„Das, was wir uns in unseren kühnsten Träumen vorgestellt haben, hat sich materialisiert“

Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche präsentiert mit dem Conceptcar “F 015 Luxury in Motion” die visionäre Antwort auf die sich rapide verändernde Welt INTERVIEW MIT DR. DIETER ZETSCHE

“Das Auto wird sich vom Fahrzeug hin zum privaten Rückzugsraum wandeln”. Mit dieser Zukunftsvision trat Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche am Vorabend der CES, der größten Messe für Unterhaltungselektronik der Welt, vor die Presse. Mehr und mehr wird die Messe in Las Vegas zu einer Automesse. Ein Zeichen dafür: Zwei der fünf prestigeträchtigen Keynotes wurden zum Messestart von Automobil-Chefs gehalten. Neben dem Ford-Chef war das zum Jahresanfang 2015 Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche. Mercedes-Benz präsentiert auf der CES mit der autonom fahrenden Luxuslimousine “F 015″ eine visionäre Antwort auf eine sich rapide ändernde Welt. Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der Mega-Städte, in denen mehr als zehn Millionen Menschen leben, von heute rund 30 auf über 4

Saskia Vester: „Ja, ich leide unter Existenzangst!“

Hamburg – Obwohl sie häufig und vielfältig in Film- und Fernsehrollen besetzt wird, leidet Schauspielerin Saskia Vester, 55, unter Existenzängsten. Im exklusiven Interview mit der Zeitschrift MEINS sagt sie dazu: “Schauspieler leben ohne Netz, was Beschäftigung und Altersversorgung betrifft. Ausruhen geht nicht. Ich weiß nie, ob mich nächstes Jahr noch jemand sehen oder besetzen will!”

Der Zusammenhalt ihrer Familie war immer das Wichtigste, sagt Saskia Vester in MEINS. Und weiter: “Mein Mann und ich haben alles gemeinsam angepackt. Mein Mann war eine Zeit lang Hausmann, und ich wurde regelmäßig gefragt: Wie geht denn Ihr Mann mit dieser Rolle um!? Ich habe geantwortet: Fragt ihr die Frauen auch: Wie geht ihr mit der Hausfrauen-rolle um? Mein Mann hat gar kein Problem als Hausmann, weil er eben emanzipiert und selbstbewusst ist!”

Auch über die schönen, positiven Seiten des Älterwerdens spricht Saskia Vester in MEINS: “Ich

Hannelore Elsner: „Ohne Melancholie könnte ich gar nicht leben!“

Hamburg – Sie hat in 55 Berufsjahren Film- und Fernsehgeschichte geschrieben: Hannelore Elsner, 72, spielt, dreht und wird mit allen wichtigen Filmpreisen geehrt. “Ich liebe meinen Beruf, er ist mein Leben, er ist meine Berufung”, sagt die Schauspielerin im Interview mit der Zeitschrift MEINS. “Wichtig für mich ist, den Mut zu haben, jederzeit etwas Neues zu beginnen. Sich am Leben zu freuen. Lebendig bleiben und nicht müde werden. Das Ziel sollte doch sein, dass das Leben immer schöner wird.”

“Ich werde auch dünnhäutiger und empfindlicher”, sagt Hannelore Elsner im MEINS-Interview. Und weiter: “Ich bin sensibel und stark und schwach. Und verletzbar und emotionale. Glamourös bin ich, wenn ich über den roten Teppich gehe. Sonst bin ich, wie ich bin.” Weiter sagt Hannelore Elsner in MEINS: “Ohne Sehnsucht bin ich verloren. Sehnsucht ist ein lebendiges, unser Herz erweiterndes Gefühl. Meine Lust an der Sehnsucht

„Täter, Opfer, Polizei – Vermisst: Spurlos verschwunden in Berlin und Brandenburg“

Der rbb-Kriminalreport “Täter, Opfer, Polizei” greift bisher ungeklärte Vermisstenfälle wieder auf. Zu sehen sind die beiden Sondersendungen “Vermisst: Spurlos verschwunden in Berlin und Brandenburg” am 7. Januar und 14. Januar 2015, jeweils um 20.15 Uhr, im rbb Fernsehen.

Mehr als 8.000 Menschen verschwinden pro Jahr in Berlin und Brandenburg, oft sucht die Polizei mehrere Jahrzehnte nach ihnen. Gibt es noch Hoffnung, diese Menschen zu finden? Sind sie einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen? Oder haben sie vielleicht anderswo ein neues Leben begonnen?

Moderator Uwe Madel präsentiert in jeder Sendung Vermisstenschicksale aus Berlin und Brandenburg und versucht zu rekonstruieren, was passiert sein könnte. Die Beiträge zu den einzelnen Fällen stellen an Originalschauplätzen die letzten Stunden vor dem Verschwinden nach. Familie, Freunde, Nachbarn werden befragt und erinnern sich, was damals geschehen ist. Ermittler der Vermisstenstelle

WAZ: Geschichten, die uns berühren

Wir haben diese Geschichten oft gehört. Von der Oma, vom Opa, von Onkeln und Tanten. Die Geschichten vom Erstkontakt mit dem amerikanischen Soldaten (“Ein Schwarzer”), von weißen Flaggen, von eiligst verborgenen Hitlerbildern, von der Angst vor Vergewaltigung oder vom Durchatmen: Endlich eine neue Zeit!

Wir haben sie oft gehört, aber wir werden sie offenbar nicht leid. 70 Jahre nach Kriegsende serviert uns das ZDF einen Geschichts-Mehrteiler, und Millionen sehen zu. Warum? Weil uns alle die uralte Menschheitsfrage umtreibt, woher wir kommen; weil solche Filme uns daran erinnern, dass Freiheit nicht vom Himmel fällt und Wohlstand zerbrechlich ist; und weil sie uns erklären, wie weh Weltgeschichte tut, wenn sie denn vor der eigenen Haustür auftaucht. Geschichten helfen dabei, Gut und Böse, Richtig und Falsch, Opfer und Täter zu unterscheiden. Oder zu erkennen, wie eng verwandt dies alles mitunter ist. Erzählen wir uns ruhig solche Geschichten, schauen wir s

junge Welt: XX. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz

Otto Köhler begeht seinen 80. Geburtstag mit Eröffnungsvortrag

Die Tageszeitung junge Welt veranstaltet am Samstag, 10. Januar 2015, bereits die XX. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz in der Urania Berlin. Der Hamburger Journalist und Schriftsteller Otto Köhler begeht seinen 80. Geburtstag mit dem Eröffnungsvortrag:

Ja, ich bin es, Thersites – Schmäher aller Kriege, ihrer Feldherrn, ihrer Propagandisten und ihrer Professoren.

Seit Jahrzehnten ist Otto Köhler, geboren am 10. Januar 1935, einer der kritischsten Chronisten der BRD. Als 2009 die Jubelfeiern zum 60. Jahrestag der Verabschiedung des Grundgesetzes und zum 20. der DDR-Grenzöffnung anhoben, meldete er sich mit einer Reihe von Beiträgen zu Wort, in denen er die Nachkriegsgeschichte dieser Republik gegen den Strich bürstete. Solcherart Staatsereignisse bewirken bei ihm stets einen Produktivitätsschub. So war bei ihm nachzulesen, wie der spätere Bundeskanzler Ludwig Erhard im Januar

„Exit“ – ARD Radio Tatort im Januar vom Westdeutschen Rundfunk mit Uwe Ochsenknecht und der „Task Force Hamm“

Hamburg – Scholz ahnt nichts Böses, als er einen Anruf von seinem ehemaligen Kollegen Kurrat bekommt. Aber Kurrat ist schwer in der Klemme. Als Undercover-Agent des Landeskriminalamtes im Dortmunder Rockerclub “Chulos” lebt er auf beiden Seiten des Gesetzes. Und es gibt Anzeichen, dass es beim LKA eine undichte Stelle gibt. Kurrat will raus – allerdings zu seinen Bedingungen. Nachdem sich auch das LKA umgehend, aber ergebnislos einschaltet, ist das Team aus Hamm gespalten. Als Kurrat ihm von einem bevorstehenden Drogendeal erzählt, beschließt Scholz, das Spiel mitzuspielen – er sieht die große Chance, aus Hamm rauszukommen.

ARD Radio Tatort mit Uwe Ochsenknecht, Matthias Leja, Sönke Möhring, Hans Peter Hallwachs und vielen anderen. Autor: Dirk Schmidt; Regie: Claudia Johanna Leist.

Dirk Schmidt, geboren 1964 in Essen, studierte nach dem Abitur Geschichte, Germanistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Ruhr-Universit

„ZDF-History: Elvis und Priscilla – Der King und das Mädchen“

ZDF blickt hinter den Mythos einer großen Liebe

Am 8. Januar 2015 wäre der 80. Geburtstag des King of Rock ‘n’ Roll, Elvis Presley. Aus diesem Anlass zeigt das ZDF am Sonntag, 11. Januar 2015, 23.30 Uhr, “Elvis und Priscilla – Der King und das Mädchen”. Die Autorinnen Natascha Walter und Annette Baumeister blicken für “ZDF-History” hinter den Mythos dieser großen Liebe.

Es klingt wie ein modernes Märchen: Elvis Presley ist wie verzaubert, als er 1959 in Wiesbaden das erste Mal auf die 14-jährige Priscilla Beaulieu trifft. Doch die Begegnung ist arrangiert, die Schülerin hat alles dafür getan, ihr Idol zu treffen. Alsbald findet sich die minderjährige Freundin des Superstars allein und verlassen in dessen Villa in Memphis wieder, während Elvis als vorgeblicher Junggeselle auf Tournee geht. Jahre später heiraten die beiden, obwohl ihre Liebe längst abgekühlt ist. Auch Priscilla hat Affären. Für sie gleicht die S

Name nicht nötig / Bei Eigenbedarf muss man nicht sagen, wer der Partner ist

Ein heftiger Streitpunkt zwischen Vermietern und Mietern sind die Eigenbedarfskündigungen. Immer wieder wird den Eigentümern unterstellt, sie schöben den Eigenbedarf nur vor, um unliebsame Mieter los zu werden. Deswegen gibt es genaue Regeln. Diese gehen nach Information des Infodienstes Recht und Steuern aber nicht so weit, dass sogar der Name des Lebenspartners genannt werden muss, mit dem der Eigenbedarfsberechtigte zusammenziehen und die Wohnung beanspruchen will. (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 284/13)

Der Fall: Ein Ehepaar hatte eine 158 Quadratmeter große Wohnung vermietet. Eines Tages ging dem Mieter eine Eigenbedarfskündigung zu. Die Begründung: Die Tochter des Paares, die bisher in der Nähe auf 80 Quadratmetern wohnte, benötige das Objekt, um gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten einen Hausstand zu gründen. Nun zog der Mieter vor Gericht und monierte einen Formfehler in der Eigenbedarfskündigung: Der Name des Lebensgefährten fehle.

Das Urte

Nur Rohbau gekauft? Fiskus und Bauherr stritten um die Höhe der Grunderwerbsteuer

Grundstückskäufer sind bestrebt, den Nennwert des erworbenen Objekts gegenüber dem Finanzamt gering zu halten, denn danach bemisst sich die Grunderwerbsteuer. Auf raffinierte Vertragsgestaltungen reagiert der Fiskus nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS überaus empfindlich und wird dabei von der Rechtsprechung unterstützt.

(Finanzgericht Düsseldorf, Aktenzeichen 7 K 3536/12)

Der Fall: Laut Vertrag erwarben Immobilienkäufer ein Grundstück mit Rohbau. Die Grunderwerbsteuer für diese Transaktion betrug gut 18.000 Euro und wurde zunächst vom Finanzamt auch vorbehaltlich so festgesetzt. Doch dann stellte sich heraus, dass in einer Anlage zum Vertrag auch gleich der Innenausbau bis hin zum Tapezieren geregelt worden war. Rechnete man die Kosten für diese späteren Arbeiten hinzu, dann erhöhte sich der Kaufpreis und demzufolge auch die Grunderwerbsteuer. Der Fiskus forderte nun knapp 25.000 Euro.

Das Urteil: Die Düsseldorfer Finanzrichte