Verlogene Milliardäre bei Riester & Co: Den kleinen Mann abgezockt

Das Vertrauen in die gesetzliche Rente wiederherstellen

Verlogene Milliardäre bei Riester & Co: Den kleinen Mann abgezockt

Die Lebensversicherer generieren mit ihrem legalen Betrug am Kunden gigantischen Profit.

Der frühere Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer verkündete nach Einführung der Riester-Rente: „Es ist so, als ob wir auf einer Ölquelle sitzen. Sie ist angebohrt, sie ist riesig und sie wird sprudeln.“ Diese Aussage gilt nicht nur für die Riester-Rente, sondern generell für private Rentenversicherungen.

Seitdem der damalige Kanzler und Maschmeyer-Vertraute Gerhard Schröder zusammen mit Walter Riester die gesetzliche Rente demontierte und dem Volk die private Rente quasi als Pflicht verordnete, wurden vermutlich über 100 Millionen solcher Verträge verkauft (viele wurden längst wieder mit hohen Verlusten gekündigt!). Ein sensationelles Konjunkturprogramm für die Verkäufer von Lebensversicherungen, denn dazu gehören auch die privaten Renten:

Seit 2001 floss die unglaubliche Summe von rund 130 Milliarden Euro an sogenannten Abschlussaufwendungen. Das Geld stammt letztlich von den Kunden. Sie zahlen mitunter viele Tausend Euro Abschlusskosten für einen einzelnen Vertrag. Also dafür, dass sie sich über viele Jahre verpflichten, regelmäßig Geld in eine schlecht verzinste Altersvorsorge zu stecken, die ihnen im schlimmsten Falle sogar riesige Verluste beschert.

Die überzogenen Kosten sind einer der Gründe, weshalb viele Versicherte am Ende „Miese“ machen.

Denn Lebensversicherungen lohnen sich vor allem für den, der sie verkauft:

Sie sind eine sichere Einnahme für Versicherungsvertreter, Makler, Banken und sogenannte Strukturvertriebe wie die Deutsche Vermögensberatung (DVAG), für die der beliebte Fußballtrainer Jürgen Klopp in TV-Spots kräftig wirbt. Ein lukratives Geschäft: Allein 2016 flossen für den Abschluss von Lebensversicherungen 7 Milliarden Euro. Geld das für die spätere Alterssicherung der Kunden fehlt.

Doch auch der laufende Betrieb einer Renten- und Lebensversicherung ist für die Konzerne höchst lukrativ. Zwar jammern sie stets, dass die Niedrigzinspolitik das Produkt unattraktiv mache, doch das gilt nur für die Kunden. Die Branche häuft Jahr für Jahr mehr Kapitalanlagen an und kassiert hierfür erstaunlich hohe Zinsen. In Zeiten, in denen Spar- und Tagesgeldkonten bei Banken praktisch nichts mehr abwerfen, ist eine Nettoverzinsung von 4,36 Prozent im Jahr 2016 geradezu sensationell. Auch in den Vorjahren lag die Verzinsung immer über 4 Prozent mit einem Spitzenwert im Jahr 2013 von 4,68 Prozent.

Mit anderen Worten:

Die deutschen Lebensversicherer haben sich vom niedrigen Zinsniveau weitgehend abgekoppelt.

Das brachte ihnen 2016 Zins- und Kapitaleinnahmen in Höhe von 47,06 Milliarden Euro ein. Im Jahr davor waren es sogar 51,01 Milliarden Euro.

Doch die Versicherer haben noch weitere sichere Einnahmen. Zum Beispiel Risikogewinne. Die sind nicht etwa eine Belohnung für riskantes unternehmerisches Handeln, sondern ein sicheres Geschäft für die Branche: 7,2 Milliarden Euro brachte ihnen das allein 2016. Zum Beispiel weil die Versicherer das Sterbealter ihrer Kunden auf dem Papier extrem hoch ansetzen. Leben die Kunden dann in Wirklichkeit nicht so lange, was der Normalfall ist, streicht die Versicherung einen Risikogewinn ein. Vereinfacht gilt: Je unrealistischer das kalkulierte Sterbealter, desto höher fällt der Risikogewinn aus.

Ähnlich verhält es sich mit den Kostengewinnen: Auch hier kalkulieren die Versicherer die in die Versicherungsprämien eingerechneten Verwaltungs- und Abschlusskosten besonders vorsichtig. Soll heißen, sie verlangen vom Kunden deutlich mehr, als tatsächlich an Kosten anfallen. Die Folge sind Kostengewinne von jährlich mindestens 1 Milliarde Euro seit 2009.

Die Versicherungen machen also ein prächtiges Geschäft mit den Lebensversicherungen, auch wenn sie sich gegenüber der Politik gerne als notleidende Branche darstellen, die dringend vor ihren Kunden geschützt werden muss.

Sie erzielten im Jahr 2016 einen Rohüberschuss in Rekordhöhe: 22,7 Milliarden Euro. Die Ratingagentur Assekurata ermittelte eine Umsatzrendite von 20,56 Prozent. Das ist rund doppelt so hoch wie bei den sehr erfolgreichen Autobauern Daimler, Audi oder BMW und es wird Jahr für Jahr besser. Seit dem Krisenjahr 2008 (9,00 Prozent) hat sich die Umsatzrendite bei den Versicherern mehr als verdoppelt. Notleidend sieht anders aus.

Das bleibt den Kunden vorbehalten: Sowohl die versprochene als auch die tatsächlich verbuchte Verzinsung der Einzahlungen ist seit Jahren auf Talfahrt. Wer einen neuen Vertrag abschließt, kann derzeit branchenweit nur noch mit einer durchschnittlichen garantierten Beitragsverzinsung von 0,16 Prozent rechnen. Wie viel Überschussbeteiligung noch dazukommt, weiß niemand.

Selbst wenn der Kunde den Vertrag durchhalten sollte, sind reale Verluste wahrscheinlich. Wenn er den Vertrag vorzeitig kündigt – und die Mehrzahl der Kunden tut das! -, sind Verluste nahezu sicher. Selbstverständlich nicht für den Versicherer, denn der streicht bei vorzeitiger Kündigung einen hübschen Stornogewinn ein. Wohl bekomms.

Wer alle Einzelheiten über den legalen Betrug mit Lebensversicherungen lesen will, findet die Studie hier.

Wer als Pressevertreter Kontakt mit dem Verfasser der Studie aufnehmen will, erreicht diesen über den Informationsdienst für Rente und Alterssicherung, Holger Balodis, balodis@vorsorgeluege.de. Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) – Holger Balodis – Rubikon.news

Rentenkommission missachtet Parlament und Menschen

„Wir brauchen eine Umkehr in der Rentenpolitik. Die Riesterrente ist gescheitert. Und damit der Versuch, privat dem Absinken des Rentenniveaus hinterherzusparen. So kündigte die AXA jüngst Verträge mit lebenslanger Rente. Deshalb fordere ich von der Rentenkommission Vorschläge für einen Ausbau der gesetzlichen Rente und entsprechende Finanzierungsvorschläge. Die Menschen wollen ihr Geld nicht den Versicherungskonzernen anvertrauen, sondern sie wollen sicher sein, dass sie von ihren hart erarbeiteten Rentenbeiträgen eine gute gesetzliche Rente erhalten werden. Deshalb sind die Forderungen der Versicherungswirtschaft (GDV) zum Arbeiten bis 69 und für eine zusätzliche Förderung von Riesterrenten reine Lobbypolitik. DIE LINKE lehnt sie ab“, erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, vor der konstituierenden Sitzung der Rentenkommission. Birkwald weiter:

„Am Montag wurde bekannt, dass Arbeitsminister Hubertus Heil keinen Cent Steuern von seinem Parteikollegen Finanzminister Olaf Scholz für die Ausweitung der sogenannten ‚Mütterrente‘ erhalten wird. Gleichzeitig will Sozialminister Heil die Beitragssatzbremse schon jetzt gesetzlich verankern. Damit wird die Rentenkommission entmündigt, und damit wird die Rentenkasse schon heute Jahr für Jahr um rund zehn Milliarden Euro geschröpft werden. Zehn Milliarden, die Jahr für Jahr für ein Anheben des Rentenniveaus fehlen. Das ist eine rentenpolitische Irrfahrt ohnegleichen. Wer von mehr Steuergeldern für die Rente redet, muss das auch durchsetzen.“

„Sozialminister Hubertus Heil darf den Wissenschaftler Prof. Axel Börsch-Supan nicht in die Rentenkommission berufen: Wer von vorneherein mit Pseudoberechnungen die Stabilisierung der gesetzlichen Rente als ‚unfinanzierbar‘ bezeichnet, hat sich für jedes verantwortungsvolle Nachdenken über die Zukunft der Altersvorsorge disqualifiziert“, erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die heutige Vorstellung der Rentenkommission. Birkwald weiter:

„Es ist außerdem eine Fehlentscheidung, neben der Wissenschaft nur die beiden Regierungsfraktionen und die Sozialpartner in diese Kommission zu berufen. Denn gerade die Bundestagsfraktionen und die Parteigremien von Bündnis 90 / Die Grünen und der LINKEN, aber auch der Freien Demokraten, können in sich schlüssige Rentenkonzepte und viele, wenn auch höchst unterschiedliche, aber doch auch durchgerechnete Reformprojekte vorweisen, die in weiten Kreisen der Bevölkerung auf Zustimmung treffen. Das Gleiche gilt für die ebenfalls bisher ausgeschlossenen Sozialverbände, auf deren Expertise und alltägliche Erfahrungen im Umgang mit den Nöten und Sorgen der Rentnerinnen und Rentner nicht verzichtet werden darf.

Zwei entscheidende Zukunftsthemen werden bei dieser Zusammensetzung in der Kommission leider keine Rolle spielen: Die Rückkehr zu einem Leistungsniveau der gesetzlichen Rente von 53 Prozent, das im Alter den einmal erreichten Lebensstandard sichert. Das vertritt nur DIE LINKE im Bundestag, denn viele Menschen misstrauen der Riesterrente zu Recht, und vielen Menschen ist der Zugang zur betrieblichen Altersvorsorge verwehrt. Zudem haben sich die Arbeitgeber immer mehr aus ihrer Verantwortung für Betriebsrenten gezogen. Deshalb wollen oder müssen die Beschäftigten der – auch in der Finanzkrise stabilen – gesetzlichen Rente vertrauen. Überdies wissen viele Menschen, dass sie viele Jahre mit niedrigen Löhnen, prekärer Beschäftigung, Teilzeitarbeit oder Arbeitslosigkeit auf ihrem Rentenkonto haben werden und erwarten deshalb wirksame Maßnahmen gegen Altersarmut, von der aktuell 17,6 Prozent und damit 2,9 Millionen der älteren Menschen betroffen sind. Sie wollen sicher sein, dass sie trotz harter Arbeit und gesundheitlicher Belastungen im Alter nicht auf die Unterstützung ihrer Kinder oder der Tafeln angewiesen sein müssen.

Deshalb wird DIE LINKE gerade in den kommenden Monaten den Ruf nach einem Rentenniveau von 53 Prozent und einer Solidarischen Mindestrente von 1050 Euro netto laut in die Debatte einbringen.“ Partei Die Linke im Bundestag

Provinzial NordWest wächst ertragreich

Der Provinzial NordWest Versicherungskonzern blickt zurück auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017: „Wir waren erneut gut unterwegs, haben uns in zentralen Kernbereichen neu positioniert und sind in den geplanten Geschäftsbereichen ertragreich gewachsen“, erläutert Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Breuer. „Der PNW Konzern ist sehr gut aufgestellt. Wir sind äußerst substanzstark und haben einen guten Jahresüberschuss erzielt.“

Im wichtigen Segment der Schaden- und Unfallversicherung konnte der zweitgrößte öffentliche Versicherungskonzern einen Beitragsanstieg von 3,1 % erzielen und damit die Marktentwicklung übertreffen. „Mit unseren drei starken Marken haben wir in der Schaden- und Unfallversicherung ein sehr erfreuliches Neugeschäft von 253 Mio. Euro realisiert und damit das Rekordergebnis des Vorjahres noch einmal übertroffen“, zeigt sich Dr. Breuer zufrieden.

„Die gute Geschäftsentwicklung spiegelt die exzellente Beratungsleistung unserer Vertriebspartner in der Ausschließlichkeitsorganisation, den Sparkassen und bei den Maklern wider. Der persönliche Betreuer, der vor Ort bestens vernetzt ist, bleibt auch in digitalen Zeiten unverzichtbar“, erläutert Konzernchef Dr. Wolfgang Breuer. Der Einsatz digitaler Technologien gewinne aber auch in den Agenturen immer stärker an Bedeutung: „Im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie haben wir die Kontaktpunkte und Kommunikationskanäle für unsere Kunden kontinuierlich ausgebaut und zudem umfangreich in ein neues digitales System für unsere Ausschließlichkeitsorganisation investiert. Darüber hinaus unterstützen wir die Strategie der Sparkassen durch die Integration unserer Produkte in die digitalen Sparkassen-Vertriebssysteme.“

Die gesamten gebuchten Bruttobeitragseinnahmen des Provinzial NordWest Konzerns beliefen sich 2017 auf 3,35 Mrd. Euro. Davon entfielen rund 1,95 Mrd. Euro auf die Schaden- und Unfallversicherung und 1,40 Mrd. Euro auf die Lebensversicherung. Mit einem Jahresüberschuss von 61,6 (68,7) Mio. Euro nach Steuern in der Holding wurde erneut ein stabiles und gutes Jahresergebnis erzielt. Die Nettoverzinsung für die rund 25 Mrd. Euro Kapitalanlagen belief sich trotz des anhaltenden Niedrigzinses auf 3,6 (4,0) %.

Sehr gutes Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung

Der Provinzial NordWest Konzern wuchs im vergangenen Jahr in der Schaden- und Unfallversicherung stärker als der Markt. Die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen stiegen um 3,1 % auf 1,95 (1,89) Mrd. Euro. Sehr erfolgreich entwickelte sich die Verbundene Wohngebäudeversicherung mit einem Beitragsanstieg von 5,1 %. „Immer mehr Wohngebäudekunden sichern sich gegen Elementargefahren ab“, so Dr. Wolfgang Breuer. Die Provinzial NordWest unterstützt aktiv die Kampagnen der Landesregierungen in NRW und Schleswig-Holstein zur Absicherung gegen Unwettergefahren. Weiterer Wachstumstreiber war die Kraftfahrtversicherung mit einem Beitragsplus von 3,1 %.

Die bilanziellen Bruttoschadenaufwendungen erhöhten sich leicht um 0,7 % auf insgesamt 1,20 (1,19) Mrd. Euro. In Zusammenhang mit einem strikten Kostenmanagement konnte die für eine Rentabilitätsbeurteilung aussagekräftige Schaden-Kosten-Quote weiter deutlich unter den Marktwert gesenkt werden. Sie reduzierte sich von guten 88,6 % im Vorjahr auf 87,2 %. „Wir stehen erheblich besser da als die Branche, die für 2017 eine Schaden-Kosten-Quote von 94 % aufweist“, erläutert Vorstandschef Dr. Breuer. Das versicherungstechnische Bruttoergebnis in der Schaden- und Unfallversicherung konnte auf 219,8 (189,4) Mio. Euro gesteigert werden.

Anfang des laufenden Geschäftsjahres traf Orkantief „Friederike“ auf den Westen Deutschlands. Das Geschäftsgebiet der Westfälischen Provinzial Versicherung war besonders betroffen. „Bereits wenige Stunden nach dem Unwetter liefen die Drähte im Innen- und Außendienst heiß. Wir haben alle Kräfte mobilisiert“, erläutert Dr. Breuer. „Friederike ist für uns das größte Schadenereignis seit dem Jahrhundertsturm Kyrill. Insgesamt rechnen wir mit einem Schadenaufwand von 150 Mio. Euro.“ 114.000 Schäden wurden von den Kunden bisher gemeldet, davon sind über 60 % bereits komplett abgeschlossen. Mehr als 75 Mio. Euro wurden schon an die Kunden ausbezahlt. Mit 90 % konnte der Großteil der Schäden direkt vor Ort über die Vertriebspartner reguliert werden.

Lebensversicherung: Zukunftsorientierte Aufstellung und innovative neue Produkte

Sehr erfolgreich entwickelte sich 2017 bei der Provinzial NordWest Lebensversicherung das staatlich geförderte Geschäft gegen laufende Beiträge. Im „Riester-Geschäft“ konnte eine Beitragssteigerung des Neugeschäfts gegen laufenden Beitrag um 9,4 % erzielt werden, während der Gesamtmarkt einen Rückgang in diesem Segment um 10,3 % zu verzeichnen hatte. „Als öffentlicher Versicherer ist uns gerade auch bei den „Riester-Produkten“ ein umfassendes und attraktives Angebot wichtig. Im Zusammenspiel mit der gesetzlichen Rentenversicherung wird hier eine Grundversorgung der Bevölkerung sichergestellt“, erläutert Dr. Wolfgang Breuer. Positive Impulse waren ferner bei den Produkten zur Betrieblichen Altersversorgung zu verzeichnen.

Das Geschäft gegen Einmalbeiträge wurde im vergangenen Geschäftsjahr deutlich reduziert. Dies führte zu einem gesteuerten Rückgang der gebuchten Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung auf 1,40 (1,96) Mrd. Euro. „Das Lebensversicherungsgeschäft gegen Einmalbeiträge muss in Niedrigzinszeiten mit viel Umsicht und Augenmaß betrieben werden, um die Interessen des Versichertenkollektivs zu wahren“, so Dr. Wolfgang Breuer.

Vorangetrieben hat die Provinzial NordWest im vergangenen Geschäftsjahr die Neuausrichtung ihrer Kapitalanlagen: „Wir haben unseren Bestand gegen Zinsrisiken abgesichert und zugleich die Renditechancen für unsere Kunden erhalten“, erläutert Dr. Wolfgang Breuer. „Die Provinzial NordWest Lebensversicherung ist zukunftsorientiert aufgestellt. Unsere Solvabilität ist mit einer Quote von 498 % überdurchschnittlich gut. Wir gehören zu den stabilsten Lebensversicherungs-unternehmen am deutschen Markt“, bilanziert Dr. Wolfgang Breuer.

Im Dezember 2017 bestätigte die Ratingagentur FitchRatings das ‚AA-‚ Finanzstärkerating zum siebten Mal in Folge. Laut Fitch verfügt die Provinzial NordWest über eine durchgehend starke versicherungstechnische Ertragslage, folgt guten Reservierungsstandards und ist stark kapitalisiert. Das Vertrauen der Kunden spiegelt sich in einer niedrigen Stornoquote wider. Sie konnte auf dem guten Vorjahreswert von 3,6 % gehalten werden und lag damit erneut unter dem Marktdurchschnitt von 4,1 %.

Neue Produkte gingen Ende 2017 an den Start: Das GenerationenDepot Invest als fondsgebundene Lebensversicherung mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten eignet sich insbesondere zur Vermögensanlage und zur Vermögensübertragung an die nächste Generation. Mit der Firmen FörderRente startete mit Blick auf das neue Betriebsrenten-Stärkungsgesetz eine neue arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung.

„NordWest 2018“ vor erfolgreichem Abschluss

Auf der Zielgeraden ist das vor zwei Jahren gestartete Strategieprogramm „NordWest 2018 – Stark für unsere Regionen“. In acht Handlungsfeldern und über 50 Projekten wurde eine Vielzahl strategischer, bilanzieller, struktureller und vertrieblicher Maßnahmen umgesetzt. „Wir haben jeden Stein umgedreht. Hinter den Kulissen sieht der Konzern jetzt komplett anders aus als noch vor zwei Jahren“, bilanziert Dr. Wolfgang Breuer. Aktuell startet eine automatisch ausgesteuerte Arbeitsorganisation in den Versicherungs-Kernbereichen. „Mit dieser hochmodernen Arbeitsverteilung bringen wir jederzeit die Kraft des gesamten Konzerns auf die Straße“, so Dr. Breuer. Auch zu wichtigen Zukunftsthemen wie Big Data oder digitalen Beratungskonzepten wurden Maßnahmen aufgegleist. Bis Jahresende werden die letzten Umsetzungen vollzogen. „Bereits im ersten Programmjahr 2016 haben wir ein hohes Nutzenpotential realisiert. Dieses Nutzenpotential haben wir über die Programmlaufzeit kontinuierlich erhöht. Nach Programmabschluss Ende 2018 werden wir bei einer Ersparnis und Ertragssteigerung von 50 Mio. Euro pro Jahr liegen“, bilanziert Dr. Wolfgang Breuer.

Weiter wachsen im Zukunftsmarkt Hamburg

Seit Anfang April diesen Jahres kooperiert die Provinzial NordWest mit der Hamburger Sparkasse im Firmenkundengeschäft. Die Hamburger Sparkasse ist mit über 5.000 Mitarbeitern die größte Sparkasse in Deutschland. „Wir erschließen uns den wachstumsreichen Bankenvertrieb in Hamburg und sind dann auch in diesem Bundesland mit unserem erfolgreichen Vertriebsmix aus Ausschließlichkeit, Sparkassen und ausgewählten Maklern präsent“, erklärt Dr. Wolfgang Breuer. Provinzial NordWest Holding AG

DasParlament

2 Antworten zu "Verlogene Milliardäre bei Riester & Co: Den kleinen Mann abgezockt"

  1. Buerger   Samstag, 7. Juli 2018, 8:52 um 8:52

    @Mikro
    Wenn der „kleine Mann“ eine Lebensversicherung gründen will wird das der „große Mann“ zu verhindern wissen , da er ja sonst weniger hat , der „große Mann“, und der Staat hilft dem „großen Mann“ damit der „kleine Mann“ nicht zu groß wird!
    Ganz einfach, oder ?

    Antworten
  2. Mikro   Freitag, 6. Juli 2018, 10:20 um 10:20

    Wieso gründet der kleine Mann nicht einfach eine Lebensversicherung. Dann kann er auch die gewaltige Umsatzrendite kassieren. Wenn ihm das aber zu anstrengend ist, wie so vieles beim kleinen Mann, dann soll er einfach mal die Fresse halten.

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