Weiterer Corona-Fall in Düsseldorfer Schule Comenius-Gymnasium

Ministerin Gebauer: Wir wollen unseren Schulen Sicherheit im Umgang mit dem Coronavirus geben

Weiterer Corona-Fall in Düsseldorfer Schule Comenius-Gymnasium

In Düsseldorf gibt es weitere Infektionen mit dem Coronavirus. Ein 47-jähriger Mann aus dem Iran wurde inzwischen positiv getestet. Seit seiner Einreis am 28. Februar hatte er leichte Krankheitssymptome. Er hat sich deshalb freiwillig Zuhause aufgehalten. Es gibt nur zwei Kontakte aus dem familiären Umfeld, von denen eine Person mittlerweile auch Krankheitssymptome aufweist, das Testergebnis steht noch aus. Die zweite Person hat bisher keine Symptome. Alle bleiben weiterhin in häuslicher Quarantäne.

Bei einer 100-köpfigen Schülergruppe des Comenius-Gymnasiums, die am Freitag, 6. März, von einer Klassenfahrt aus Südtirol zurückgekommen ist, weisen vier Jugendliche Krankheitssymptome auf. Die Testergebnisse stehen noch aus. Der ganzen Gruppe wurde empfohlen sich für 14 Tage in häuslicher Quarantäne zu begeben. Das Lehrpersonal weist keine Krankheitssymptome auf.

Mit Stand, Montag, 9. März, 17 Uhr, sind insgesamt fünf Düsseldorferinnen und Düsseldorfer positiv auf das Coronavirus getestet worden, 152 Kontaktpersonen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Während am Sonntag, 8. März von 0 bis 24 Uhr insgesamt 284 Anrufe beim Infotelefon beantwortet wurden, waren es am Montag, 9. März, bis 16 Uhr insgesamt 673 Anruferinnen und Anrufer, deren Fragen zum Coronavirus beantwortet wurden. Insgesamt 21 Termine für einen Rachenabstrich im Diagnostikzentrum wurden für heute, Montag, 9. März, vergeben und drei Hausbesuche dafür zusätzlich vereinbart.¹

Coronavirus: Keine Schulfahrten in Risikogebiete – Land stellt Finanzmittel bereit

Das Ministerium für Schule und Bildung hat heute mit einer Schulmail alle Schulen in Nordrhein-Westfalen angewiesen, bis zum Schuljahresende sämtliche Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausche in vom Robert-Koch-Institut benannte Risikogebiete abzusagen. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Die Ausbreitung des Coronavirus stellt unsere Schulen vor große Herausforderungen, die nicht selten mit einer gewissen Verunsicherung einhergehen. Das ist angesichts der Nachrichtenlage nur allzu verständlich. Deshalb wollen wir den Schulleitungen, den Lehrkräften, aber auch den Schülerinnen, Schülern und ihren Eltern Sicherheit geben. Bei der Absage von Schulfahrten in Risikogebiete haben wir uns daher für eine landesweit einheitliche Regelung entschieden. Besondere Vorkommnisse erfordern besondere Maßnahmen. Lehrkräften und Eltern darf hieraus kein finanzieller Schaden entstehen. Deshalb stellt das Land hierfür kurzfristig Finanzmittel bereit.“

Sollten nach der Inanspruchnahme von Reiserücktrittsversicherung und sonstigen Maßnahmen zur Schadensminderung noch berechtigte Stornierungskosten entstehen, werden diese durch das Land übernommen. Neben den schulischen Fahrten in erklärte Risikogebiete werden bis auf Weiteres auch Schüleraustausche mit Schülerinnen und Schülern aus solchen Risikogebieten ausgesetzt. Vor Schulfahrten in Nichtrisikogebiete im Ausland stimmen sich die Schulen mit den vor Ort jeweils zuständigen Gesundheitsämtern ab. Klassen- und Studienfahrten innerhalb von Deutschland bleiben von diesen Vorgaben vorerst unberührt.
Alle Regelungen sind der heutigen Schulmail zu entnehmen.²

¹Bergmann, Michael – Landeshauptstadt Düsseldorf ²Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen

DasParlament

4 Antworten zu "Weiterer Corona-Fall in Düsseldorfer Schule Comenius-Gymnasium"

  1. b. henrichs   Dienstag, 10. März 2020, 15:53 um 15:53

    Unverantwortlich zu diesem Zeitpunkt unpräzise „news“ zu verbreiten, die im internen Klassenchat für ergebliche negative Furore sorgen……

    Solange kein offizieller Nachweis erbracht wurde,
    kann und darf man nicht von „weiterer Coronafall im Comenius“ sprechen…

    in diesem Fall muss ich mal dem amerikanischen Präsidenten Recht geben…fake news…:-)

    Ich bitte um Nachbesserung….

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  2. G.Mahler   Dienstag, 10. März 2020, 13:54 um 13:54

    Der Titel „Weiterer Corona-Fall in Düsseldorfer Schule Comenius-Gymnasium“ zum Text „…weisen vier Jugendliche Krankheitssymptome auf. Die Testergebnisse stehen noch aus.“ ist einfach unfassbar falsch! Wo kann man so etwas melden?

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  3. V.Schweppe   Dienstag, 10. März 2020, 11:24 um 11:24

    Bereits in der Grundschule wird beigebracht, dass die Überschrift zum Inhalt des Textes zu passen hat. Das wurde hier offensichtlich übersehen….

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  4. S. Coudurier   Dienstag, 10. März 2020, 8:40 um 8:40

    Ich empfehle richtig zu recherchieren, bevor Sie solche Artikel veröffentlichen. Damit tragen Sie nur zur weiteren Panikmache bei. Es gibt KEINEN Corona-Fall am Comenius-Gymnasium. Die Kinder kamen genau an dem Tag aus einem Randgebiet von Südtirol nach Hause, an dem das RKI Südtirol als Risikogebiet eingestuft hat. Das ist der einzige Grund, warum die Kinder in Abstimmung zwischen Schulleitung und Gesundheitsamt Düsseldorf vorsorglich nicht in die Schule gehen sollen. Der genaue Wortlaut lautete „möglichst zu Hause bleiben“. In den vergangenen Jahren fand die Skifreizeit ebenfalls statt und jedes Mal kamen Kinder mit einer starken Erkältung nach Hause. Jetzt gibt es Corona und jeder Husten & Schnupfen wird beeugt. Vor allem solche falschen Schlagzeilen helfen nicht ruhig und besonnen mit der Situation umzugehen. Solche Schlagzeilen dienen einzig dazu Leser anzuziehen! Wenn Sie schon unbedingt publizieren wollen, dann schreiben Sie doch in der Headline „Ein neuer Corona-Fall in Düsseldorf“ und beziehen sich dann im weiteren Text auf den Iraner. Klingt zwar weniger spannend, entspricht aber zumindest den Tatsachen.

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