Verband für gemeinnütziges Stiften begrüßt Gemeinnützigkeitspaket

Wien Das Gemeinnützigkeitspaket, das die Bundesregierung heute bei ihrer Regierungsklausur vorgestellt hat, beendet eine Jahrzehnte dauernde Eiszeit für gemeinnützige Stiftungsarbeit in Österreich und wird die Rahmenbedingungen dafür deutlich verbessern. Der Verband für gemeinnütziges Stiften ist überzeugt, dass die angekündigten Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht und in den steuerlichen Rahmenbedingungen zu zahlreichen Neugründungen von gemeinnützigen Stiftungen und einer Vermehrfachung von gemeinnützigen Stiftungsinvestitionen – von einem äußerst geringen Niveau aus -führen werden.

Der Verband für gemeinnütziges Stiften begrüßt insbesondere die Vereinfachung der Neugründung von Bundesstiftungen. Die angekündigten Erleichterungen bei der Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen ist eine wichtige Basis für eine zeitgemä&

Wien Das Gemeinnützigkeitspaket, das die Bundesregierung heute bei ihrer Regierungsklausur vorgestellt hat, beendet eine Jahrzehnte dauernde Eiszeit für gemeinnützige Stiftungsarbeit in Österreich und wird die Rahmenbedingungen dafür deutlich verbessern. Der Verband für gemeinnütziges Stiften ist überzeugt, dass die angekündigten Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht und in den steuerlichen Rahmenbedingungen zu zahlreichen Neugründungen von gemeinnützigen Stiftungen und einer Vermehrfachung von gemeinnützigen Stiftungsinvestitionen – von einem äußerst geringen Niveau aus -führen werden.

Der Verband für gemeinnütziges Stiften begrüßt insbesondere die Vereinfachung der Neugründung von Bundesstiftungen. Die angekündigten Erleichterungen bei der Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen ist eine wichtige Basis für eine zeitgemäße Aufgabenteilung innerhalb der Zivilgesellschaft.

“Gemeinnützige Stiftungen sind weltweit ein Motor für soziale und gesellschaftliche Innovationen, die auch in Österreich dringend gebraucht werden und ganz entscheidend zur langfristigen Absicherung von Standort und Wohlstand beitragen”, so Dr. Harald Katzmair, Präsident des Verbandes für gemeinnütziges Stiften.

Begrüßt werden auch die derzeit bekannten Steuerbegünstigungen, etwa zur Einbringung von Immobilien in gemeinnützige Stiftungen oder die steuerliche Begünstigung von zusätzlichen Kunst- und Kultureinrichtungen. Der Verband für gemeinnütziges Stiften sieht darin eine gute Basis, auf der das gemeinnützige Stiftungswesen in Österreich gemäß europäischen Standards entwickelt werden kann. Die Deckelung der steuerlich begünstigten Zuwendungen an gemeinnützige Stiftungen sollte allerdings noch deutlich angehoben werden, um wirkliche Anreize für vermögende Stifter zu setzen: Derzeit sind ein Maximum von 10 Prozent vom zu versteuernden Einkommen geplant, mit einem Maximalbetrag von 500.000 Euro für fünf Jahre. Zum Vergleich liegt diese Grenze in Deutschland bei einer Million Euro pro Jahr und in der Schweiz in den meisten Kantonen bei 20 Prozent vom Einkommen ohne betragliche Obergrenze.

Über den Verband für gemeinnütziges Stiften

Der Verband für gemeinnütziges Stiften wurde 2014 als Interessensvertretung für das gemeinnützige Stiftungswesen in Österreich gegründet. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für gemeinnütziges Stiften und das Sichtbarmachen des positiven Wirkens gemeinnütziger Stiftungen für die Gesellschaft stehen im Zentrum seiner Tätigkeit. Er hat derzeit 50 Mitglieder, die sich in verschiedensten Formen gemeinnützig engagieren. Präsident ist Dr. Harald Katzmair. Vorstandsmitglieder sind: Mag. Katharina Turnauer, DI Sebastian Haselsteiner, Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Dr. Michael Fembek , KR Martin Essl, Dr. Michael Heinisch, Dr. Susi Hillebrand, Prof. DDr. Christian Köck, Dr. Günther Lutschinger, Dr. Marisa Mühlböck, Franz Karl Prüller, Mag. Norbert Zimmermann.

ots.at

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