Gauland: Frau Merkel ist spätestens jetzt gewarnt

Bundesregierung verurteilt Anschläge

Gauland: Frau Merkel ist spätestens jetzt gewarnt

Bundeskanzlerin Merkel hat die Anschläge am Istanbuler Flughafen als „hinterhältige Akte des Terrorismus“ verurteilt. Dem türkischen Volk sprach die Kanzlerin ihre tiefe Anteilnahme aus und sagte der Türkei Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus zu.

„Wir sind tief erschüttert über diese neuen und hinterhältigen Akte des Terrorismus“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Rande des Europäischen Rates in Brüssel. „Wir wissen heute noch nicht, wer und mit welchem Motiv heute Abend diese schrecklichen Taten verübt hat.“ Ihre tiefe Anteilnahme gehöre den Angehörigen der Toten und den Verletzten. „Und ich möchte dem ganzen türkischen Volk von hier aus sagen, dass wir uns im Kampf gegen den Terrorismus vereint sehen und uns gegenseitig unterstützen werden.“

Auch Außenminister Frank Walter Steinmeier verurteilte den Terrorakt. Am Rande eines Fastenbrechens in Berlin mit Christen, Juden und Muslimen sagte er: „Ich bin entsetzt über die Nachrichten, die uns aus Istanbul erreichen.“ Die Hintergründe der Tat seien noch unklar, aber deute alles darauf hin, dass Terroristen erneut in der türkischen Metropole zugeschlagen haben, so der Außenminister.

Bei dem Terrorangriff auf den Istanbuler Atatürk-Flughafen sind am Dienstagabend mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 140 wurden verletzt. Zwei Terroristen hatten vor dem Ankunftsbereich des Internationalen Terminals zunächst mit Sturmgewehren um sich geschossen und dann in die Luft gesprengt. Ein weiterer Selbstmordattentäter zündete auf dem nahe gelegenen Parkplatz einen Sprengsatz. Deutsche Bundesregierung

Zu den Anschlägen in Istanbul erklärt der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland: „Die grausamen Anschläge von Istanbul sind furchtbar und durch nichts zu rechtfertigen. Auch Deutschland sollte bei der Aufklärung dieser Verbrechen einen Beitrag leisten.

Die Botschaft der Terroristen ist sonnenklar: Niemand in der Türkei und in Europa ist mehr sicher. Für uns in Deutschland bedeutet es, dass die Einschläge näher kommen und sich häufen werden. Offene Grenzen, an denen Frau Merkel noch immer noch festhält, sind da extrem kontraproduktiv und brandgefährlich. Die Bekämpfung des sogenannten IS muss Hand in Hand mit der Kontrolle der Migrantenströme und gesicherter Grenzen einhergehen. Erst vor kurzem warnten Verfassungsschutz und Polizei vor dem Einsickern von IS-Terroristen in deutsche Asylbewerberheime.

Die Kanzlerin ist spätestens jetzt vor der unmittelbaren Gefahr durch den IS in Europa und Deutschland eindringlich gewarnt. Sollte sie jetzt nicht handeln, muss sie sich mindestens den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit gefallen lassen.“ Alternative für Deutschland

Özdemir mahnt „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ zwischen Deutschland und der Türkei im Anti-Terrorkampf an

Nach den Anschlägen von Istanbul hat Grünen-Chef Cem Özdemir zu mehr internationaler Zusammenarbeit aufgerufen. „Im Kampf gegen Terrorismus, zumal den islamistischen, braucht es enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. Dies gilt auch für Deutschland und die Türkei“, sagte Özdemir der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Allerdings gehörten dabei auch unangenehme Themen auf die Tagesordnung, sagte Özdemir: Wie könne es etwa sein, „dass im Polizeistaat Türkei ISIS aktiv Anhänger rekrutieren konnte und die Ein- und Ausreise nach Syrien für ISIS-Kämpfer kein Problem darstellte?“

Zu klären sei auch, was an den Vorwürfen dran sei, dass die Türkei Waffen an islamistische Kämpfer in Syrien geliefert habe. Wer diese Fragen nicht anspreche und gegenüber der Türkei nicht darauf dränge, endlich ernst zu machen mit einer politischen Lösung der kurdischen Frage im Rahmen einer Demokratisierung der Türkei und einem entschiedenen Kampf gegen Islamisten ohne jede Hintertür, werde keinen Erfolg haben. Rheinische Post

Viele Einwanderer bringen auch ihr antisemitisches Weltbild mit

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, warnt vor einem neuen Antisemitismus durch die Zuwanderung von Flüchtlingen. AfD-Bundesvorstandmitglied Georg Pazderski stimmt zu und erklärt:

„Das Gedankengut, was viele der muslimischen Immigranten mitbringen, ist geprägt von Antisemitismus und der Ablehnung westlicher Werte. Auch die Einstellung zu den Rechten von Frauen und Homosexuellen ist bei vielen dieser Menschen völlig inakzeptabel, denn sie halten an ihrem archaischen Weltbild fest. Gleichberechtigung und Homosexualität kommen darin nicht vor, im Gegenteil: Sie müssen bekämpft werden.

Mit der nach wie vor unkontrollierten Masseneinwanderung aus dem muslimischen Kulturraum, wandern auch die Konflikte und Gefahren bei uns ein. Von der fraglos steigenden terroristischen Bedrohung spreche ich da noch nicht einmal.

Auch bei den vielen Muslimen die schon länger in Deutschland leben, ist der Antisemitismus weit verbreitet. Die vielen, teils radikalen Muslime, die jetzt nach Deutschland strömen, bringen Gedankengut mit, das nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Antisemitismus darf in Deutschland keinen Platz haben. Viele Muslime sind sich dessen nach wie vor nicht bewusst und stellen deshalb eine Gefahr für unsere Werte und Gemeinschaft dar.

Die deutsche Gesellschaft ist nicht in der Lage so viele Menschen mit einem derartigen Weltbild zu integrieren. Wenn dieser Zustrom weiter anhält, wird sie an dieser Aufgabe brutal scheitern.

Deutschland sollte es Österreich gleichtun und wenigstens eine Obergrenze festlegen. Entscheidend ist aber auch, dass abgelehnte Asylbewerber konsequent abgeschoben werden.“ Alternative für Deutschland

Explosionen in Istanbul: Türkische Regierung vermutet IS-Miliz hinter Flughafen-Anschlag

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