Vorsicht, Viren! – So lässt sich die Ansteckungsgefahr in Familien senken

Ab ins Bett! - Unausgeschlafene sind anfälliger für Erkältungen

Jeden Tag rechtzeitig ins Bett und morgens ausgeruht aufwachen – ein Traum! Hinzu kommt: Mit ausreichend Schlaf stärken wir die eigenen Abwehrkräfte und schützen uns vor Erkältungen. Waschen Sie sich in der kalten Jahreszeit möglichst häufig die Hände. Das hilft, die Erkältungsviren in Schach zu halten.

Vorsicht, Viren! – So lässt sich die Ansteckungsgefahr in Familien senken

Im Winter haben Viren Saison – die Erreger von Grippe und Erkältungen lauern überall. Ist ein Familienmitglied bereits krank, lässt sich das Risiko einer Ansteckung mit einfachen Maßnahmen zumindest senken, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Die wirksamste aller Schutzmaßnahmen bleibt das Händewaschen, vor allem vor den Mahlzeiten. Gläser sollten genauso wenig gemeinsam benutzt werden wie Handtücher. Letztere regelmäßig heiß waschen. „Übervorsichtige Maßnahmen wie der Einsatz von Desinfektionsmitteln sind im Regelfall nicht notwendig“, sagt der Leiter des Zentrums für Infektionsforschung in Hannover, Professor Ulrich Kalinke. Darüber hinaus kann jeder dazu beitragen, sein Immunsystem zu stärken. Ausreichend Schlaf, viel Bewegung und eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung unterstützen die Körperabwehr. Zusätzliche Vitaminpräparate sind meist überflüssig. Auch Abhärten – etwa durch kaltes Duschen – bringt wenig. Nützlich ist es hingegen, die Nasenschleimhaut feucht zu halten. Bei sehr trockener Luft hilft dabei eine Nasensalbe.

Ab ins Bett! – Unausgeschlafene sind anfälliger für Erkältungen

In den Wintermonaten darf es etwas mehr Schlaf sein – dem Immunsystem zuliebe. Dr. Gerdo Achtelik, Apothekenleiter aus Essen, rät im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“, in der Erkältungszeit Stress möglichst zu reduzieren und mehr als sonst zu schlafen. Denn Unausgeschlafene sind anfälliger für Erkältungen. Menschen, die pro Nacht nur sechs Stunden oder weniger schlafen, erwische es viermal öfter als Langschläfer, so US-Forscher in der Fachzeitschrift „Sleep“. Stress, Alkohol und Zigaretten schwächen das Immunsystem zusätzlich. Wichtig ist zudem viel frische Luft. Auch wer sich überwiegend in beheizten Räumen aufhält, ist für Erkältungen besonders anfällig. Denn Heizungsluft trocknet die Schleimhäute der Atemwege aus, wodurch die Erreger ein noch leichteres Spiel haben. „Bewegung an der frischen Luft fördert die Durchblutung und macht gute Laune“, betont Achtelik. Beheizte Räume sollten regelmäßig gelüftet werden. Darüber hinaus profitiert das Immunsystem von einer ausgewogenen Ernährung. Achtelik empfiehlt reichlich Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und regelmäßig Fisch. Quelle Apotheken Umschau. Sylvie Rüdinger – Wort & Bild Verlag

Dem Schnupfen ein Schnippchen schlagen

Zu Beginn des Winters laufen die Abwehrkräfte auf Hochtouren. Lang ist die Liste der Ratschläge, wie sie gestärkt und Erkältungen am besten behandelt werden können. Manches ist nützlich, anderes gehört in den Bereich der Mythen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. sagt, was von populären Empfehlungen zu halten ist:

  • Häufiges Saunieren und Wechselduschen beugt Erkältungen vor. Das stimmt. Kreislauf, Durchblutung und Immunsystem werden angeregt und der Körper wird weniger kälteempfindlich. Die Schleimhäute werden besser durchblutet und können Krankheitserreger leichter abwehren.
  • Warm anziehen verhindert Schnupfennasen. Da ist was Wahres dran, denn Nasen- und Rachenschleimhaut werden schlechter mit Blut versorgt, wenn der Körper auskühlt. Sie trocknen aus, ihre Abwehr reagiert langsamer und Schnupfenviren können sich leichter breit machen. Ohne sie kann aber keine Erkältung entstehen, Kälte und Frieren allein reichen nicht aus.
  • Eine Mütze schützt vor Erkältungen. Stimmt teilweise. Der Körper gibt Wärme gleichmäßig über alle Körperteile ab, auf den Kopf entfallen rund 10 Prozent. Bleibt er jedoch bei Kälte ohne wärmende Hülle und man friert, wird den Erkältungsviren der Weg bereitet. Daher können Mütze, Handschuhe und Schal dazu beitragen, das Erkrankungsrisiko zu senken.
  • Mit reichlich Vitamin C geht der Schnupfen schneller weg. Stimmt nicht. Vitamin C bei den ersten Symptomen in größeren Dosen einzuwerfen, hat keine Auswirkungen auf die Dauer der Erkrankung. Das Lutschen von Zink-Tabletten dagegen schon, aber nur bei sehr hohen Dosierungen. Sie liegen beim acht- bis zehnfachen der Zufuhrempfehlungen. Experten raten davon ab, hochdosierte Vitamine oder Mineralstoffe längerfristig einzunehmen, da es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann.
  • Hühnersuppe lindert die Symptome. Ihr wurden entzündungshemmende, abwehrstärkende und schleimhautabschwellende Wirkungen bestätigt. Woran das liegt, konnte noch nicht eindeutig ermittelt werden. Heiße Flüssigkeit ist schleimlösend, hinzu kommt der psychologische Faktor: Man tut sich mit der heißen, selbst gekochten Suppe bewusst etwas Gutes.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V.

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