Löhrmann feuert Ditib-nahen Islamwissenschaftler weil er die Wahrheit spricht

NRW-Schulministerin entlässt einen Berater für islamischen Religionsunterricht

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat nach Informationen der „Rheinischen Post“ ein Mitglied des Beirats für den islamischen Religionsunterricht an Schulen abberufen, weil der Berater in Veröffentlichungen im Internet fragwürdige politische Positionen vertrat.

Löhrmann feuert Ditib-nahen Islamwissenschaftler weil er die Wahrheit spricht

Diese Äußerungen seien geeignet, das Vertrauen in die Arbeit des Beirats zu untergraben, teilte das Schulministerium mit. Um die ungestörte Arbeit des Gremiums zu gewährleisten, habe die Ministerin entschieden, dieses Mitglied aus dem Beirat abzuberufen. Grund für die Abberufung sind dem Ministerium zufolge verschiedene Posts auf seiner Facebook-Seite mit fragwürdigen politischen Inhalten. An der Zusammenarbeit mit dem Beirat will die Löhrmann weiterhin festhalten. „Es gibt da keine Beanstandungen“, sagte eine Sprecherin des Schulministeriums. Der achtköpfige Beirat für den islamischen Religionsunterricht hat eine ähnliche Rolle wie die Kirchen beim katholischen oder evangelischen Religionsunterricht. Rheinische Post

Schulministerin Löhrmann wirft Sami Alpan unhaltbare Aussagen vor

Bei dem von NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) wegen „unhaltbarer Aussagen“ aus dem Beirat für den islamischen Religionsunterricht ausgeschlossenen Mitglied handelt es sich um den Islamwissenschaftler Sami Alpan. Dies berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ unter Berufung auf Parlamentskreise in Düsseldorf. Die Ministerin hatte den Namen des früheren Religionslehrers und Islamfunktionärs nicht genannt, wohl aber einige seiner Äußerungen unter anderem in sozialen Netzwerken als Gefahr für Ansehen des Beirats und das Vertrauen in dessen Arbeit bezeichnet. Alpan war nach Angaben des Beirats für den islamischen Religionsunterricht unter anderem als Religionslehrer in Neuss, als Übersetzer und Lektor für die Eugen-Biser-Stiftung in München sowie als Chefsekretär des „Zentrums für Soziale Unterstützung“ (ZSU) tätig, eines der Türkisch-Islamischen Union Ditib nahestehenden Vereins mit Sitz in Köln.

In dem Beirat sind vier Vertreter tätig, die die großen Islamverbände Ditib, VIKZ, Zentralrat der Muslime und Islamrat entsenden und zudem vier von der Schulministerin im Einvernehmen mit den Verbänden ernannte Mitglieder. Zu diesen gehörte auch Alpan. Eine Ministeriums-Sprecherin sagte in Düsseldorf, für alle Beiratsmitglieder sei eine Sicherheitsanfrage beim Verfassungsschutz gestellt worden. Alpan habe sich in unhaltbarer Weise geäußert. So habe er ein Zitat des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verbreitet, wonach deutsche Medien Regierungsjournalismus betreiben. Zudem soll er einen Beitrag mit einem „Lügenpresse“-Vorwurf auf Facebook gepostet haben. Kölner Stadt-Anzeiger

Unerträgliche Toleranz – Islamistin im TV

Wenn eine vollverschleierte, radikalisierte Konvertitin in einer öffentlich-rechtlichen Talkshow offen Propaganda für den verbrecherischen „Islamischen Staat“ machen kann, dann hat das nichts mit seriösem Journalismus zu tun. Dann ist das eine Grenzüberschreitung, nahe am Skandal. Und der Vorwurf, in diesem Fall mehr auf Quote als auf Aufklärung zu setzen, lässt sich dann auch nicht überzeugend dementieren.

Die Sendung „Anne Will“  hat zu massiver Kritik und empörten Reaktionen geführt. Und das zu Recht. Wer die Unterdrückung der Frauen als Befreiung deklariert, wer die Vernichtung andersdenkender Menschen verharmlost, wer die Gräueltaten des IS nicht als solche benennt, der hat in einer solchen Sendung nichts zu suchen. Und wer als ARD-Sender diese IS-Propaganda zur besten Sendezeit zulässt, wird seiner Verantwortung nicht gerecht.

Die vollverschleierte Schweizerin Nora Illi, versteckt hinter einem Niqab, wurde zwar von den anderen Studiogästen vehement kritisiert, dennoch nutzte sie geschickt die ihr gebotene Bühne. Es ist diese Toleranz gegenüber Intoleranten, die die Sendung unerträglich machte. Andreas Tyrock – Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Unverschleierte Ideologie: Islamistischer Propagandaauftritt in der Sendung „Anne Will“

Nun gehört es fraglos zu den wichtigen Aufgaben des Journalismus, ein deutliches Bild davon zu vermitteln, was Islamismus ist, wie er wirkt und wie Menschen denken, die diese Ideologie verbreiten. Anne Will aber erweckte mehrfach den Eindruck, ihrem Gast nur indifferent und staunend gegenüberzusitzen. Berliner Zeitung

NDR Rundfunkrat befasst sich mit „Anne Will“ Sendung vom 6. November

Der NDR Rundfunkrat hat sich in seiner Sitzung am 2. Dezember mit der Sendung „Anne Will“ vom 6. November befasst. Die Sendung trug den Titel „Mein Leben für Allah – Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?“. Für Diskussionen hatte danach der Auftritt von Nora Illi gesorgt, die sich für den sogenannten Islamischen Zentralrat der Schweiz (IZRS) engagiert. Zuschauerinnen und Zuschauer kritisierten in Zuschriften und Beschwerden die Teilnahme einer Frau mit Gesichtsschleier sowie ihre radikalislamischen Aussagen. Der Rundfunkrat des NDR, der die Sendung „Anne Will“ federführend vom NDR ins Erste einbringt, hat dazu den folgenden Beschluss gefasst:

„Nach ausführlicher Diskussion unter Beteiligung von Frau Will beschließt der Rundfunkrat, dass die Sendung ‚Anne Will‘ vom 06.11.2016 mit dem Thema ‚Mein Leben für Allah – Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?‘ nicht gegen die Grundsätze der Programmgestaltung des NDR Staatsvertrages verstoßen hat.

Der Rundfunkrat weist die als Anlage zum Tagesordnungspunkt 9.1 der Sitzung vom 02.12.2016 eingegangenen Beschwerden zur Sendung zurück, soweit sie einen Verstoß gegen den NDR Staatsvertrag geltend machen.

Dessen ungeachtet hat der Rundfunkrat in seiner Diskussion die Gästeauswahl in der Person von Frau Nora Illi in der Sendung deutlich kritisiert. Den von Frau Illi vertretenen extremen Positionen und auch einer Vollverschleierung hätte in der Gesprächssendung kein Forum gegeben werden müssen.

Der Rundfunkrat stimmt der nachträglichen Bewertung des NDR zu, dass eine deutlichere Einordnung des Vereins ‚Islamischer Zentralrat Schweiz‘ erforderlich gewesen wäre.“

Ursula Thümler, Vorsitzende des NDR Rundfunkrats, begrüßte im Namen des Gremiums, dass sich Anne Will selbst für ein Gespräch in der Sitzung zur Verfügung gestellt hat. Die Rundfunkratsvorsitzende wies ferner darauf hin, dass das Thema von „Anne Will“ am 6. November im Zusammenhang mit dem vorausgegangenen „Tatort: Borowski und das verlorene Mädchen“ gesehen werden müsse, der das Schicksal einer radikalisierten Konvertitin erzählt. NDR Norddeutscher Rundfunk

DasParlament

Ihre Meinung ist wichtig!

Persönliche Angaben freiwillig! Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.