E-Zigaretten und E-Shishas nur noch an Erwachsene

Gesundheitsminister begrüßt das Verbot von E-Zigaretten und E-Shishas

E-Zigaretten und E-Shishas nur noch an Erwachsene

Der Verband des E-Zigarettenhandels hat das geplante Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche ausdrücklich begrüßt. Der Vorsitzende des Verbandes, Dac Sprengel, sagte der „Saarbrücker Zeitung“ (Freitagausgabe): „Das wird auch langsam Zeit.“

E-Zigarette

Auch wenn nach dem Stand der Wissenschaft E-Zigaretten beiweitem weniger schädlich seien als Tabak-Zigaretten, so gehörten auch sie „zu den Produkten, von denen junge Menschen noch nicht einschätzen können, wie sie wirken“. Deshalb fordere sein Verband das Verbot schon seit 2011, betonte Sprengel. Der Gesetzgeber habe sich jedoch lange Zeit für E-Zigaretten nicht interessiert. Saarbrücker Zeitung

Gesundheitsminister begrüßt das Verbot von E-Zigaretten und E-Shishas

Der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner begrüßt die Pläne der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, den Verkauf von E-Zigaretten und E-Shishas an Kinder und Jugendliche in Deutschland zu verbieten.

„Von Hessen geht ein wichtiger Impuls aus“

„Es freut mich sehr, dass mein Anliegen nicht auf taube Ohren gestoßen und jetzt ein dementsprechender Vorstoß zum Verbot von E-Zigaretten und E-Shishas von Frau Schwesig erfolgt ist“, betonte Grüttner. „Einmal mehr geht von Hessen ein wichtiger Impuls aus und ich hoffe, dass der Bund hier Klarheit schaffen wird.“

Der Hessische Gesundheitsminister hatte die Bundesfamilienministerin bereits im Mai 2014 diesbezüglich angeschrieben und „klare Regeln“ gefordert, um „Eltern und Pädagogen hier Sicherheit zu geben. Der Hessische Gesundheitsminister hatte damals Frau Bundesministerin Schwesig gebeten, eine klare Regelung im Rahmen des Jugendschutzgesetzes anzugehen und eine Machbarkeit zu prüfen, da hier dringender Handlungsbedarf bestehe. Esther Walter Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

E-Zigaretten und E-Shishas – Kinder und Jugendliche besser schützen

Die Deutsche Kinderhilfe e- V. begrüßt es ausdrücklich, dass unsere Kinder und Jugendlichen zukünftig besser vor den Folgen des Konsums auch von E-Zigaretten und E-Shishas besser geschützt werden sollen.

Studien zufolge rauchen in Deutschland etwa 530.000 Kinder und Jugendliche regelmäßig E-Zigaretten und E-Shishas. Diese fielen im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten bislang nicht unter die Schutzregelungen des Jugendschutzgesetzes und nun soll die bestehende Gesetzeslücke durch ein Verbot geschlossen werden. Selbst der Konsum von E-Zigaretten und -Shishas ohne Nikotin ist gefährlich, da sie die die Gefahren des Rauchens verharmlosen und Kinder und Jugendliche systematisch an einen späteren Konsum von nikotinhaltigen Produkten oder Zigaretten heranführen.

„Es gibt nur einen einzigen positive Aspekt, den ich beim Rauchen von E-Zigaretten und E-Shishas hinsichtlich des Kinder- und Jugendschutz sehen kann. Es ist besser, wenn Erziehungsberechtigte, die selbst nicht auf das Rauchen verzichten wollen, sich zumindest in Innenräumen und Fahrzeugen, in denen sich auch ihre Kinder befinden, auf solche E-Produkte als Ersatz beschränken. Trotz der schlechten Vorbildwirkung schädigen sie wenigstens die Gesundheit ihrer Kinder durch das Passivrauchen deutlich weniger“, so Rainer Becker; Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe e. V.

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