Flucht nach Griechenland

Gauland: Grüne machen sich zum Gehilfen Erdogans

Flucht nach Griechenland

Hunderttausende fliehen vor dem Krieg aus Syrien. Die Türkei, eine Kriegspartei, will keine weiteren Menschen beherbergen, schickt sie nach Europa, wo sie ihr eigentliches Ziel sehen, und gibt den zum Scheitern verurteilten Anti-Asyl-Deal mit der EU auf. Es ist keine fünf Jahre her, da stand Europa vor der Entscheidung, gemäß seiner menschenrechtlichen Standards zu handeln oder diese über Bord zu werfen. Der Ausgang der 2015er Krise in der Asylpolitik ist bekannt – damals schafften es viele Menschen unter unwürdigen Bedingungen meist über die Balkanroute auch nach Deutschland. Ein Albtraum, der den Geflüchteten erspart zu bleiben scheint, jetzt sind die Schotten dicht.

Dennoch kann der damalige wie heutige türkische Präsident Erdogan beim Erpressen von Geld und Einfluss mit der Geisel Mensch erneut auf Erfolg hoffen. Denn die Frage ist nicht, ob es Europa schafft, seine Land- und Seegrenzen zu kontrollieren. Die EU muss sich fragen, wie weit sie zu gehen bereit ist. Die Bilder vom türkisch-griechischen Grenzübergang bei Pazarkule/Katanies lassen nichts Gutes erahnen.

„Handelt endlich!“, heißt es nun von CSU-Politiker Manfred Weber. Wohlfeile Worte, denn der Konservative meint alles, nur nicht rasch die Menschen in Europa aufzunehmen. Eine solche Reaktion zeigt, dass die Lage schlimmer ist als vor fünf Jahren: Mit dem Versagen von damals, zu einer solidarischen Asylpolitik zu kommen, ist offenbar jeglicher Rest an Mitgefühl verloren gegangen.¹

Gauland: Grüne machen sich zum Gehilfen Erdogans

Zur Forderung der Vorsitzenden der Grünen, Annalena Baerbock, die Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland zu aktivieren und Flüchtlinge von der türkisch-griechischen Grenze aufzunehmen, teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit:

„Die Forderung der Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock, Flüchtlinge von der türkisch-griechischen Grenze nach Deutschland zu holen, ist unverantwortlich. Die Grünen machen sich damit zum Gehilfen des türkischen Präsidenten Erdogan, der versucht, Europa mit einer neuen Flüchtlingswelle zu erpressen. Zudem spielen die Grünen mit ihrer Forderung den kriminellen Schlepperbanden in die Hände, die sich keine bessere Werbung für ihr skrupelloses Geschäftsmodell hätten wünschen können.

Mit den Grünen ist eine Sicherung unserer Grenzen nicht möglich. Ihnen geht es nicht um unsere nationalen Interessen und die Sorgen und Nöte der Bürger in Deutschland, sie versuchen lieber die Welt zu retten – koste es, was es wolle. Damit ist klar: Wer die Grünen wählt, gefährdet die Sicherheit und den Zusammenhalt in Deutschland und setzt die Zukunft unseres Landes aufs Spiel.

Annalena Baerbock sollte lieber auf ihren Parteifreund und Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer hören, dem die Bedeutung des Grenzschutzes bewusst ist und der die Bundeskanzlerin jetzt an ihr Versprechen erinnert hat, dass sich 2015 nicht wiederholen dürfe. Doch leider ist ein politischer Realist wie Boris Palmer bei den Grünen die absolute Ausnahme.“

²

¹neues deutschland ²AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

DasParlament

Eine Antwort auf "Flucht nach Griechenland"

  1. Buerger   Dienstag, 3. März 2020, 10:21 um 10:21

    „“““Die EU muss sich fragen, wie weit sie zu gehen bereit ist. Die Bilder vom türkisch-griechischen Grenzübergang bei Pazarkule/Katanies lassen nichts Gutes erahnen.““““

    Meiner Meinung nach muss die EU bis zum äußersten gehen , sonst wird sie muslimisch.
    2015 darf sich nicht wiederholen sonst droht eine Bewegung , von innen heraus , die nicht zu beherrschen wäre.

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