Weidel: Bundes-CDU kann AfD-CDU-Kooperationen im Osten nicht aufhalten

AfD-Fraktionschefin Weidel bedauert Gauland-Rückzug von der Parteispitze

Weidel: Bundes-CDU kann AfD-CDU-Kooperationen im Osten nicht aufhalten

AfD-Fraktionschefin Alice Weidel geht davon aus, dass es zu Regierungskoalitionen zwischen CDU und AfD kommen wird. „Manche Gebietsverbände der CDU wollen mit der AfD zusammenarbeiten, der informelle Austausch zwischen AfD und CDU läuft da doch längst“, sagte Weidel der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Dies gelte für den Osten insgesamt. „Vor Ort sind die Leute im Austausch“, berichtete sie. Wenn die CDU-Parteiführung das von oben herab verbieten wolle, zeige das, wie weit weg sie von der Realität sei. „Die CDU im Osten ist teilweise deutlich weiter als man in Berlin glaubt. Das können sie nicht mehr aufhalten“, sagte Weidel voraus.

Alice Weidel, Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag, bedauert den Rückzug von Alexander Gauland von der Parteispitze. „Ich bedaure es, dass Alexander Gauland nicht mehr als Parteichef zur Verfügung stehen will“, sagte Weidel. „Er ist die große Integrationsfigur der der Partei. Ihm ist es stets gelungen, die AfD einigend zusammenzuhalten“, so Weidel. Gauland will auf dem Parteitag der AfD in Braunschweig am Wochenende nicht wieder als Vorsitzender kandidieren, stattdessen will der Görlitzer Bundestagsabgeordnete Tino Chrupalla für den Vorsitz kandidieren – Gauland hatte Chrupalla vorgeschlagen. Weidel sagte nun: „Ich unterstütze Gaulands Vorschlag, Tino Chrupalla als seinen Nachfolger in dieses Amt zu wählen. Er hat bislang sehr gute Arbeit in Sachsen und im Fraktionsvorstand geleistet.“¹

Gauland: Seehofer muss neue „Herrschaft des Unrechts“ verhindern

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich besorgt über die wachsende Zahl der Migranten auf der Balkanroute geäußert. Dazu teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit:

„Es bringt nichts, wenn Horst Seehofer über die wachsende Zahl von Flüchtlingen auf der Balkanroute räsoniert und Krisengespräche in Brüssel ankündigt.

Die Bundesregierung muss jetzt schnell handeln und dafür sorgen, dass sich 2015 nicht wiederholt. Damals bezeichnete Seehofer den ungebremsten und unkontrollierten Zustrom von illegalen Flüchtlingen nach Deutschland übrigens als ‚Herrschaft des Unrechts‘.

Nun kann er den großen Worten Taten folgen lassen: Die deutschen Grenzen müssen geschützt, und alle Asylbewerber, die versuchen über einen sicheren Drittstaat nach Deutschland einzureisen, abgewiesen werden.

Deutschland darf nicht durch eine neue Flüchtlingswelle weiter destabilisiert werden. Schon heute warnt Bamf-Chef Hans-Eckhard Sommer vor der Gefahr, dass sogar Flüchtlingen mit einem Job dauerhafte Armut drohe. Sommers Appell an die Bundesregierung, die Migration in den Niedriglohnsektor in Deutschland deutlich zu reduzieren, ist nichts anderes als ein Hilferuf nach einem effektiven Grenzschutz.“²

¹Rheinische Post ²AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

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