Empirica -Studie: Immobilienpreise in NRW bis zu 73 Prozent gestiegen

Wohnraum für Flüchtlinge gesucht!

Empirica -Studie: Immobilienpreise in NRW bis zu 73 Prozent gestiegen

In den vergangenen zwei Jahren ist die Migration nach Deutschland erheblich gestiegen. Dies ist vor allem auf den außergewöhnlich starken Zuzug von Flüchtlingen zurückzuführen, die in Deutschland Asyl beantragen. Viele von diesen Migranten werden in Deutschland wohl dauerhaft bleiben. Dies stellt das Land vor große Herausforderungen. Sowohl die Integration in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt muss geleistet, als auch ausreichend Wohnraum bereitgestellt werden. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.

Wohnraum für Flüchtlinge gesucht!

Die Büros der Flüchtlingsbeauftragten von Städten und Ländern werben unter anderem auf Facebook aktiv um privaten Wohnraum für Flüchtlinge.

Die unkontrollierten Migrationsströme nach Deutschland führen zu einer Wohnraumverknappung. In der Folge steigen die Preise. Arbeitnehmer/innen werden im Gegenzug benachteiligt, weil Asylanten der Wohnraum über Steuergelder bezahlt wird und es deshalb unerheblich ist, wie teuer dieser ist.

In Bundesgebiet werden Flüchtlingen Luxus-Doppelhaus-Neubau für fast eine halbe Million Euro gebaut.

Die Stadt Burgwedel (20.650 Einwohner in sieben Ortsteilen), rund 30 Kilometer nordöstlich von Hannover, baute am Dorfrand des Ortsteils Engensen (1.440 Einwohner) für rund 480.000 Euro, ohne Grundstück, ein schickes neues Doppelhaus mit rot-blau-geflammtem Klinker verkleidet. Das Doppelhaus mit jeweils 110 Quadratmetern Wohnfläche inklusive ausgebauter Dachgeschosse und großen, begehbaren quadratischen Gauben über den Haustüren, bester Neubaustandard. Epoch Times

Innerhalb der vergangenen fünf Jahre legten die Preise für Häuser im Mittel von 29 NRW-Städten um 29 Prozent zu, bei Eigentumswohnungen lag das Plus sogar bei 40 Prozent. Dies ergibt eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Empirica aus Bonn für die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“. Als extremstes Beispiel zogen die Preise in Neuss für Eigentumswohnungen an: Sie stiegen seit Ende 2012 bis Ende 2017 um 73 Prozent auf 190.000 Euro (bei einer Größe von 85 Quadratmetern).

In Düsseldorf stieg der mittlere Wert für ein Haus mit 125 Quadratmetern um 41 Prozent auf 531.000 Euro. Dabei gibt der Wert den Median an – die Hälfte der angebotenen Häuser war günstiger, die andere Hälfte teurer. In Köln stieg der Hauspreis um 39 Prozent auf 417.000 Euro. Sehr starke Preissteigerungen gab es insbesondere im Speckgürtel rund um Düsseldorf: So gingen in Erkrath die Preise für Häuser im gemessenen Zeitraum um 35 Prozent auf rund 367.000 Euro hoch, in Ratingen ging es im Mittel um 34 Prozent auf 411.000 Euro nach oben, Monheim brachte es sogar auf eine Preissteigerung um 62 Prozent auf etwa 395.000 Euro. Als Edelvorort von Düsseldorf erreicht Meerbusch einen mittleren Kaufpreis von 473.000 Euro für ein 125-Quadratmeter-Haus (plus 26 Prozent). Rheinische Post

 

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