BLL begrüßt Bildungsinitiative der Regierungsfraktionen im Bereich Ernährung

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) begrüßt mit Blick auf den Antrag von CDU/CSU und SPD zum Thema “Gesunde Ernährung stärken – Lebensmittel wertschätzen” das Engagement der Fraktionen die Ernährungsbildung zu fördern. BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff erläutert: “Ernährungsbildung und Aktionen zur Förderung der Bewegung sind der Schlüssel zum Erfolg in Sachen Übergewichtsprävention, deshalb teilen wir die Auffassung der Bundesregierung, dass Maßnahmen wie der Ernährungsführerschein weiter vorangetrieben werden.” Der Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft selbst klärt z. B. umfassend über die Themen Lebensmittelkennzeichnung, das Mindesthaltbarkeitsdatum oder auch Zusatzstoffe auf.

Auch die Verfügbarkeit der Lebensmittel für alle Bevölkerungsschichten unabhängig vom Einkommen ist ein entscheidender Faktor für Minhoff: “Es ist eine wichtige Errungenschaft der Lebensmittelbran

Winkelmeier-Becker/Heck: Urteil des Europäischen Gerichtshofes stärkt Verbraucherrechte

Bei Online-Buchungen müssen volle Flugkosten ausgewiesen werden

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) am heutigen Donnerstag entschieden, dass bei Online-Buchungen bei jedem Flug ab einem Flughafen in der EU von Anfang an der zu zahlende Endpreis ausgewiesen werden muss. Hierzu erklären die rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker, und der Berichterstatter Stefan Heck: “Wir begrüßen das Urteil des EuGH gerade im Hinblick auf die zunehmende Beliebtheit von Online-Buchungen. Die Entscheidung sorgt für mehr Transparenz und schafft Klarheit für Verbraucher. Kunden von Flug- und Reiseportalen im Internet müssen somit beim Vergleichen der Preise nicht mehr im Kleingedruckten nach zusätzlichen, versteckten Kosten suchen.

Dies sorgt für volle Kostentransparenz und Verlässlichkeit für die Verbraucher. Es liegt nun an den Betreibern der Flug- und Reiseportale, diese Entscheidung des EuGH schnellstm

IVA: Überzogene EU-Regulierung erschwert wirksamen Pflanzenschutz

Praktiker berichten von den Folgen: Schäden und Ernteverluste

Den deutschen Landwirten fällt die wirksame Bekämpfung von Schadinsekten und Pflanzenkrankheiten immer schwerer – weil es an zugelassenen Mitteln gegen Schädlinge fehlt oder weil bewährte Mittel von den Behörden vom Markt genommen werden. Zusätzlich bedrohen neue Schädlinge, die im Zuge der Klimaveränderung zu uns kommen, ihre Ernten. Durch die restriktive Pflanzenschutzpolitik der Europäischen Union werden sich diese Probleme in den kommenden Jahren weiter verschärfen.

Diesen ernüchternden Ausblick präsentierte der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) heute bei einem Pressegespräch anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Wie real die Bedrohung schon jetzt ist, zeigten die Berichte von zwei Praktikern aus der Landwirtschaft, dem Rapsanbauer Hans Behn aus Mecklenburg-Vorpommern und dem Winzer Norbert Weber aus Südbaden: Schädlinge wie die Kleine Kohlfliege (Raps) und die

Eckpunkte-Papier zur Regelung der Syndikusanwaltstätigkeit

Der Bundesverband der Unternehmensjuristen e. V. (BUJ) begrüßt die Initiative des Bundesministers der Justiz und für Verbraucherschutz, Heiko Maas, die berufsrechtliche Stellung der Syndikusanwälte in der Bundesrechtsanwaltsordnung zu regeln, um so die durch die Urteile des Bundessozialgerichts vom 3. April 2014 entstandene Rechtsunsicherheit wieder zu beseitigen. “Für viele Syndikusanwälte und deren Arbeitgeber haben die Entscheidungen des Bundessozialgerichts vom April 2014 erhebliche Folgen und den Urteilen liegt ein Berufsbild des Syndikusanwalts zugrunde, das nicht der tatsächlichen Lebenspraxis entspricht und daher ist es wichtig, dass dies durch die Initiative des Bundesministers der Justiz und für Verbraucherschutz korrigiert wird”, erklärt die Präsidentin des BUJ, Elisabeth Roegele.

Die Urteile des Bundessozialgerichts hatten den Syndikusanwälten die Anwaltsstellung in ihrer Tätigkeit für ihren Arbeitgeber grundsätzlich abgesprochen. Insofer

NABU fordert von Minister Schmidt einen Kurswechsel in der Agrarpolitik

Der NABU hat von Bundesagrarminister Christian Schmidt mehr Engagement für eine umwelt- und naturverträgliche Agrarpolitik gefordert. Unter dem Motto “Wir haben es satt!” ruft der NABU mit vielen anderen Organisationen an diesem Samstag in Berlin zum fünften Mal zur Demonstration für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft auf. “Der dringend notwendige Kurswechsel in der Landwirtschaft lässt seit Jahren auf sich warten, obwohl die Probleme bekannt sind. Ausgeräumte Landschaften, Artenschwund, die Belastung von Böden durch den übermäßigen Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden, Massentierhaltungen und immer wiederkehrende Futtermittel-Skandale sind die Folgen dieser von der Agrarindustrie bestimmten Politik. Minister Schmidt muss seine Politik endlich konsequent an den Herausforderungen im Bereich Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz ausrichten”, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke, der auch am Samstagmittag bei der Auftaktkundgebung am

Umfrage zum elektronischen Bezahlen in der Verwaltung

Effizient durch weniger Bargeld: Kommunen wollen sich besser aufstellen Mit dem E-Government-Gesetz soll auch die Verwaltung auf elektronische Bezahlverfahren umgestellt werden – für mehr Effizienz und weniger Ressourceneinsatz. Viele Kommunen sind hier bereits gut aufgestellt. Der Bargeldanteil wird damit auch in der Verwaltung weiter sinken. So prophezeien es 71 kommunal Verantwortliche in einer Umfrage im […]

Thüringische Landeszeitung: Nazijargon als Vorbild

“Lügenpresse” zu Recht ein Unwort

Gelegentlich beschleicht uns Redakteure das Gefühl, ein Thema richtig aufgegriffen zu haben. Der gestrige Leitartikel handelte davon, dass vor allem die Politik die hohen Teilnehmerzahlen bei Pegida-Demonstrationen als Anlass nehmen muss, das eigene Handeln zu hinterfragen – das hat vor allem von linker Seite Kritik ausgelöst.

Mehr als einmal schallte auch uns der Anwurf “Lügenpresse” entgegen – meist in anonymen Kommentaren auf unserer Internetseite. In Dresden hat er sich zum Kampfbegriff vieler Pegida-Demonstranten entwickelt, die sich falsch dargestellt sehen. Allein, es darf als problematisch gesehen werden, wenn sich zahlreiche Menschen berufen fühlen, diesen von Nazis mehr als einmal gebrauchten Terminus zu skandieren. Einerseits wollen viele bei Pegida nicht mit Rechten in die gleiche Ecke gestellt werden. Andererseits demonstrieren sie aber einträchtig mit jenen, die sich – off

Betrieblicher Brandschutz: Löschpflicht bei entstehenden Bränden

Unternehmer haben für intakte Feuerlöscheinrichtungen und eigene Brandschutzhelfer zur ersten Brandbekämpfung zu sorgen

Das deutsche Strafgesetzbuch (StGB) kennt hier kein Pardon: “Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten und möglich ist”, so steht es in § 323c StGB, dem droht eine “Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe”. Unterlassene Hilfeleistung ist also kein Kavaliersdelikt.

“Dies gilt auch im Brandfall”, betont Carsten Wege, Geschäftsführer des Bundesverbandes Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf). “Die Löschpflicht bei entstehenden Bränden greift, sofern dies mit verfügbaren Löschmitteln noch gefahrlos möglich ist”. Sollten bei einem Brand Menschen zu Schaden oder gar zu Tode kommen, haftet der Inhaber des betroffenen Betriebes persönlich – falls ihm schuldhaftes Verhalten wegen mangelhafter Brand

Heute Abend: Edward Snowden im ARD

«Wenn das Netz zur Waffe wird», heisst ein Bericht, den die ARD heute Montagabend leider erst um 23.30 Uhr ausstrahlt. In einem exklusiven Interview mit dem amerikanischen Sender WGBH, dem NDR (ARD) und Servus TV enthüllt Whistleblower Edward Snowden, wie die NSA und andere Nachrichtendienste das Netz zur Waffe machen. ARD kündigt die Sendung wie folgt an: Eindringlich warnt der ehemalige Mitarbeiter der NSA, das weltweite Abhören und Datensammeln der NSA sei nur die Vorstufe, die einem weiterreichenden Ziel diene. Das Cyber Command der USA marschiere über digitale Schwachstellen ein, um das Internet zu besetzen – und dann gezielt angreifen zu können. Snowden benennt konkrete Programme und beschreibt, was passieren kann, wenn die USA künftig Krieg im Netz führen. Menschen werden sterben, warnt Snowden. «Das Internet sollte Frieden und Demokratie fördern und keine Waffe sein», so der Whistleblower. Auch über private Computer werden Angriffe lanciert: Das Bundesamt für

Mittelbayerische Zeitung: Die Addition

Regensburg – Zerrieben zwischen Kindern, Haushalt und Job. Überall wollen Frauen ihr Bestes geben – und am Ende bleiben sie selbst auf der Strecke. Und schuld daran sind sie laut einer neuen Umfrage selbst. Frauen stecken sich zu hohe Ziele. Dabei müssten sie sich doch nur ein bisschen locker machen, oder? Doch wo anfangen? Schmutz übersehen? Wäsche mehrere Tage tragen? Kinder beim Lernen sich selbst überlassen und ihnen obendrein die zeitraubenden Hobbys streichen? Oder lieber doch den Chef mit gedrosselter Motivation überraschen? Die Autorinnen Susanne Garsoffky und Britta Sembach haben ein Buch über “Die Alles ist möglich-Lüge” geschrieben. Ihr Fazit: Eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie gibt es nicht. Es bleibt immer eine Addition. Und zur Summe aller Anstrengungen darf man dann noch das schlechte Gewissen rechnen, das die Frauen plagt. Eine pauschale Lösung für das Dilemma gibt es nicht. Wer Kinder und Job schaffen will, der braucht einfac