Kfz-Versicherung: Vorsicht vor versteckter Beitragserhöhung

Kfz-Versicherer versenden aktuell Rechnungen: Beiträge prüfen und Angebote vergleichen

Kfz-Versicherung: Vorsicht vor versteckter Beitragserhöhung

Pkw-Halter sollten die Beitragsrechnung ihrer Kfz-Versicherung für kommendes Jahr genau prüfen. Blieb der Versicherungsnehmer im abgelaufenen Jahr unfallfrei, verbessert sich in der Regel 2019 seine Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse). Dadurch verringert sich der Versicherungsbeitrag. Versicherer können so Preiserhöhungen leicht kaschieren.

Beispiel: Der Kunde zahlt aktuell 458 Euro im Jahr für seine Kfz-Versicherung. Sein Versicherer verlangt im kommenden Jahr 446 Euro, also rund drei Prozent weniger. Doch der Blick auf den Vergleichsbeitrag[1]) zeigt: Die Kosten hätten auf 413 Euro sinken müssen. Der neue Kfz-Versicherungsbeitrag fällt acht Prozent zu hoch aus – eine versteckte Preiserhöhung des Versicherers.

„Viele Kunden wissen nicht, dass sie selbst bei gesunkenen Beiträgen noch deutliches Sparpotenzial durch einen Versicherungswechsel haben“, sagt Dr. Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei CHECK24. „Besonders in der wettbewerbsintensiven Wechselsaison lohnt es sich, die Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen.“

Eine versteckte Beitragserhöhung ist für den Verbraucher nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Der CHECK24-Sonderkündigungsrechner hilft, eine solche Preiserhöhung aufzudecken. Bis zum Stichtag am 30. November können Fahrzeughalter ihre Kfz-Versicherung regulär kündigen. Im Falle einer (versteckten) Beitragserhöhung hat der Versicherungsnehmer ein einmonatiges Sonderkündigungsrecht.

CHECK24-Experten beraten bei allen Themen rund um die Kfz-Versicherung

Kunden, die Fragen zu ihrer Versicherung haben, erhalten bei über 300 CHECK24-Versicherungsexperten eine persönliche Beratung per Telefon oder E-Mail. Die Berater unterstützen auch im Schadensfall beim Ausfüllen der Formulare und in der Kommunikation mit dem Versicherer. Die Servicemitarbeiter sind auf ihre jeweilige Versicherungssparte spezialisiert und an sieben Tagen die Woche erreichbar. Über das Vergleichsportal abgeschlossene oder hochgeladene Verträge sehen und verwalten Kunden jederzeit im digitalen Versicherungsordner. Mit dem 1-Klick-Kündigungsservice kümmert sich CHECK24 um die rechtssichere Kündigung des aktuellen Vertrags.

Studien belegen: Günstigste Kfz-Tarife und größtes Sparpotenzial bei CHECK24

Eine repräsentative Stichprobe der Technischen Hochschule Rosenheim ergab, dass CHECK24 Verbrauchern in 80 Prozent der Fälle den günstigsten Kfz-Versicherungstarif bietet.[2] Das bestätigt auch ein aktueller Vergleich des Verbraucherportals Finanztip.[3] Das Finanzmagazin Euro am Sonntag[4] und das Deutsche Institut für Servicequalität (DISQ)[5] haben unabhängig voneinander herausgefunden, dass Verbraucher bei CHECK24 im Schnitt am meisten sparen. Das gesamte Sparpotenzial durch einen Vergleich von Kfz-Versicherungen ist enorm: Laut einer Studie von WIK-Consult sparten Verbraucher durch Vergleichsportale innerhalb eines Jahres insgesamt 318 Mio. Euro.[6]

[1]Der Vergleichsbeitrag weist aus, auf welche Höhe der 
Versicherungsbeitrag aufgrund der besseren SF-Klasse im kommenden 
Jahr gesunken wäre (bei sonst gleichbleibenden Faktoren). Die 
Versicherer sind dazu verpflichtet diesen Beitrag in ihrer Rechnung 
anzugeben. 
[2]Pressemitteilung Technische Hochschule Rosenheim: 
http://ots.de/zka0tY 
[3]Finanztip: So finden Sie eine günstige Autoversicherung, 
https://www.finanztip.de/kfz-versicherung/ 
[4]Euro am Sonntag, Ausgabe 38/17, 23.09.2017, Der Preis ist heiß, S.
78-79 
[5]DISQ: Studie Vergleichsportale Kfz-Versicherungen, 
https://disq.de/2017/20170118-Portale-Kfz-Versicherungen.html 
[6]WIK-Consult: Vergleichsportale in Deutschland, 
http://www.wik.org/fileadmin/Studien/2018/2017_CHECK24.pdf

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Mit diesen Tipps senken Fahranfänger ihren Beitrag

Laut Kraftfahrt-Bundesamt gab es vergangenes Jahr rund eine Million Fahranfänger. Da die in der Regel über wenig Fahrpraxis verfügen, müssen sie hohe Versicherungsprämien bezahlen. Doch es geht auch günstiger. Der gemeinnützige Verbraucher-Ratgeber Finanztip hat recherchiert, wie junge Fahrer trotz fehlender Schadenfreiheitsklassen bei der Kfz-Versicherung sparen können. Die wichtigsten Tipps im Überblick.

Tipp 1: Die Eltern versichern das Auto als Zweitwagen

Am einfachsten lässt sich sparen, wenn die Eltern das Auto des Fahranfängers als Zweitwagen versichern und ihn oder sie als Fahrer eintragen. Hierbei steigt die Versicherungsprämie für den Erstwagen nicht. Der Beitrag für den Zweitwagen ist in der Regel günstiger, als wenn ein Führerscheinneuling das Fahrzeug selbst versichern würde. „Versicherungen stufen Zweitwagen mindestens in die Schadenfreiheitsklasse ½ ein“, sagt Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von Finanztip. „Oft gewähren sie sogar eine noch höhere Klasse oder sogar dieselbe Schadenfreiheitsklasse, mit der der Erstwagen versichert ist.“

Tipp 2: Mit Familientarifen den Beitrag senken

Möchten die Eltern das Auto des Kindes nicht auf ihren Namen versichern, kann es sich lohnen, bei der Versicherung der Eltern nach Familientarifen zu fragen. In der Regel stufen Versicherer junge Fahrer dann mit den Schadenfreiheitsjahren ein, die der Dauer des Führerscheinbesitzes entsprechen. Mindestens bekommen sie aber die Schadenfreiheitsklasse ½. Hinzu kommt: Hat der junge Fahrer schon vor dem Führerschein fürs Auto, den für ein Moped oder einen Trecker gemacht, zählt diese Zeit auch.

Tipp 3: Am Begleiteten Fahren teilnehmen

Jugendliche können schon mit 17 Jahren den Führerschein machen und sich im ersten Jahr von einem erwachsenen Fahrer begleiten lassen. Solche Fahranfänger verursachen statistisch gesehen weniger Unfälle. „Versicherer honorieren die zusätzliche Fahrpraxis, wenn die Fahranfänger mit 18 dann allein fahren“, sagt Tenhagen. Nach einer Stichprobe von Finanztip zahlen Fahranfänger, die zuvor ein Jahr in Begleitung gefahren sind, im Schnitt 38 Prozent weniger als normale Fahranfänger.

Tipp 4: Typische Fahranfänger-Autos meiden

Einige Automodelle sind vor allem bei Fahranfängern sehr beliebt. Dementsprechend tauchen sie öfter in der Unfallstatistik auf. „Das höhere Schadensrisiko schlägt sich in hohen Typklassen nieder“, sagt Tenhagen. Das verteuert die Versicherung. Autos wie der VW Polo, Opel Adam oder der Ford Fiesta gilt es daher zu vermeiden. Vor dem Autokauf sollten Käufer die Typklassen auf den Seiten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) prüfen.

Tipp 5: Auf unnötigen Kaskoschutz verzichten

Eine Haftpflichtversicherung ist für jedes Auto in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Kaskoversicherungen hingegen sind freiwillig. Bei älteren Autos mit geringem Restwert lohnt es sich oft nicht, eine teure Vollkaskoversicherung abzuschließen. „Bei der Teilkaskoversicherung sollten junge Versicherungsnehmer genau abwägen“, sagt Tenhagen. „Was kostet mich der Kaskoschutz im Verhältnis zum tatsächlichen Risiko, das mein Auto gestohlen, angezündet oder in einem Sturm demoliert wird?“ Wer eine Teilkasko abschließen möchte, sollte dies möglichst mit Selbstbeteiligung machen, denn das senkt die Prämie: „Wer 150 Euro des Schadens selbst bezahlt, spart im Schnitt 23 Prozent.“²

¹CHECK24 ²Finanztip Verbraucherinformation gemeinnützige GmbH

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