Merkel beruft Krisensitzung wegen Griechenland ein

Sondersitzung am Montag um 13.30 Uhr im Bundeskanzleramt

Merkel beruft Krisensitzung wegen Griechenland ein

FDP-Chef Christian Lindner hat wegen der auslaufenden Finanzhilfen für Griechenland eine Sondersitzung des Bundestags und eine Regierungserklärung der Kanzlerin gefordert. „Der Deutsche Bundestag sollte noch vor Dienstagabend zu einer Sondersitzung zusammenkommen, damit die Bundeskanzlerin in einer Regierungserklärung das Parlament und die Öffentlichkeit unterrichten kann“, sagte Lindner der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). Lindner betonte, er würde sich „mehr Offenheit und Klarheit in der Kommunikation der Bundesregierung wünschen“. Rheinische Post

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Montag um 13.30 Uhr im Bundeskanzleramt mit den Partei- und Fraktionsvorsitzenden zu einer Unterrichtung über das Thema Griechenland zusammentreffen. Im Anschluss ist eine Unterrichtung der Presse vorgesehen.

Kurzfristige Verschiebung des Besuchs des tschechischen Ministerpräsidenten Sobotka in Bayern

Wegen der aktuellen Lage in Griechenland und den Auswirkungen auf Deutschland und Europa hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Partei- und Fraktionsvorsitzenden zu einem dringenden Gespräch morgen nach Berlin geladen. Die Anwesenheit des Bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer ist dabei unerlässlich. Aus diesem Grund muss der für morgen und übermorgen vorgesehene Besuch des tschechischen Ministerpräsidenten Bohuslav Sobotka in Bayern kurzfristig verschoben werden. Die Verschiebung geschieht in voller Übereinstimmung der beiden Ministerpräsidenten. Mitteilungen Bayerische Staatsregierung

In Griechenland kann es bei der Bargeldversorgung zu erheblichen Wartezeiten kommen, auch zu Engpässen beispielsweise bei der Ausstattung der Automaten mit Bargeld. Reisenden nach Griechenland wird geraten, sich vor der Reise mit ausreichend Bargeld zu versorgen und sich zur Lageentwicklung über diese Reisehinweise und die Medien informiert zu halten. Die Reisehinweise werden bei Bedarf aktualisiert.

Vor allem in den Großstädten Athen, Thessaloniki und Piräus sollten Reisende gut auf ihre Wertgegenstände, insbesondere Reisedokumente und Bargeld, achten. Besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln und an belebten Plätzen kommt es vermehrt zu Taschendiebstählen.

Unter der neuen griechischen Regierung haben Protestkundgebungen und Behinderungen durch Arbeitsniederlegungen stark nachgelassen. Vereinzelt kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Reisende sollten daher Demonstrationen und Menschenansammlungen meiden und sich in den Medien sowie bei ihren Gastgebern und Reiseveranstaltern über die aktuelle Lage informieren. Auswärtiges Amt

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