Politiker-Ranking: Spitzenplätze für Merkel und Habeck

RTL/n-tv-Trendbarometer FORSA-AKTUELL: Kramp-Karrenbauer minus 19, Merz plus 8 Punkte

Politiker-Ranking: Spitzenplätze für Merkel und Habeck

Merkel bleibt Nummer 1 / Habeck holt auf In der Bewertung der Spitzen-Politiker gibt es im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer starke Veränderungen. Nur an der Spitze und am Ende des Politiker-Rankings bleibt alles wie gehabt: Angela Merkel steht weiter auf Platz 1, mit 58 von 100 möglichen Punkten (minus 2 Punkte gegenüber dem Januar 2019), gefolgt vom Grünen-Chef Robert Habeck (54 Punkte, plus 4). Auf den beiden letzten Plätzen stehen, mit jeweils 11 Punkten, die AfD-Fraktionschefs Alice Weidel und Alexander Gauland (keine Veränderung).

Die Bewertung der Politiker erfolgt auf einer Punkte-Skala von 0 bis 100. Auf dieser Skala erreicht die erstmals abgefragte Malu Dreyer, Mitglied des SPD-Führungstrios, 48 Punkte, gefolgt vom ebenfalls erstmals abgefragten Armin Laschet (46 Punkte). Den größten Sprung nach oben schafft Friedrich Merz (45 Punkte, plus 8). CSU-Chef Markus Söder legt um 6 auf 36 Punkte zu. Gesundheitsminister Spahn kann sich um drei auf 36 Punkte verbessern.

Annegret Kramp-Karrenbauer verliert 19 Punkte und liegt jetzt, mit 36 Punkten, hinter dem CSU-Chef. 5 Punkte verliert Kevin Kühnert – er rangiert derzeit vor der AfD-Spitze auf dem drittletzten Platz (33 Punkte).

Merz bei AfD-Anhängern beliebt

Die CDU-Anhänger stehen weiterhin fest hinter Angela Merkel: Im RTL/n-tv-Trendbarometer erhält sie mit 84 Punkten die beste Bewertung der sechs abgefragten Unions-Politiker. Auch die CSU-Anhänger bewerten die Kanzlerin nach wie vor hoch (76 Punkte), vor ihr liegt nur Parteichef Markus Söder (81 Punkte).

63 Punkte erreicht Friedrich Merz bei den eigenen Anhängern, dicht gefolgt von Armin Laschet (62 Punkte). Laschet ist bei den früheren CDU-Wählern mit 52 Punkten der populärste Unionspolitiker hinter Merkel (73 Punkte). Er ist bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt. Merz hingegen wird von Männern mehr geschätzt als von Frauen. Er ist vor allem bei AfD-Anhängern beliebt: Mit 53 Punkten erreicht er bei ihnen die höchste Bewertung der abgefragten Unions-Politiker. Zum Vergleich: Laschet kommt bei den AfD-Anhängern nur auf 27 Punkte.

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der RTL-Mediengruppe: „Merkel und Habeck sind zurzeit die politischen Akteure, denen das größte Vertrauen entgegengebracht wird. Annegret Kramp-Karrenbauer hingegen hat seit ihrer Wahl zur CDU-Vorsitzenden einen drastischen Vertrauensverlust zu verzeichnen, während ihre Kontrahenten Merz und Spahn Vertrauen gewonnen haben. Allerdings wird Merz vor allem im rechten Spektrum geschätzt, während der auch als „AKK-Alternative“ gehandelte Armin Laschet bei den CDU-Abwanderern aus der politischen Mitte Bindekraft entfaltet.“

Grüne bleiben Spitze

Kaum Bewegung gibt es bei den Wahlabsichten der Bundesbürger im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer. Die SPD kann gegenüber der Vorwoche um einen Prozentpunkt zulegen, die FDP verliert einen Prozentpunkt. Die Sozialdemokraten bleiben damit viertstärkste Kraft in Deutschland, die Grünen behaupten sich auf Platz 1, drei Prozentpunkte vor der Union.

Den Grünen trauen in dieser Woche 20 Prozent der Bürger zu, am besten mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden (zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche). Von der CDU/CSU denken das unverändert 15, von der SPD 3 Prozent. 52 Prozent trauen das gar keiner Partei zu.

Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde, ergäbe sich folgende Stimmverteilung: CDU/CSU 24 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 12 Prozent (20,5%), FDP 8 Prozent (10,7%), Grüne 27 Prozent (8,9%), Linke 8 Prozent (9,2%), AfD 13 Prozent (12,6%). 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). 18 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%).

Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/n-tv-Trendbarometer frei zur Veröffentlichung. Die Daten zum Politiker-Ranking wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa vom 17. 6. – 19. 6. 2019 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 1.505 Befragte. Die Daten zur Parteipräferenz und zur politischen Kompetenz der Parteien wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa vom 17. 6. – 21. 6. 2019 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.500 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.¹

¹Mediengruppe RTL Deutschland

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