Westfalenpost: Gebot der Rücksichtnahme

Es wird hitzige Diskussionen nach der jüngsten Entscheidung des Bundesgerichtshofs zum Rauchen geben. Die einen fühlen sich zum wiederholten Mal gegängelt in einer überreglementierten Welt, die anderen sehen sich in ihrer Ansicht bestätigt, dass sie vom Staat vor den wissenschaftlich erwiesenen Gesundheitsgefahren durch das Rauchen geschützt werden müssen. Wo hört die persönliche Freiheit beim Rauchen auf, wann beginnt die Belästigung anderer Menschen? Der Bundesgerichtshof hat gut daran getan, keine allgemeingültigen rauchfreien Zeiten für Wohnungsbalkone festzulegen. Aber er hat richtigerweise das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme ganz hoch gehängt.

Ein Gebot, das auch ein zeitweises Rauchverbot auf dem Balkon rechtfertigt. Gerichte müssen immer dann eingreifen, wenn sich Menschen nicht verständigen können. Die stetig hohe Zahl der von der Justiz zu bearbeitende Nachbarschaftsstreitigkeiten zeigt, dass es vielerorts mit einem friedlichen Nebeneinander

KiKA-Produktionen im Wettbewerb um den Grimme-Preis 2015 / Der Kinderkanal von ARD und ZDF mit Doku-Reihe und Vorschulformat in Marl vertreten

Erfurt – Mit je einer Folge der beteiligten Partneranstalten HR, KiKA, MDR, rbb und SWR ist die Doku-Reihe “Schau in meine Welt!” in der Kategorie “Information & Kultur” als Serie/Mehrteiler für den 51. Grimme-Preis 2015 nominiert. In das Rennen um den Sonderis Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen gehen außerdem das Vorschulmagazin “ENE MENE BU … und dran bist du” (KiKA) und das Competition-Format “Kann es Johannes” (WDR).

“Es freut uns außerordentlich, mit einem Format wie ‘Schau in meine Welt!’, das für Offenheit und Toleranz und somit für Wertvermittlung im besten Sinne steht, für den Grimme-Preis nominiert zu sein”, so KiKA-Programmgeschäftsführer Michael Stumpf. “Mein herzlicher Dank gilt denjenigen, die an diesem senderübergreifenden Projekt so intensiv und erfolgreich arbeiten.” Weiterhin betont er: “Auch di

ZDF-Programmänderung ab Woche 04/15

Mainz – Woche 04/15

Fr., 23.1.

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14.05 ZDF SPORTextra (HD/UT)
Alpiner Ski-Weltcup
Super-Kombination Herren, Super-G
Zusammenfassung aus Kitzbühel/Österreich
Reporter: Michael Pfeffer
Moderation: Jana Thiel
Experte: Marco Büchel

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ca. 14.20 Uhr
Biathlon-Weltcup
7,5 km Sprint Damen
Übertragung aus Antholz/Italien
Reporter: Christoph Hamm, Herbert Fritzenwenger
Moderation: Alexander Ruda
Experte: Sven Fischer

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ca. 15.55 Uhr
Weltcup Nordische Kombination
Zusammenfassung aus Sapporo/Japan
Reporter: Volker Grube

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ca. 16.15 Uhr
Skeleton-Wel

19 Produktionen des ZDF und seiner Partnerkanäle für den 51. Grimme-Preis nominiert

Mainz – Mit 19 Produktionen stehen das ZDF und seine Partnerkanäle im Wettbewerb um den 51. Grimme-Preis.

In der Kategorie “Fiktion/Spezial” sind nominiert “Sewaldkrimi – Mörderische Hitze” (ZDF, Buch: Thomas Kirchner, Regie: Kai Wessel, Redaktion: Pit Rampelt ), “Die Frau hinter der Wand” (ZDF, Buch: Grzegorz Muskala, Robby Dannenberg, Regie: Grzegorz Muskala, Redaktion: Christian Cloos), “Zwei allein” (ZDF/ARTE, Buch: Friedrich Ani, Regie: Stephan Wagner, Redaktion: Karina Ulitzsch), “Das Zeugenhaus” (ZDF, Buch: Magnus Vattrodt, Regie: Matti Geschoneck, Redaktion: Reinhold Elschot und Stefanie von Heydwolff), “Die Schneekönigin” (ZDF, Buch: Anja Kömmerling und Thomas Brinx, Regie: Karola Hattop, Redaktion: Jörg von den Steinen und Dr. Irene Wellershoff), “Be my Baby (ZDF, Buch: Christina Schiewe, Petra Brix, Regie: Christina Schiewe, Redaktion: Christ

NOZ: Interview Medien mit Wolfgang Stumph, Schauspieler

Osnabrück – Wolfgang Stumph: Ausländerfeindlichkeit ist egoistisch und engstirnig

Dresdener Schauspieler: Diese Stadt und dieses Land gehören uns nicht allein – 68-Jähriger outet sich als Schnarcher

Osnabrück.- Der Dresdener Schauspieler Wolfgang Stumph hat sich im Zusammenhang mit den Pegida-Demonstrationen in seiner Heimatstadt klar von jeder Fremdenfeindlichkeit distanziert: “Es ist einfach eine Pflicht, Not leidenden Menschen, ganz gleich welcher Herkunft oder Glaubensrichtung, zu helfen. Diese Stadt und dieses Land gehören uns nicht alleine, uns gehört nur diese Erde,” sagte der 68-Jährige der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Samstagausgabe). Deshalb finde er “jede Form von Ausländerfeindlichkeit egoistisch, engstirnig und kleinbürgerlich”.

Stumph erinnerte an ein Zitat August des Starken, der als Kurfürst schon 1697 etwas gesetzlich habe festle

Friedrich Weber gestorben/ EKD trauert um ehemaligen Braunschweiger Landesbischof

Hannover – Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) trauert um den ehemaligen Braunschweiger Landesbischof und amtierenden geschäftsführenden Präsidenten der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), Prof. Dr. Friedrich Weber. Weber war in der Nacht zum 20. Januar in Frankfurt am Main verstorben. Er war von 2002 bis 2014 Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig.

Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, würdigte Weber als herausragende evangelische Persönlichkeit. “Friedrich Weber hat unsere Kirche in vielen Arbeitszusammenhängen überzeugend und kompetent vertreten. Besonders in ökumenischen Gesprächen war sein Urteil weitsichtig und verbindlich. Es ist ihm auf beeindruckende Weise gelungen, seine Leidenschaft für die Ökumene zu verbinden mit der Authentizität eigener Glaubensüberzeugungen. Sein plötzlicher Tod bes

Sechs NDR Produktionen für Grimme-Preis nominiert

Hamburg – Sechs NDR Produktionen und -Koproduktionen sind für den Grimme-Preis 2015 nominiert. In der Kategorie “Information & Kultur/Spezial” hat die Jury die beiden Dokumentationen “Unversöhnt” und “Das Mädchen. Was geschah mit Elisabeth K.?” (NDR/SWR) ausgewählt. Im Wettbewerb “Unterhaltung/Spezial” sind die Reihe “Der Tatortreiniger” und “Soul Kitchen” dabei, außerdem die ARTE/NDR-Koproduktion “Fraktus”. Der Fernsehfilm “Altersglühen – Speed Dating für Senioren” (WDR/NDR) ist in der Kategorie Wettbewerb Fiktion/Spezial dabei. Die Auszeichnungen werden am 27. März in Marl vergeben.

NDR Intendant Lutz Marmor: “Erneut sind zwei herausragende NDR Dokumentationen für den Grimme-Preis nominiert. Ebenso erfreulich ist, dass die Jury gleich vier Unterhaltungsproduktionen des NDR für den Wettbewerb benann

Das Erste / Aktualisierte Pressemeldung: 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – Ein Themenschwerpunkt im Ersten

München – Am 27. Januar 2015 jährt sich zum 70. Mal ein Gedenktag aus dem finstersten Kapitel der deutschen Geschichte: Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch Truppen der Roten Armee. Der Befreiung von Auschwitz widmet Das Erste einen Schwerpunkt:

Den Auftakt macht “Günther Jauch” am Sonntag, 25. Januar 2015, 21.45 Uhr: Er wird in seiner Sendung mit Auschwitz-Überlebenden schen.

Am Montag, 26. Januar 2015, um 22.45 Uhr heißt “Die Story im Ersten: Ich fahre nach Auschwitz”. Die Dokumentation beobachtet unterschiedliche Deutsche, darunter Jugendliche, während und nach ihrem Besuch in der Gedenkstätte.

Anschließend steht die internationale Koproduktion “Night will fall” auf dem Programm: Bei der Befreiung der Konzentrationslager drehten die Alliierten schockierende Bilder, die die Vernichtungspolitik der Nazis beweisen sollten. Alfred Hitchcock wur

Rheinische Post: Rauchstopp für Balkonien

Raucher können einem nur noch leid tun. Erst werden sie aus öffentlichen Gebäuden verbannt, dann aus der Kneipe verjagt. Jetzt ist nicht einmal mehr der eigene Balkon als Qualm-Reservat zugelassen. Der Bundgerichtshof verpflichtet Mieter zu rauchfreien Zeiten – auch vor der eigenen Balkontür. Das erprobte Argument: “Rücksicht auf andere . . .” Denn der Duft von Freiheit und Abenteuer könnte auch zum Nachbarn ziehen. Wer heute noch rauchen will, geht meilenweit, nicht mehr nur zum Automaten, sondern in eine eigens ausgewiesene Räucherecke. Der BGH hat den Rauchern etwas gehustet.

Zu Recht, er bestätigt die Auffassung, dass da, wo Vernunft im Umgang miteinander nicht aus Einsicht garantiert ist, Grenzen gezogen werden müssen. Im einschlägigen Fall hätte auch eine Verständigung zwischen den Balkon-Nachbarn zum selben Ergebnis führen können. Motto: “Wer wird denn gleich in die Luft gehen?” So aber hatte das Landgericht Potsdam die undan

Tierärzte und BUND fordern „Bundesagentur Antibiotika“ und Abschaffung von Medikamentenrabatten

Zur Reduzierung des Verbrauchs von Antibiotika in der Nutztierhaltung haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin (GGTM) von der Bundesregierung die Einrichtung einer zentralen “Bundesagentur Antibiotika” gefordert. Aufgabe einer solchen Behörde müsse sein, den zu hohen Antibiotika-Einsatz und dessen negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen und Tieren zu bekämpfen. “In vielen Fällen wirken Antibiotika, die für die Behandlung von Menschen besonders wichtig sind, nicht mehr”, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. “Die Abgabe und das Preissystem für in der Tierhaltung eingesetzte Antibiotika müssen dringend neu geregelt werden.

Ursache für den zu hohen Einsatz von Antibiotika sind die nicht artgerechten Haltungsbedingungen für die Tiere. Bundesagrarminister Christian Schmidt muss endlich für Verbesserungen sorgen. Geht es den Tieren gut, müssen Antibiot