Düsseldorf: DHL/Deutsche Post Wissmannstr. vor allem ROTZFRECH

Immer mehr Ärger mit Paketdiensten

Düsseldorf: DHL/Deutsche Post Wissmannstr. vor allem ROTZFRECH

Das Paket kommt zu spät, der Paketbote klingelt nicht oder gibt es drei Häuser weiter ab. Wenn man Glück hat findet man eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten. Dort steht an welcher Postfiliale man sich das Paket am folgenden Werktag dann selbst abholen kann.

In einem aktuellen Fall konnte man den Paketboten der DHL dabei beobachten, wie er ohne einen Zustellversuch ledglich die Benachrichtigungskarte unter die Hausflurtür schob und sich auch gleich aus dem Staub machte.

Begibt man sich dann am nächsten Tag in die Postfiliale um sein Paket selbst abzuholen, darf man in der Weihnachtszeit nicht ohne Proviant auf die Post gehen. Dort angekommen steht eine Menschenschlange vor dem Postschalter von gefühlten einhundert Personen. Und alle mit diesen gelben Abholkarten in der Hand. Bis man selbst an der Reihe ist vergeht eine Ewigkeit.

Wer jetzt glaubt, man würde einfach nur sein Paket ausgehändigt bekommen, der irrt. Denn das Paket befindet sich in einem Haufen anderer Pakete die noch gar nicht sortiert sind. Der Mitarbeiter der Post macht sich über Sie lustig und schickt Sie mit den Worten nach Hause: „Hier ist die Service Nummer der DHL. Dort können Sie Dampf ablassen!“ Aufregung ist hier dann hier nicht nur die falsche Adresse sondern auch noch der falsche Mitarbeiter. Denn es handelt sich heutezutage ja meist um einen Kiosk mit DHL und Deutsche Post Produkten. Das die Mitarbeiter da einen feuchten Furz auf Sie als Post- und DHLkunde legen, kann sich jeder selbst vorstellen.

Zuhause angekommen und nach zwei Tagen psychologische Therapie fast man wieder neuen Mut und begibt sich dann erneut zu der Postfiliale, besser gesagt Kiosk bei der man als DHL- bzw. Postkunde als so eine Art Aussätziger angesehen wird, um festzustellen, dass das Paket nun weg ist. „Wie weg?“ „Ja, weg halt!“ „Ich habe es bestimmt nicht mit nach Hause genommen“, sagt die für Masochisten attraktive Domina die den Gleichstellungsbegriff zu ihren Gunsten überdehnt. Wenn man sich dann wiederholt darüber beschwert, hier zum Affen gemacht zu werden, wünscht man Ihnen einen schönen Tag noch und widmet sich dem Kugelschreiberverkauf. So erfahren bei Deutsche Post / DHL Wissmannstr. 21-25 Lotto N.Abdalla & T.Schneider.

Deutsche Post DHL, GLS und DPD müssen sich Schlichtungsverfahren der Bundesnetzagentur unterwerfen

Wegen der rasant zunehmenden Beschwerden über Qualitätsmängel bei der Brief- und Paketzustellung dürfen sich Deutsche Post DHL, GLS und DPD dem Verbraucherschutz und dem Schlichtungsverfahren der Bundesnetzagentur nicht weiter verweigern. 2.340 schriftliche Anfragen und Beschwerden zur Brief- und Paketzustellung verzeichnet die Bundesnetzagentur im ersten Halbjahr 2017. Im gesamten Jahr 2016 waren es insgesamt rund 4.000. Dazu kommen 845 telefonische Beschwerden.

„Die Qualitätsmängel bei der Brief- und Paketzustellung nehmen rasant zu: Ausfall der Zustellung an bestimmten Wochentagen bei der Briefpost, Benachrichtigungskarte auch dann, wenn Empfänger zu Hause, Verlust und Beschädigung von Sendungen, zu lange Laufzeiten, mangelhafte Sendungsverfolgung. Die Zahl der Anträge an die Schlichtungsstelle Post bei der Bundesnetzagentur hat sich bereits im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum gesamten Jahr 2016 verdoppelt: 470 Schlichtungsanträge sind bis zum 30. Juni 2017 eingegangen. 2016 waren es insgesamt nur 235 Anträge, was wiederum eine Steigerung um 256 Prozent im Vergleich zu 2015 bedeutete.

Es ist absolut untragbar, dass mit Ausnahme von Hermes die großen Paketdienstleister Deutsche Post DHL, GLS und DPS eine Teilnahme an Schlichtungen grundsätzlich verweigern. Sie verhindern damit ein kostenloses und unparteiliches, leider aber auch freiwilliges Verfahren im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Sollte sich das freiwillige Verfahren in den nächsten Monaten nicht bewähren, muss der Gesetzgeber handeln. Dann geht es um behördliche rechtsverbindliche Entscheidungen, Kosten und Sanktionen.“ Klaus Barthel, zuständiger Berichterstatter der SPD Bundestagsfraktion

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