Alexis Tsipras droht mit Neuwahlen und einem Referendum

Hans-Olaf Henkel: "Juncker macht Schäuble zum Schattenboxer"

Alexis Tsipras droht mit Neuwahlen und einem Referendum

Der Schuldenstreit zwischen Griechenland und Brüssel geht in die nächste Runde. Athen ist in akuter Finanznot, benötigt dringend frisches Geld. Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras droht den europäischen Partnern mit Neuwahlen und einem Referendum. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker schließt einen Euro-Austritt kategorisch aus. Brüssel pocht seinerseits aber eindringlich auf überzeugende Reformvorschläge aus Athen. – phoenix-Kommunikation

Griechenland Euro

Zur Ankündigung des Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, es würde niemals einen Grexit geben, meinte Hans-Olaf Henkel, Europaabgeordneter und Stellvertretender Sprecher der AfD: Damit unterstützt die EU Kommission nicht nur die erpresserische Politik der griechischen Regierung, sie zeigt auch, dass die vermeintliche Härte Finanzminister Schäubles ein reines Schattenboxen für die deutsche Öffentlichkeit darstellt.

Bisher hat Wolfgang Schäuble noch jede rote Linie, die er für die deutsche Galerie laut in den Sand gezogen hat, schnell wieder leise überschritten. Mit dieser Aussage stellt Juncker klar, dass Griechenland im Einheitseuro verbleibt, egal was die derzeitige Regierung alles anstellt. Juncker macht damit aber ebenfalls deutlich, dass die Bundesregierung nach Ablauf der gerade vom Bundestag verlängerten Viermonatsfrist an der Mitgliedschaft Griechenlands im Einheitseuro festhalten wird, koste es den deutschen Steuerzahler und seine Kinder was es wolle.

Es ist noch nicht zu spät, auf den AfD-Vorschlag zurückzukommen und Griechenland endlich den Ausstieg aus der Währungsunion nahezulegen. Dass Griechenland nur mit einer eigenen Währung die derzeitige wirtschaftliche und soziale Misere im Land beenden kann, sagen immer mehr Ökonomen und Politiker. Dass dazu ein teilweiser Schuldenerlass auch von unserer Seite gehört, sagt bisher nur die AfD. Das Geld ist sowieso schon weg, denn außer Wolfgang Schäuble glaubt niemand mehr ernsthaft, dass Griechenland seine Schulden wird je zurückzahlen können.

http://youtu.be/NTxSA31M_FQ

Es ist Zeit, dass Schäuble zu einer ehrlichen Haushaltsführung zurückkehrt und diese Ansprüche abschreibt. Zwar hat Juncker darauf hingewiesen, dass man lügen müsse, wenn es in der Europolitik ernst würde, aber diesmal sollte sich die Bundesregierung nicht darauf verlassen. Hier sagt er die Wahrheit!

Griechenland verläßt das gemeinsame europäische Fundament

Zur Drohung des griechischen Verteidigungsministers Kammenos erklärt der Sprecher der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke: „Mit dieser Drohung verlässt Griechenland das gemeinsame europäische Fundament. Griechenland hat sich den Eintritt in die Eurozone mit gefälschten Zahlen erschlichen und hat stets gegen die Schuldengrenze des Maastricht-Vertrags verstoßen. Dennoch haben die Partnerstaaten dreistellige Milliardenbeträge nach Griechenland geschickt und über 100 Milliarden davon haben EU-Bürger bereits verloren. Dass Griechenland die Partnerstaaten jetzt auch noch erpressen will, schlägt dem Fass den Boden aus. Es zu tun, indem man Flüchtlinge und ihre Not instrumentalisiert, ist geradezu infam. Die Eurozone sollte nach dieser Provokation unverzüglich und endgültig alle Hilfszahlungen an Griechenland einstellen. Darüber hinaus muss Griechenlands Mitgliedschaft im Schengen-Raum umgehend suspendiert werden. Wir dürfen uns von Griechenland nicht länger auf der Nase herumtanzen lassen sondern müssen durch eine unmissverständliche Reaktion zeigen, dass es Grenzen dessen gibt, was wir uns bieten lassen.“ – Christian Lüth, Alternative für Deutschland

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