Kauder: Der Terror darf nicht siegen

Kauder: Wir trauern um die Opfer der Pariser Attentate

Kauder: Der Terror darf nicht siegen

In Paris haben islamistische Terroristen mehrere Attentate verübt, bei denen weit über 120 Menschen getötet wurden. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder: „Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion trauert um die Opfer der entsetzlichen Terroranschläge von Paris. Wir sind zutiefst erschüttert. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer, aber auch bei der gesamten französischen Nation. Wir bangen auch mit den vielen Verletzten.

Wir stehen in tiefer Solidarität zu den Bürgerinnen und Bürgern von Paris und zu allen Franzosen. Wir teilen mit ihnen unsere Werte. Diese Anschläge treffen auch uns Deutsche ins Herz.

Ganz Europa, ja die ganze Welt muss zusammenstehen, um den islamistischen Terror zu besiegen. Es bedarf noch stärkerer Anstrengungen, eine noch breitere und entschiedenere Allianz aller Staaten zu bilden, die für die Werte der Freiheit und Demokratie eintreten. Die Freiheit muss stärker sein als der Terror.“ CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Özdemir: Wer Flüchtlinge zur Zielscheibe erklärt, verhöhnt die Opfer in Paris

Grünen-Chef Cem Özdemir hat davor gewarnt, angesichts des Terrors in Paris Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen. Natürlich müssten Sicherheitsmaßnahmen überprüft werden, aber: „Wenn rechte Fanatiker hierzulande jetzt die Flüchtlinge, die häufig selbst vor dem IS geflohen sind, zur Zielscheibe erklären, dann verhöhnen sie die Opfer in Paris nachträglich“, sagte Özdemir dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Der Tagesspiegel

Gökay Sofuoglu, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, befürchtet, dass die Attentate von Paris in Deutschland eine neue Welle der Islam-Feindlichkeit hervorrufen werden. „Im Moment herrscht in Deutschland wegen der Flüchtlingskrise sowieso eine sehr angespannte Situation und rechtspopulistische Gruppen wie Pegida oder die AfD werden das für sich ausnutzen. Sie werden sich in ihrer Anschauung und in ihren Argumenten bestärkt fühlen und damit auch noch lauter in der Öffentlichkeit auftreten“, sagte Sofuoglu der Stuttgarter Zeitung.

Gleichzeitig forderte er, dass sich die Muslime in Deutschland und auch die muslimischen Verbände nun ausdrücklich gegen die Gewalt stellen. „Es ist an der Zeit, dass klare Worte gegen den Terror des IS formuliert werden. Fehl am Platz wären jetzt besänftigende Sätze in der Art, dass der Islam im Grunde eine Religion des Friedens ist und solche Gewaltexzesse nicht gutheißt.“ Sofuoglus Fazit: „Wir Muslime müssen den Terror jetzt entschieden und für jeden laut hörbar verurteilen.“ Stuttgarter Zeitung

Wir werden diesen Terroristen geschlossen entgegentreten

„Die Terroranschläge von Paris haben uns alle tief entsetzt. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Verletzten und wir trauern mit den Angehörigen und Freunden.

Wir werden uns von diesen menschenverachtenden Verbrechern aber nicht einschüchtern lassen. Die Angreifer sind keine Muslime, es sind unmenschliche Terroristen. Der Angriff richtet sich gegen uns alle. Wir werden diesen Terroristen geschlossen entgegentreten. Unsere Freiheit werden wir verteidigen mit mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Menschlichkeit, aber auch mit aller rechtsstaatlich gebotenen Härte. In dieser schweren Stunde stehen Deutschland und Europa mit Frankreich zusammen.“ Thomas Oppermann, Fraktionsvorsitzender SPD Fraktion

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