Gröhe: „Natürlich hätte ich diese Arbeit gerne fortgesetzt“

Ministeramt für Spahn - Fürs Erste versöhnt

Gröhe: „Natürlich hätte ich diese Arbeit gerne fortgesetzt“

An einer Berufung Spahns ins Kabinett führte endgültig kein Weg mehr vorbei. Nicht nur die Konservativen, auch die Jüngeren in der Partei, die seit Langem mehr Mitsprache fordern, dürften nun fürs Erste versöhnt sein. Straubinger Tagblatt

Ministeramt für Spahn – Fürs Erste versöhnt

Einen Tag vor dem CDU-Bundesparteitag präsentierte die Vorsitzende die Liste der sechs Ministerinnen und Minister der CDU. Es gibt viele Erwartungen und auch einige Zusagen der Kanzlerin: Mindestens die
Hälfte der Posten soll mit Frauen besetzt werden, die großen Landesverbände wollen berücksichtigt werden, der Parteinachwuchs verlangt mehr Jüngere. Ein Name steht im Fokus: Jens Spahn. Der Staatssekretär im Finanzministerium würde gerne Minister werden, viele sehen in ihm einen Vertreter des konservativen Denkens, das in der Merkel-CDU in den vergangenen Jahren zu kurz gekommen sei. Holt sie Spahn ins Kabinett, könnte der konservative Flügel zufrieden sein. Verweigert sie ihm einen Kabinettsposten, könnte das zu Streit auf dem Parteitag sorgen. Wie tickt Merkel, wenn es um die Besetzung von Kabinettsposten geht? Michael Stempfle über die Situation heute und die Erfahrungen aus den bisherigen Kabinetten Merkel. ARD Das Erste

Der scheidende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) bedauert seinen Abgang aus dem Kabinett. „Gerne habe ich in den letzten vier Jahren als Bundesminister Verantwortung für die Gesundheitspolitik in unserem Land getragen“, sagte Gröhe der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Ihm sei es dabei stets ein „besonderes Anliegen“ gewesen, den Menschen den Rücken zu stärken, „die täglich ihr Bestes geben, damit es anderen besser geht“.

Für zahlreiche eindrückliche, „ja bewegende Begegnungen“ sei er sehr dankbar. „Natürlich hätte ich diese Arbeit gerne fortgesetzt“, sagte Gröhe. Aber ein Ministeramt sei stets ein Amt auf Zeit. „Meinem Nachfolger wünsche ich alles Gute“, sagte der scheidende Minister. Er sei stolz darauf, seine Heimat auch weiterhin als direkt gewählter Abgeordneter im Deutschen Bundestag zu vertreten. Dies werde er mit „ganzer Kraft“ tun. Rheinische Post

Daniel Günther lobt Merkels Kabinettsliste als klares Aufbruchsignal

Kieler Regierungschef: Das ist das starke Paket, das ich mir immer gewünscht habe

Osnabrück. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sieht alle seine Forderungen an die Kabinettsliste der CDU-Minister erfüllt. „Das ist das starke Paket, das ich mir immer gewünscht habe“, sagte der CDU-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag). Über die Hälfte der Kabinettsposten würden durch Frauen besetzt. Zudem gäbe es von Anja Karliczek über Julia Klöckner und Jens Spahn viele neue Gesichter, die für ein klares Aufbruchsignal sorgten, so Günther. Die beiden letzteren stünden auch für einen deutlich konservativeren Kurs der Union. Der Ministerpräsident betonte, die personelle Dynamik sei besonders wichtig, da die jetzt kommende Große Koalition eher für Kontinuität stehe. Sein Fazit: „Dies ist Angela Merkel hervorragend gelungen“, so der Chef der Nord-CDU, der insbesondere wichtige Signale an den Wirtschaftsflügel der Partei sieht. Auf dem Parteitag an diesem Montag rechnet Günther sowohl für die gemeinsame Regierungsvereinbarung von CDU/CDU mit der SPD als auch für die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur CDU-Generalsekretärin mit deutlicher Zustimmung. Neue Osnabrücker Zeitung

 

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