Allg. Zeitung Mainz: Aufklärung

Mainz – Kritik am Islam muss so banal werden wie Kritik an Juden oder Katholiken.” Dieses Bekenntnis, dieses Ziel hat der Chefredakteur des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo, Stephane Charbonnier, mit dem Leben bezahlen müssen. Und mit ihm elf weitere Menschen – Mitarbeiter des Magazins, zwei Polizisten und ein Unbeteiligter. Sie haben sich für die Meinungsfreiheit in Lebensgefahr gebracht und haben für diese Freiheit mit ihrem Leben bezahlt. Ihnen gilt unsere ganze Anteilnahme. Ihnen gegenüber sind wir verpflichtet, diese Freiheit zu verteidigen. Mit einem Mal scheint der Krieg des Islamischen Staats oder anderer islamistischer Terrorgruppen wieder bei uns angekommen zu sein. Wir dürfen vor diesem Terror nicht kuschen, vor dem es keine absolute Sicherheit gibt.

Umso wichtiger ist es jetzt, besonnen zu bleiben. So wie wir uns keine Sprach-, Zeichen- oder Denkverbote auferlegen lassen dürfen, so dürfen wir die Freiheit und die Offenheit unser

WAZ: Ein Anschlag auf die Demokratie

Mit dem Massaker von Paris hat der Terror gegen die freie Welt eine neue Dimension erreicht. Die Täter gingen derart erbarmungslos gegen die Journalisten und Polizisten vor, dass einem der Atem stockt. Das Morden bewegt und schockiert. Zugleich hat die Brutalität, getrieben von blindwütigem Hass und ungeahnter Feindseligkeit, den Menschen in den westlichen Demokratien und damit uns allen endgültig die Augen geöffnet. Die Bedrohung ist gegenwärtig.

Mord und Totschlag gehören in vielen Krisengebieten zum Alltag. Wir nehmen seit langem Anteil am Sterben in Syrien, im Irak, in Afghanistan oder im Nahost-Konflikt. Das Schicksal der Opfer berührt. Und doch waren sie bisher immer Hunderte, Tausende Kilometer entfernt. Emotional so nahe und geografisch so fern. Das hat sich seit gestern endgültig geändert. Der Terror steht vor unserer Tür.

Diese Erkenntnis ist grundsätzlich nicht neu. Terrorwarnungen gab es immer wieder, auch sind vereitelte oder missglückte Ansch

Mailath: "Nous sommes tous Charlie"

Wien Exzellenz!
Sehr geehrter Herr Botschafter!

Namens der Stadt Wien drücke ich meine tiefe Betroffenheit und Anteilnahme zu dem grauenvollen Terroranschlag in Paris aus und bekunde meine Solidarität und meinen Widerstand gegen die Feinde der Meinungsfreiheit. Das war nicht nur ein Anschlag auf eine hervorragende Satirezeitschrift, sondern auch auf grundlegende Menschenrechte, die so maßgeblich von Frankreich definiert wurden. Die elementaren Werte der Demokratie, der Meinungs- und Pressefreiheit sind auch von diesem Land ausgegangen. Von der Aufklärung bis hin zur Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus verdanken wir Frankreich einen guten Teil des heutigen Europa, das auf dem Fundament von bürgerlichen Freiheiten und dem Respekt vor der Würde des einzelnen Menschen steht.

Das Ziel dieses Anschlags, nämlich die Zerstörung offener Gesellschaften durch gegenseitiges Verdächtigmachen,

Anschlag in Paris: JE SUIS CHARLIE

Wien Frankreich hält den Atem an. Auch der BSA ist tief schockiert und trauert um die Opfer des Anschlags auf die Satirezeitschrift “Charlie Hebdo” in Paris. Mindestens 12 Menschen starben bei dem Terroranschlag auf die französische Satirezeitschrift.

BSA-Präsident Mailath-Pokorny und BSA-Generalsekretärin Kaiser verurteilen den terroristischen Anschlag als Attacke gegen die Meinungsfreiheit in unserer offenen Gesellschaft.
Die Tat zielte nicht nur auf die betreffenden Menschen ab sondern auf die Freiheit der Presse, der Meinungsäußerung und der Religion.

BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny zeigt sich bestürzt über den grausamen Terroranschlag und verurteilt ihn aufs Schärfste: “Keine Weltanschauung rechtfertigt ein solch feiges, gewalttätiges Vorgehen. In einer Demokratie muss man seine Gedanken frei ausdrücken dürfen. Die Freiheit der Meinung hat sich n

Besondere Wachsamkeit

Innenminister Roger Lewentz hat sich bestürzt über den Terroranschlag auf das französische Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ gezeigt und gleichzeitig betont: „Auch wenn es keine konkreten Hinweise auf einen Anschlag bei uns in Rheinland-Pfalz gibt, sind die Sicherheitsbehörden besonders wachsam.“ Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz stehe in diesen Fragen in ständigem Kontakt mit dem Bundeskriminalamt und Landeskriminalämtern der anderen Bundesländer. „Polizeiliche Maßnahmen werden, wenn es notwendig ist kurzfristig einer neuen Gefährdungslage angepasst“, sagte Lewentz. Der Minister wies aber auch darauf hin, dass Deutschland als Teil einer Gefahrengemeinschaft westlicher Staaten eingeordnet werde und daher die Sicherheitsbehörden entsprechend sensibilisiert seien.
Lewentz warnte zugleich davor, eine solche schreckliche Tat wie in Paris zur Stimmungsmache zu nutzen. „Solche Morde werden nicht

Mißfelder: Angriff auf die Meinungsfreiheit ist nicht hinzunehmen

CDU/CSU-Bundestagsfraktion drückt den Angehörigen des Anschlags von Paris tiefes Mitgefühl aus

Am heutigen Mittwoch hat eine Gruppe bewaffneter Männer die Redaktion des Satiremagazins “Charlie Hebdo” in Paris überfallen und tötete dabei zwölf Menschen. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:

“Die CSU/CSU-Bundestagsfraktion ist erschüttert und bestürzt über die schrecklichen Ereignisse in Paris und möchte in tiefer Anteilnahme mit den Opfern und deren Angehörigen das Mitgefühl mit dem gesamten französischen Volk ausdrücken.

Dieser feige terroristische Anschlag auf die Redaktion des Satiremagazins ‘Charlie Hebdo’ zeigt, dass es Menschen gibt, die unsere europäische und zivilisierte Art zu leben, nicht respektieren. Der Anschlag traf nicht nur die Menschen, die dort arbeiten. Er ist vielmehr auch ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit, eines der Kernele

ROG zum Anschlag auf Charlie Hebdo: Schwarzer Tag für die Pressefreiheit in Europa

Berlin – Reporter ohne Grenzen (ROG) ist bestürzt über den bewaffneten Angriff auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo. Bei dem Anschlag wurden am Mittwoch nach ersten Erkenntnissen zwölf Menschen getötet, darunter mehrere Mitarbeiter des Magazins. Mehrere weitere Menschen wurden schwer verletzt.

“Dieser brutale Terroranschlag markiert einen schwarzen Tag für die Pressefreiheit in Europa. Alle unsere Gedanken sind bei den Getöteten, Verletzten und Hinterbliebenen”, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. “Regierungen und Öffentlichkeit müssen nun alles in ihrer Macht Stehende tun, um zu verhindern, dass sich Journalisten und Medien durch diese schockierende Tat einschüchtern lassen.”

REDAKTION STAND SEIT ANSCHLAG 2011 UNTER POLIZEISCHUTZ

Im November 2011 war die Redaktion von Charlie Hebdo schon einmal durch einen Brandanschlag verwüstet worden (http://t1p.de/ska6). Anlass war offenbar die Ver

Neues Volksblatt: "Bedrohte Werte" von Manfred MAURER

Linz “Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt” – die Mörder von Paris können sich im Kampf gegen die “Ungläubigen” nicht nur auf die Sure 2/191 berufen, sondern aus Sure 8/17 auch gleich ihre Unschuld ableiten: “Und nicht du hast geschossen, sondern Allah gab den Schuss ab.”
So steht es jedenfalls in jener Koran-Übersetzung, die auch in hiesiegen Fußgängerzonen ungehindert verteilt werden kann, weil der Verfassungsschutz keine Handhabe dagegen sieht.
Schön, dass uns die Islamische Glaubensgemeinschaft gestern sogleich erklärt hat, dass “diese Abscheulichkeiten keinerlei Rechtfertigung in der Religion finden können”. Leider steht diese löbliche Distanzierung vom Terror im Widerspruch zu jener Ansammlung von Suren, die Menschen nicht so guten Willens als Rechtfertigung ihrer Grausamkeit hernehmen.
Wer die gestern von vielen Polit

Gauland: Anschlag in Paris ist Angriff auf unsere Grundwerte

Zum Anschlag auf die Redaktion des islamkritischen Magazins “Charlie Hebdo” erklärt der stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland, Alexander Gauland:

Dieser Gewaltakt ist niederträchtig und durch nichts zu rechtfertigen. Die französische Regierung muss nun entschlossen gegen den islamistischen Terrorismus im eigenen Land vorgehen.

Diese Tat ist ein Anschlag auf Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit. Sie zeigt aber auch, wie virulent die Gefahr des islamistischen Terrors nach wie vor in Europa und der Mitte unserer Gesellschaft ist.

All diejenigen, die bisher die Sorgen vieler Menschen vor einer drohenden Gefahr durch den Islamismus ignoriert oder verlacht haben, werden durch diese Bluttat Lügen gestraft.

Das Massaker von Paris zeigt auch, wie fragil und schutzbedürftig die Grundwerte unserer Gesellschaft sind. Vor diesem Hintergrund erhalten die Forderungen von Pegida besondere Aktualität und Gewicht. Die Altparteien

Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo

Schwarzer Tag für die Pressefreiheit in Europa

Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo

Frankreich hält den Atem an. Auch Deutschland ist fassungslos über den Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo. Zwölf Menschen sind tot, darunter Cabu, Charb, Wolinski und Tignous. Die RUNDSCHAU sprach mit Peter Ronge, pensionierter Romanistikprofessor der Uni Münster, Buchautor und einer der renommiertesten Karikaturkenner in Deutschland. Der 80-Jährige hat gestern viele Freunde verloren. […]