselwirkungen von Medikamenten verhindert werden können”, sagte dazu Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. “Insofern begrüßen wir grundsätzlich den Vorstoß zu einem E-Health-Gesetz und die damit verbundene Absicht, die Vernetzung zwischen den Akteuren im Gesundheitswesen voranzutreiben. Es ist gut, dass die Apothekerscha…

Qualität der pflegerischen Versorgung hat sich erneut verbessert

Aktueller Pflege-TüV weiterhin kritisch Heute wurde in Berlin der 4. Pflege-Qualitätsbericht des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) vorgestellt. Anne Linneweber, Vorsitzende des Fachausschusses Altenhilfe in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) äußerte sich insgesamt zufrieden mit den Ergebnissen des Berichtes. “Obwohl sich die Bedingungen hinsichtlich Personal, zeitraubender Bürokratie und ausufernder Kontrollen seit dem letzten Bericht eher weiter verschlechtert haben, ist es den Pflegeeinrichtungen und Diensten dennoch gelungen, die Versorgungsqualität der pflegebedürftigen Menschen zu verbessern”, so Linneweber heute in Berlin. Der Bericht zeigt, dass die tatsächliche Qualität der pflegerischen Versorgung größtenteils besser ist, als die bloße Ansicht von durchgeführten Maßnahmen im Sinne der Prozessqualität vermuten lässt. So ist z. B. die Anzahl von Druckgeschw…