Der Corona-Testpass, der Freiheit und Sicherheit bringt

Impfpass ist keine gute Lösung - Pläne der EU-Kommission

Der Corona-Testpass, der Freiheit und Sicherheit bringt

Mehr Freiheit und Sicherheit in der Corona-Pandemie: Mit dem digitalen Legitimationssystem Covisa können Nutzer schnell eine Corona-Teststation in ihrer Nähe finden. Bei einem negativen Ergebnis können sie Gastronomen, Friseuren und anderen Dienstleistern einen digitalen Nachweis über ihren Infektionsstatus geben. Das Ergebnis: Mehr Freiheit für Bürgerinnen und Bürger und mehr Sicherheit für Dienstleister.

Apotheken werden zu zuverlässigen Teststationen

Das Covisa-System macht Corona-Schnelltests zugänglich. Denn: Apotheken werden zu Teststationen. Ohne Setup-Kosten oder monatliche Abos können sich Apotheken auf covisa.de anmelden und Schnelltests für die Covisa-Legitimation beantragen. Sie werden in einem einfachen Prozess zu Teststationen:

Testwillige melden sich auf covisa.de an und bezahlen ihren Test. Sie erhalten einen verschlüsselten QR-Code, den sie in einer Covisa-Partnerapotheke vorzeigen. Beispielsweise in der Apotheke scannt ein geschulter Mitarbeiter den QR-Code und führt den Schnelltest durch. Die getestete Person verlässt nach dem Test die Apotheke und erhält in 15 Minuten das Schnelltestergebnis auf covisa.de. Für das verifizierte Testergebnis wird ein QR-Code generiert. Das Beste: Für den gesamten Prozess ist keine App nötig – Anmeldung, Scan und Testergebnis sind auf covisa.de gebündelt.

Gastronomen und Dienstleister sind auf der sicheren Seite

Die getestete Person gewinnt nun Freiheit: Sie kann sich in Restaurants, Bars oder Friseuren legitimieren: Am Eingang eines Restaurants oder einer Bar können Mitarbeiter auf covisa.de den verschlüsselten QR-Code der getesteten Person scannen. Dort können sie erkennen, wie lange der Test zurückliegt. Wurde er vor weniger als 48 Stunden durchgeführt, ist der Infektionsstatus grün: Die Person darf eintreten.

Wirte, Barbesitzer und Dienstleister gewinnen doppelt an Sicherheit: Mit Covisa haben sie zum einen ein digitales Register über ihre Kunden und Gäste zur Kontaktnachverfolgung. Zum anderen können sie das Risiko von Corona-Ausbrüchen minimieren. So muss niemand kurzfristig sein Geschäft schließen, weil eine Infektion zu spät bemerkt wurde.

Datenschutz steht an vorderster Stelle

Covisa ist vollkommen datenschutzkonform. Die QR-Codes sind verschlüsselt und können nicht mit üblichen QR-Readern gelesen werden, sondern nur auf covisa.de. Apotheker, Privatpersonen und Dienstleister speichern keine Daten auf stationären Geräten. Sie sind ausschließlich auf der Covisa-Cloud gesichert.²

Impfpass ist keine gute Lösung – Pläne der EU-Kommission

Der digitale Impfausweis auf europäischer Ebene soll kommen. Damit reagieren die EU-Regierungschefs zunächst auf ein rechtliches Problem. Denn Grundrechte – manche erinnern sich noch – sind unveräußerlich und keine „Privilegien“. Niemand darf grundlos und unverhältnismäßig mit Verboten und Einschränkungen belegt werden. Und diesen Rechtsgrundsatz darf man auch mit sich erschöpfenden Appellen an die Solidarität nicht umgehen. Einschränkungen müssen sachlich begründet werden, sonst sind sie bloße Willkür und als solche abzulehnen. Hatte man bisher mit dem Grundsatz der Gefahrenabwehr argumentiert (in dem Sinne, dass jeder Mensch ein gefährlicher Virenverbreiter sein könne), lässt sich das bei nachgewiesen Immunisierten noch schlechter behaupten als zuvor schon. Gesucht wurde also nach einer Lösung, um die Freiheitsbeschränkungen aufrechtzuerhalten, aber nicht mehr für alle. Mit dem Impfpass hat man nun ein Instrument dafür gefunden.

Nach dem israelischen Vorbild der „Grünen Pässe“ und „Grünen Zonen“ würde die Wahrnehmung von Rechten künftig an staatlich zertifizierte Immunisierung durch Impfung geknüpft – und (da sollte man sich keine Illusionen machen) kontrolliert, auch polizeilich. Die Probleme solcher Maßnahmen liegen auf der Hand. Sie zeigen zudem, dass sich die europäischen Regierungen in ihrer Pandemiepolitik verrannt haben. Statt das öffentliche Gesundheitswesen auszubauen, um eine gute Versorgung für alle zu garantieren, wird nun die Impfung als einziger Ausweg präsentiert. Und ein Impfpass, von dem der Zugang zum öffentlichen Leben abhängt, ist Impfzwang durch die Hintertür. Der digitale Impfpass in seiner neuen Funktion wäre ein weiterer Schritt, nicht die öffentliche Vorsorge zu stärken, sondern Druck und Verantwortung auf die Einzelnen zu verlagern.²

¹Covisa Software Services ²Jakob Hayner – nd.DerTag / nd.DieWoche

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