Tierärzte und BUND fordern „Bundesagentur Antibiotika“ und Abschaffung von Medikamentenrabatten

Zur Reduzierung des Verbrauchs von Antibiotika in der Nutztierhaltung haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin (GGTM) von der Bundesregierung die Einrichtung einer zentralen “Bundesagentur Antibiotika” gefordert. Aufgabe einer solchen Behörde müsse sein, den zu hohen Antibiotika-Einsatz und dessen negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen und Tieren zu bekämpfen. “In vielen Fällen wirken Antibiotika, die für die Behandlung von Menschen besonders wichtig sind, nicht mehr”, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. “Die Abgabe und das Preissystem für in der Tierhaltung eingesetzte Antibiotika müssen dringend neu geregelt werden.

Ursache für den zu hohen Einsatz von Antibiotika sind die nicht artgerechten Haltungsbedingungen für die Tiere. Bundesagrarminister Christian Schmidt muss endlich für Verbesserungen sorgen. Geht es den Tieren gut, müssen Antibiot

Lebensversicherer wollen Zinsen senken – Widerrufsmöglichkeiten der Verbraucher

Lebensversicherungen dienen vielen Verbrauchern als Altersvorsorge. Doch die gerät zunehmend ins Wanken. Denn viele Lebensversicherer wollen in diesem Jahr die laufende Verzinsung senken.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater führen aus: Überraschend kommt die Meldung nicht: Viele Lebensversicherer wollen in diesem Jahr die Zinsen senken, berichtet “Fonds professionell online”. Das gehe aus einer Übersicht der Rating-Agentur Assekurata von 69 Lebensversicherern in Deutschland hervor. Demnach wollen die meisten Lebensversicherer die laufende Verzinsung senken.

Für die Verbraucher, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben, sind das schlechte Nachrichten. Denn ihre finanzielle Planung könnte dadurch gehörig ins Wanken geraten. Allerdings ist die vorzeitige Kündigung der Police in der Regel auch keine Alternative, da der Rückkaufswert meistens enttäuschend ist und die Verbraucher dann mit erheblichen finanziellen Verlusten rechnen müssen. Allerdings

Knapp jeder Zweite fürchtet sich vor Anschlägen auch in Deutschland

Deutschlandtrend im ARD-MorgenmagazinNach Paris

Eine Woche nach den Attentaten in Paris ist die Angst vor Terroranschlägen auch in Deutschland weiterhin groß: 45 Prozent der Bürger befürchten, dass es in nächster Zeit auch hierzulande terroristische Anschläge geben könnte. Eine knappe Mehrheit der Deutschen (53 Prozent) teilt diese Sorgen nicht. Im Vergleich zum Deutschlandtrend am Tag nach dem Anschlag auf die “Charlie Heb-do”-Redaktion ist die Besorgnis, dass sich diese Verbrechen auch in Deutschland ereignen könnten, nur geringfügig kleiner geworden (Von 49 Prozent auf 45 Prozent).

Zwei Drittel fordern mehr Anstrengungen bei der Sicherheit

Auch sonst drücken die Bürger ihre Sorge vor Terrorismus aus, einen Einfluss auf das alltägliche Verhalten gibt allerdings nur eine Minderheit an. Zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) sind der Meinung, dass mehr getan werden müsste, um mögliche Sicher-heitslücken zu finden. Eine deutliche Meh

BLL begrüßt Bildungsinitiative der Regierungsfraktionen im Bereich Ernährung

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) begrüßt mit Blick auf den Antrag von CDU/CSU und SPD zum Thema “Gesunde Ernährung stärken – Lebensmittel wertschätzen” das Engagement der Fraktionen die Ernährungsbildung zu fördern. BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff erläutert: “Ernährungsbildung und Aktionen zur Förderung der Bewegung sind der Schlüssel zum Erfolg in Sachen Übergewichtsprävention, deshalb teilen wir die Auffassung der Bundesregierung, dass Maßnahmen wie der Ernährungsführerschein weiter vorangetrieben werden.” Der Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft selbst klärt z. B. umfassend über die Themen Lebensmittelkennzeichnung, das Mindesthaltbarkeitsdatum oder auch Zusatzstoffe auf.

Auch die Verfügbarkeit der Lebensmittel für alle Bevölkerungsschichten unabhängig vom Einkommen ist ein entscheidender Faktor für Minhoff: “Es ist eine wichtige Errungenschaft der Lebensmittelbran

Winkelmeier-Becker/Heck: Urteil des Europäischen Gerichtshofes stärkt Verbraucherrechte

Bei Online-Buchungen müssen volle Flugkosten ausgewiesen werden

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) am heutigen Donnerstag entschieden, dass bei Online-Buchungen bei jedem Flug ab einem Flughafen in der EU von Anfang an der zu zahlende Endpreis ausgewiesen werden muss. Hierzu erklären die rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker, und der Berichterstatter Stefan Heck: “Wir begrüßen das Urteil des EuGH gerade im Hinblick auf die zunehmende Beliebtheit von Online-Buchungen. Die Entscheidung sorgt für mehr Transparenz und schafft Klarheit für Verbraucher. Kunden von Flug- und Reiseportalen im Internet müssen somit beim Vergleichen der Preise nicht mehr im Kleingedruckten nach zusätzlichen, versteckten Kosten suchen.

Dies sorgt für volle Kostentransparenz und Verlässlichkeit für die Verbraucher. Es liegt nun an den Betreibern der Flug- und Reiseportale, diese Entscheidung des EuGH schnellstm

IVA: Überzogene EU-Regulierung erschwert wirksamen Pflanzenschutz

Praktiker berichten von den Folgen: Schäden und Ernteverluste

Den deutschen Landwirten fällt die wirksame Bekämpfung von Schadinsekten und Pflanzenkrankheiten immer schwerer – weil es an zugelassenen Mitteln gegen Schädlinge fehlt oder weil bewährte Mittel von den Behörden vom Markt genommen werden. Zusätzlich bedrohen neue Schädlinge, die im Zuge der Klimaveränderung zu uns kommen, ihre Ernten. Durch die restriktive Pflanzenschutzpolitik der Europäischen Union werden sich diese Probleme in den kommenden Jahren weiter verschärfen.

Diesen ernüchternden Ausblick präsentierte der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) heute bei einem Pressegespräch anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Wie real die Bedrohung schon jetzt ist, zeigten die Berichte von zwei Praktikern aus der Landwirtschaft, dem Rapsanbauer Hans Behn aus Mecklenburg-Vorpommern und dem Winzer Norbert Weber aus Südbaden: Schädlinge wie die Kleine Kohlfliege (Raps) und die

Eckpunkte-Papier zur Regelung der Syndikusanwaltstätigkeit

Der Bundesverband der Unternehmensjuristen e. V. (BUJ) begrüßt die Initiative des Bundesministers der Justiz und für Verbraucherschutz, Heiko Maas, die berufsrechtliche Stellung der Syndikusanwälte in der Bundesrechtsanwaltsordnung zu regeln, um so die durch die Urteile des Bundessozialgerichts vom 3. April 2014 entstandene Rechtsunsicherheit wieder zu beseitigen. “Für viele Syndikusanwälte und deren Arbeitgeber haben die Entscheidungen des Bundessozialgerichts vom April 2014 erhebliche Folgen und den Urteilen liegt ein Berufsbild des Syndikusanwalts zugrunde, das nicht der tatsächlichen Lebenspraxis entspricht und daher ist es wichtig, dass dies durch die Initiative des Bundesministers der Justiz und für Verbraucherschutz korrigiert wird”, erklärt die Präsidentin des BUJ, Elisabeth Roegele.

Die Urteile des Bundessozialgerichts hatten den Syndikusanwälten die Anwaltsstellung in ihrer Tätigkeit für ihren Arbeitgeber grundsätzlich abgesprochen. Insofer

NABU fordert von Minister Schmidt einen Kurswechsel in der Agrarpolitik

Der NABU hat von Bundesagrarminister Christian Schmidt mehr Engagement für eine umwelt- und naturverträgliche Agrarpolitik gefordert. Unter dem Motto “Wir haben es satt!” ruft der NABU mit vielen anderen Organisationen an diesem Samstag in Berlin zum fünften Mal zur Demonstration für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft auf. “Der dringend notwendige Kurswechsel in der Landwirtschaft lässt seit Jahren auf sich warten, obwohl die Probleme bekannt sind. Ausgeräumte Landschaften, Artenschwund, die Belastung von Böden durch den übermäßigen Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden, Massentierhaltungen und immer wiederkehrende Futtermittel-Skandale sind die Folgen dieser von der Agrarindustrie bestimmten Politik. Minister Schmidt muss seine Politik endlich konsequent an den Herausforderungen im Bereich Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz ausrichten”, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke, der auch am Samstagmittag bei der Auftaktkundgebung am

Umfrage zum elektronischen Bezahlen in der Verwaltung

Effizient durch weniger Bargeld: Kommunen wollen sich besser aufstellen Mit dem E-Government-Gesetz soll auch die Verwaltung auf elektronische Bezahlverfahren umgestellt werden – für mehr Effizienz und weniger Ressourceneinsatz. Viele Kommunen sind hier bereits gut aufgestellt. Der Bargeldanteil wird damit auch in der Verwaltung weiter sinken. So prophezeien es 71 kommunal Verantwortliche in einer Umfrage im […]

Thüringische Landeszeitung: Nazijargon als Vorbild

“Lügenpresse” zu Recht ein Unwort

Gelegentlich beschleicht uns Redakteure das Gefühl, ein Thema richtig aufgegriffen zu haben. Der gestrige Leitartikel handelte davon, dass vor allem die Politik die hohen Teilnehmerzahlen bei Pegida-Demonstrationen als Anlass nehmen muss, das eigene Handeln zu hinterfragen – das hat vor allem von linker Seite Kritik ausgelöst.

Mehr als einmal schallte auch uns der Anwurf “Lügenpresse” entgegen – meist in anonymen Kommentaren auf unserer Internetseite. In Dresden hat er sich zum Kampfbegriff vieler Pegida-Demonstranten entwickelt, die sich falsch dargestellt sehen. Allein, es darf als problematisch gesehen werden, wenn sich zahlreiche Menschen berufen fühlen, diesen von Nazis mehr als einmal gebrauchten Terminus zu skandieren. Einerseits wollen viele bei Pegida nicht mit Rechten in die gleiche Ecke gestellt werden. Andererseits demonstrieren sie aber einträchtig mit jenen, die sich – off